G-N2LFWZJEP3
00:00:00: Herzlich Willkommen bei AllesDanoella nicht.
00:00:03: Mein Name ist Katharina Apia, seit einigen Jahren begleite ich Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch und weiß aus eigener Erfahrung wie es ist wenn das Leben anders verläuft als hofft.
00:00:13: Dieser Podcast ist eine Einladung dem Leben trotzdem zu vertrauen.
00:00:18: Schön dass du da bist!
00:00:30: spannenden Geschichte.
00:00:33: Aber bevor ich da gleich mehr zu erzähle, erzähle ich ganz schnell Quick and Dirty was so los ist im Oktober bei mir.
00:00:40: und zwar also zum einen werde ich nochmal ein zweites Webinar anbieten und zwar am dreizehnten Oktober.
00:00:47: da kannst du dich auch wieder anmelden kostenfrei.
00:00:50: Und da, also beim ersten Webinar ging es ja vor allen Dingen um jenseits des Wartens.
00:00:55: Was sind das eigentlich von Raum und so weiter?
00:00:57: Und jetzt beim zweiten Webinar geht's um dich!
00:01:00: Wer bin ich wenn nicht aufhören zu
00:01:03: warten?!
00:01:04: Das ist sozusagen die Überschrift des Webinars und wir machen ein paar sehr nette Sachen.
00:01:10: und wenn du dabei sein möchtest wie gesagt kannst du dich gerne anmelden.
00:01:13: den Link fingest Du wie immer in den
00:01:16: Show-Notes
00:01:17: Und dann, zeitnah folgend ab dem zwanzigsten Oktober und ich bin schon so richtig gribbelig und vorfreudig und ein bisschen aufgeregt.
00:01:27: Im positiven Sinne aufgereght.
00:01:29: Starte endlich mal wieder ein Gruppenprogramm.
00:01:31: jenseits des Wartens heißt dieses Gruppen-Programmen.
00:01:36: Was sind die Ziele?
00:01:37: Also was kannst du erwarten?
00:01:38: also... Für mich sind die Ziele, dass du aus dem Wartemodus aussteigst.
00:01:43: Egal wo du auf dem Kinderwunsch weg bist es mir wurscht ja sondern es geht um dich!
00:01:48: Es geht darum das du so viel mehr bist als eine Kinderwundsfrau oder ein Kinderwunschmensch und dass du auch aussteigt aus diesem Wartemonus, dass dir dein eigenes Leben zurückholst, dass Du wieder Handlungsspielräume siehst.
00:02:02: und vor allen Dingen geht es mir um innere Souveränität, um so eine Klarheit mit der du dann weitermachst wo auch immer du stehst.
00:02:11: Ja also es geht gar nicht darum dein Kinderwunsch irgendwie aktiv loszulassen oder sonst irgendwas sondern mir geht's um die Frau hinter dem Kinderwunscht.
00:02:21: das ist mir so ein unglaublich großes Anliegen eigentlicherweise.
00:02:26: Also weil ich so sehe dass dass die Menschen so viel Platz für dieses Warten auf diesen positiven Schwangerschaftstest gemacht haben,
00:02:37: das
00:02:37: aber für sie selbst kaum noch was übrig ist oder von ihnen selbst kaum etwas übrig ist.
00:02:43: Und das bricht mir echt ein bisschen das Herz und ich denke mir so ne!
00:02:47: Das können wir ändern.
00:02:48: Vor allen Dingen können wir das ändern in so einer schönen Gemeinschaft, die ich da gemeinsam mit euch kreieren werde logischerweise und ich finde es einfach so wichtig weil... Ich gönne das ja selber!
00:03:02: Diese Gedanken ganze Zeit kreisen deine Gedanken um diese eine Sache.
00:03:08: Und weiß nicht.
00:03:10: du bekommst ne Einladung?
00:03:11: Und du scanst zuerst.
00:03:12: okay wer von denen die vermutlich eingeladen sind Sind schwanger, könnten schwanger sein.
00:03:18: Wer bringt seinen Baby mit?
00:03:20: Wie kann ich mich schützen?
00:03:20: will ich da überhaupt hingehen?
00:03:22: also das kennst du wahrscheinlich auch so tagut und Ich finde es so so wichtig zu sagen okay wir gucken uns das an Wir integrieren dass wir schauen mal wie du besser vielleicht auch mit Triggern umgehen kannst.
00:03:34: Und mir ist es auch wichtig dass du nicht mehr sagst so ach das verschiebe ich auch später.
00:03:40: dann lieben sie jetzt Jetzt, jetzt, in diesem Moment lebst du.
00:03:44: Und die Frage ist, lebst Du wirklich und in vollen Zügen?
00:03:48: Das wollen wir wieder entdecken in diesen Gruppenprogramm!
00:03:51: Wenn Du diese Folge noch vor dem Mittwoch hörst, meint das Dienstagabend bis Mittwocheabend.
00:04:02: wenn Du sagst ich bin dabei schreib mir eine Mail an katarinaet-appia.de Und dann bekommst du noch eine zusätzliche, eins zu eins Session Coaching-Session mit mir alleine.
00:04:15: Was auch immer das Thema ist oder ob du eine hübne Hose willst... ...oder ob du ne Rückführung willst!
00:04:20: Oder whatever it is!
00:04:23: Das machen wir in dieser Sitzung die wir beide zusammen gestalten
00:04:28: werden.
00:04:29: Genau
00:04:29: und das dritte, das hatte ich glaube ich in der letzten Folge auch schon gesagt Ich weiß es gar nicht genau, ich hab ein Bandel zusammen gebastelt bei mir bleiben und das passt natürlich einfach auch perfekt zum Webinar, es passt perfekt zu dem Gruppenprogramm.
00:04:47: Das sind ich weiß gar nicht mehr, ich glaube fünf Meditationen die ich da reingepackt habe zum Thema dein Selbstwert stärken wieder vertrauen in deinen Körper bekommen und es gibt eine dreiteilige Videoserie zum Thema wie kann Ich mit Neid umgehen?
00:05:02: Also ganz, ganz wichtige Themen und auch für alles findest du auf jeden Fall links in den Show Notes.
00:05:08: Ich freue mich auf dich, dich irgendwo irgendwann zu sehen würde mich sehr, sehr freuen so.
00:05:14: aber jetzt geht's um meine fantastische Gäste die ich in diesem Podcast habe.
00:05:19: Annabelle ist ihr Name Und ich weiß dass Die ein oder andere von euch getriggert sein wird von dieser Folge.
00:05:27: lasst euch triggern.
00:05:28: das ist meine Einladung Denn es geht eigentlich um so eine von diesen Wundergeschichten, die wir alle nicht gerne hören.
00:05:36: Wenn irgendjemand sagt ja, die Friseurin von meiner Kusine, die Schwester... Die haben's aufgegeben!
00:05:43: Die haben einfach aufgehört und Hups ist sich schwanger geworden.
00:05:47: Wir wollen diese Geschichten nicht hören aber letztendlich müssen uns auch eingestehen Es gibt sie.
00:05:52: Ich weiß nicht, wie viele es davon gibt.
00:05:54: Ich habe keine Statistiken dazu gefunden aber natürlich gibt das solche Wunder dann und wann Und für eine solche Wunderschichte hab ich Platz gemacht in meinem Podcast sehr gerne sogar Und Annabelle erzählt von sieben jahre Kinderwunsch und was sie da alles erlebt hat also von fehlgeburten aller Testschwangerschaften Kinderwünschebehandlungen Endometriose, Diagnose und so weiter.
00:06:23: Und dann haben Annabelle und ihr Mann sich gesagt okay wir freunden uns schon mal damit an dass es vielleicht so sein könnte das wir kein Kind mehr bekommen.
00:06:33: und sie waren auf diesem Weg der Akzeptanz sozusagen waren auf dem Weg wieder auch so Vertrauen ins Leben zu bekommen.
00:06:40: und dann wurde Annabell mit der letzten befruchteten Eizelle im Kinderwunschzentrum tatsächlich schwanger.
00:06:50: Ja, es ist eine von diesen Wundergeschichten und Annabelle erzählt wie sie mit diesen Höhen- und Tiefen umgegangen ist dass sie ja das war irgendwie so eine Gleichzeitigkeit die Situation anzunehmen ohne die Sehnsucht aber aufzugeben Und wie sie natürlich auch ihre Schwangerschaft erlebt hat.
00:07:09: davon erzählt sie ein bisschen und finde ich auch total spannend Wie dieser Kinderwunschweg ihren Beruf beeinflusst hat, weil Annabelle nämlich
00:07:20: Ärztin ist.
00:07:21: Okay jetzt habe ich ganz schön viel geredet und aber das ist ja auch mal ein gutes Recht!
00:07:25: Ist ja auch mein Podcast oder?
00:07:27: Aber jetzt wünsche ich dir, wünsche euch ganz ganz viel Spaß mit dieser Podcast-Folge.
00:07:40: Also ich freue mich total dass Annabel bei mir im Podcast ist und ihre Geschichte erzählt.
00:07:44: Freu ich mich schon lange drauf auf das Gespräch.
00:07:46: Wir haben bisschen gebraucht um uns abzustimmen, aber jetzt haben wir uns gefunden.
00:07:50: sozusagen lieber Annabel herzlich willkommen in meinem Podcast.
00:07:54: Danke, ich freue mich sehr, hier zu sein.
00:07:56: Vielen Dank!
00:07:58: Sehr gerne.
00:07:59: Ja als erstes stelle ich doch gerne mal vor,
00:08:03: was du
00:08:04: erzählst.
00:08:04: Mein Name hast du gerade schon verraten?
00:08:06: Ich bin Anna Belbs.
00:08:08: Ich bin einundvierzig Jahre alt und würde gerne von meiner Kinderwunschreise erzählen die sehr, sehr lange war genau zu seinen sieben Jahren vor dreieinhalb Monaten tatsächlich Mutter geworden, nachdem ich mich eigentlich schon sehr intensiv auf dem Weg des Abschiedes des Kinderwunschers begeben habe.
00:08:34: Aber das Universum hatte irgendwie doch noch einen anderen Plan für uns.
00:08:41: Ich habe ganz viel offen Herzen was ich irgendwie auf diese Reise gelernt und erfahren habe und hab irgendwie so das Bedürfnis davon zu berichten.
00:08:50: Super schön.
00:08:51: Vielen Dank, dass du das tust!
00:08:52: Ich glaube, dass deine Erfahrungen einfach auch vielen Menschen und Frauen helfen wird, bin ich mir ganz sicher.
00:08:58: Das hoffe ich ja.
00:08:59: Was ist mal zurückgehen in deiner Zwanziger?
00:09:01: War es für dich immer also so ganz klar dieser Weg, dass Du eine Familie mit Kindern haben möchtest?
00:09:07: Ja, total.
00:09:10: Also ich habe eigentlich gedacht, so mit dreißig hab' ich wahrscheinlich zu drei Kinder.
00:09:17: Das könnte ich mir irgendwie gut vorstellen.
00:09:18: Ach krass.
00:09:20: Ja, Familie mit irgendwie drei Kindern das war so ein Zweifel weil es dir von zu Hause vorgelebt wurde.
00:09:26: also wir sind drei Schwester.
00:09:28: mein Mutter ist sehr jung schwanger geworden Also ich hätte mich schon mit sechs und zwanzig bekommen.
00:09:34: Das war für mich jetzt zudem damals irgendwie nicht vorstellen aber weil ich auch noch mit einem Studium steckte.
00:09:39: Aber ich dachte so naja so mit Ende des Studiums ja warum denn eigentlich nicht?
00:09:45: Und dann kommt alles anders Als man denkt.
00:09:47: Ja, absolut!
00:09:48: Wie lange bist du mit deinem Mann oder Freund zusammen?
00:09:53: Also wart ihr schon zusammen?
00:09:55: Das ist ja auch noch mal eine Frage in richtigen Matzen zu finden, mit dem man mitgekommen ist.
00:09:58: Genau, richtig.
00:10:00: Zu dem Zeitpunkt wo ich gedacht hätte dass ich Mutter bei Herrn Würde hatte, hatte ich auch gar keinen Partner.
00:10:06: also von daher genau und mit meinem jetzigen Mann bin ich zehn Jahre zusammen.
00:10:15: Wir haben uns kurz nach den dreißigern sozusagen kennengelernt.
00:10:20: Und wart euch eigentlich?
00:10:21: Ja, aber das ist definitiv lange Zeit und
00:10:24: wir waren uns sofort einig!
00:10:27: Ich bin auch so, die erste Beziehung in meinem Leben.
00:10:31: Wo man irgendwie dachte ja das ist er und damit kann man sich das vorstellen musst du dann nicht drum herumdruxen um das Thema und kann ich jetzt schon ansprechen oder ist es zu früh?
00:10:40: Sondern einfach so die Hard Facts von Anfang an abgeklärt und da war ganz klar dass wir uns beide eine Familie wünschen.
00:10:48: Super schön!
00:10:49: Und wann seid ihr damit gestartet?
00:10:52: Dass ihr gesagt habt ok jetzt...
00:10:55: Also wir waren, glaube ich, so gute zwei Jahre zusammen.
00:10:58: Wir sind super schnell zusammengezogen und es war irgendwie auch so... Das hätte ich mir jetzt nicht getrunnt, dass wir nach einem halben Jahr zusammengezogen haben, aber irgendwie gedacht das passt irgendwie alles.
00:11:05: Wir probieren das jetzt aus und wenn's das sein soll dann machen wir das jetzt als später.
00:11:10: Und ja, ich würde sagen so nach knapp zwei Jahren oder haben wir gedacht ach vielleicht was?
00:11:15: Wir setzen jetzt einfach die Verhütung ab und gucken mal was passiert.
00:11:20: Ja!
00:11:22: Und was passierte denn...?
00:11:24: Es passierte nichts.
00:11:26: Genau, man ist das Interessante wie euphorisch war an dieser Zeit ran.
00:11:31: Man im Gedenk so... Wie gerade jetzt setzen wir die Verfügung schon ab und irgendwie jetzt könnte daraus Leben entstehen und jeden Monat haben wir die Chance darauf.
00:11:40: und es war schon irgendwie auch ein anderes Gefühl.
00:11:45: Genau aber diese positive Schwangerschafts-Test blieb einfach aus.
00:11:50: hab ich irgendwann mal angefangen, weil es dann gibt's auch diese Ovulationstest.
00:11:52: Dann kann man mal so ein bisschen gucken, okay wann ist denn eigentlich wirklich mein Allsprung?
00:11:57: Dann habe ich da immer so ein bißchen angefangen das so ein bissel zu tracken.
00:12:01: Ich hab dann sind so neun Monate, so zehn Monate vorbeigegangen.
00:12:05: Immer mehr Schwangerschaftsbotschaft und Neuigkeiten trudelt natürlich im Freundeskreis ein oder über mehr Kinder kamen dann auch schon und man selber war so irgendwie.
00:12:16: jetzt finde ich jetzt schon eine Mahlzeit.
00:12:18: Warum klappen das nicht?
00:12:20: Verstehe ich, sei sehr gut.
00:12:22: Und sag mal du hast es glaube ich am Anfang nicht gesagt aber du bist Ärztin?
00:12:25: Geht man als jemand der medizinisch sehr gebildet ist oder ausgebildet ist geht man da anders mit um.
00:12:31: also hast du noch einmal keine Ahnung.
00:12:33: kennst du aus dem Studium noch eine Gynäkologin Freundin?
00:12:36: oder also bist du da irgendwie?
00:12:38: das würde mich total interessieren.
00:12:40: Ja interessant Also was sich schon glaube ich anders gemacht habe dass ich mich relativ frühzeitig auch mit den Themen beschäftigt haben, die da kommen könnten.
00:12:52: Wenn es jetzt nicht sofort klappt oder die Möglichkeiten, die man hätte und habe mich da irgendwie viel so reingelesen weil sie mich auch einfach wahnsinnig interessiert hat ohne dass ich jemals gedacht hätte das das für mich mal in Frage käme, dass sich diese einzelnen Schritte auf alle gehen werde dann in der Zukunft.
00:13:10: aber dass ich mir jetzt relativ schnell sage im befreundeten Ärztinnenkreis eine Meinung eingeholt hab das eigentlich nicht Also von der Gynäkologin?
00:13:21: Nee, das eigentlich nicht.
00:13:23: Wir haben dann schon... oder doch ich war es eher Nilly.
00:13:26: und so nach einem knappen Jahr habe ich gedacht, okay, lass uns doch jetzt einfach einmal gucken, einmal testen.
00:13:33: Dann sind die nächsten Schritte irgendwie proaktiv auch eingeleitet.
00:13:38: Ja!
00:13:41: Und das heißt, dann habt ihr euch abchecken lassen?
00:13:44: Genau!
00:13:46: Dann haben wir uns abchecken lassen.
00:13:49: Da kam eigentlich nicht so richtig was raus.
00:13:54: Es ist ein bisschen eingeschränkte Spermienqualität meines Mannes, bei mir so ein bisschen veränderte Schilddrüsen-Werte aber irgendwie nichts halbes und nichts ganzes sodass man dann irgendwie gesagt, ach komm, dann probier doch mal irgendwie meine Zeit lang ein bisschen an den Schildrüsentablette zu nehmen, sodass der Wert irgendwie über einen bestimmten Wert geht.
00:14:16: Ich meine, die gucken dann ja auch immer nach der Eizell-Reserve.
00:14:18: Die war irgendwie supergut.
00:14:21: Die haben jetzt in dem Sinne so was wie Endometriose oder so erst mal nicht festgestellt muss ich sagen.
00:14:26: Das ändert sich alles auf den Weg.
00:14:28: Genau.
00:14:29: aber man hat uns dann in einem Kinderwunschzentrum vorgeschlagen dass wir mit so einer Insemination beginnen also das Tier, genau dass der Sperma aufbereitet wird und mir da eben zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutterhöhle gespritzt wird.
00:14:44: Das war eigentlich zu der einfachste Weg und das hat tatsächlich auch direkt geklappt, da bin ich auch direkt beim ersten Mal Schwangal geworden.
00:14:53: Okay!
00:14:55: Und deswegen dachten wir okay mit so wenig Unterstützung?
00:14:58: Cool, das nehmen wir, das ist doch ok.
00:15:01: Ja genau, das war dann am Ende leider eine Eileiterschwangenschaft die dann entfernt werden musste Irgendwie natürlich erst mal dramatisch und man dachte irgendwie so, okay verrückt jetzt muss ich hier irgendwie operiert werden.
00:15:17: Und gerade der erste Ultraschalltermin war irgendwie absurd.
00:15:21: Da sitzt halt nicht an einer richtigen Stelle.
00:15:24: aber irgendwie dachten wir ganz schnell so ja es klappt doch das war auch die erste Versuch ist doch gut.
00:15:30: So ne Korben wie machen weiter?
00:15:33: Also ihr
00:15:33: wart optimistisch weiterhin und hat jetzt nicht so viel mit deiner Psyche gemacht dass das eine Alleinleiter Schwangerschaft war.
00:15:41: Sondern du hast gesagt, okay beim nächsten Mal
00:15:43: geht's gut gehen?
00:15:44: Genau.
00:15:45: Das konnte man irgendwie echt noch ganz gut... Ganz gut verarbeiten und irgendwie halt gut einsortieren weil wir dachten jetzt sind wir doch da an dem Kinderwunsch hin und da wird uns geholfen.
00:15:54: offensichtlich hier ist eine Methode die ja funktioniert.
00:15:57: jetzt hat sich leider im falschen Ort eingenistet aber dann klappt es halt beim nächsten mal.
00:16:02: Okay!
00:16:03: Und dein Eileiter ist aber auch erhalten geblieben bei der OP da?
00:16:06: Der Eileitor ähm genau er ist erhalten gebleben.
00:16:09: ich habe einen Verlauf Der Jahre leider noch eine Eilater-Changeschaff gehabt und da müsste der andere Eilat dann entfernt werden.
00:16:16: Genau, das war schon soweit fortgeschritten, dass er leider nicht erhalten werden konnte.
00:16:23: Aber jetzt bei der ersten Eilata...
00:16:26: Okay, da war ja noch... Hörte ich daraus auf jeden Fall einen Vertrauen auf jeden fall, dass es
00:16:31: beim nächsten
00:16:32: Mal klappen könnte?
00:16:34: Und habt ihr dann mit der Insemination weitergemacht, oder wie?
00:16:37: Genau.
00:16:37: Wir haben tatsächlich mit der Insimination weiter gemacht weil das war ja irgendwie eine Methode die geklappt hat.
00:16:40: hier und da bin ich tatsächlich bei der zweiten Insemitation auch direkt wieder schon mal zusammen.
00:16:44: Wahnsinn!
00:16:45: Okay.
00:16:45: Ja.
00:16:48: Und das sah dann irgendwie alles gut aus und wir hatten zu dem Zeitpunkt stand ein Umzug auch an.
00:16:55: also Fetzigeweise hatte mein Mann und dann denkt man ja manchmal, okay jetzt legt das Schicksal zu.
00:17:00: Hatte meinen neuen Job-Angebot bekommen in meiner Heimatstadt in Hamburg Und für mich war sowieso immer so die Frage, hm, ich vielleicht irgendwie zurück mal in die Heimat, meine Schwester leben dort, mit meiner Familie ist da, Freunde sind da, genau alle kriegen eben auch Kinder wäre doch irgendwie schön wenn es bei uns soweit wäre dass wir vielleicht auch in der Umgebung sind.
00:17:19: Dann warst du heute, ich war wieder schwanger und dieses Job-angebot kam Und dann, ja, dachten wir eigentlich jetzt... Passt alles.
00:17:30: Ich würde schon sagen.
00:17:31: Ja!
00:17:34: Genau.
00:17:34: und dann war es leider so, dass ich tatsächlich zwei Tage vor Umzug hatte.
00:17:40: Dann noch mal den letzten Ultraschall.
00:17:41: das war der letzte von der zwölften Woche bevor man so wie, wo man irgendwie denkt, jetzt kann ich es um alle Welt raushufen.
00:17:48: Da hat man leider keinen Herzschlag mehr gesehen.
00:17:51: Das war echt traumatisch.
00:17:54: sind wir so quasi nach Hamburg gezogen.
00:17:56: Oh, Mensch!
00:17:58: Irgendwie ja ganz blöd.
00:18:00: Ja
00:18:00: wie ging es dir in der Zeit?
00:18:01: Wie hast du's für dich verarbeitet?
00:18:06: Das war wirklich, wirklich hart.
00:18:09: also das war so diese Gott ich kann es nicht glauben.
00:18:12: jetzt gehe ich mit diesem... Also weil es irgendwie zeitlich auch so gedrängt hat dass wir jetzt nicht direkt was machen konnten sondern ich bin quasi mit dieser fehlgeburt nach Hamburg gezogen.
00:18:24: Verrückt, ich kann mir das gar nicht vorstellen.
00:18:25: Das ist noch in mir.
00:18:26: aber irgendwie gesteht der Umzug morgen an und jetzt habe ich gesagt ja ich kann jetzt auch nicht irgendwie schnell was einleiten sondern Ja, ich warte erst mal ab.
00:18:36: die Hoffnung dass es von alleine abgeht War dann am Ende nicht so.
00:18:40: Aber also das war wirklich crazy.
00:18:42: natürlich war irgendwie so'n Vorfreude bei der Familie zu sein Und natürlich irgendwie ganz viele Gedanken um den Umzug und den ganzen Stress und so hat's so ein bisschen verdrängt Nachdem ich hatte, da hatte dann eine Ausschabung als von alleine nicht abgegangen ist.
00:19:00: Danach ist wirklich die Welt zusammengebrochen.
00:19:03: Also jetzt hier in dieser neuen Stadt dachte alles wird gut.
00:19:06: Jetzt wohne ich hier irgendwie direkt bei meinen Eltern um die Ecke.
00:19:09: Ich dachte, ich krieg Unterstützung wenn das Baby da ist aber das kommt halt nicht.
00:19:13: Es ist auch einfach so meine Eltern wohnen ein bisschen im Vorort.
00:19:18: Das ist total familiär.
00:19:20: Da sind eigentlich nur Familien mit Kindern und Dann warst du jetzt wieder mittendrin und kam es eben noch nicht mit dem ersehnten Wunsch.
00:19:31: Ja, Wahnsinn!
00:19:33: Aber das stehe ich mir extrem belastend vor.
00:19:35: Wahnsinn.
00:19:36: War's auch wirklich?
00:19:37: Was hast Du für Dich gemacht, dass Du das geschafft hast darüber hinweg zu
00:19:44: kommen um
00:19:45: Auge?
00:19:45: Die Trauer integriert hast...
00:19:48: Also was mir extrem behorfen hat, ist dass ich von Anfang an ganz offen mit dem Thema umgegangen bin.
00:19:54: Dass ich meinen Umfeld wirklich sagen konnte, was los ist.
00:20:01: Mein engen Umfeld und später auch mein erweitertem Umfeld hatte sich ein bisschen rotinierter mit dem thema, warum mich irgendwie etwas sicherer fühlte.
00:20:12: Meine Familie war irgendwie von Anfang an mit involviert.
00:20:15: Die wussten ganz klar so, was das Thema ist und dass wir irgendwie auch schnell weiter suchen.
00:20:19: Und dann sowieso als ich dann schon mal war, haben die immer sofort das auch meine Familie erzählt und der für mich meines Mannes also die waren einfach alle mal wird.
00:20:29: Und mein Freundin, eng Freundinnen und hab' ich das auch einfach einmal erzählt.
00:20:34: Sehr gut!
00:20:36: Genau da muss ich einfach... sagen, habe ich einfach wahnsinnig viel Glück, dass da irgendwie einfach auch viel zurückkam und irgendwie viel Verständnis war.
00:20:45: Und ja die Zeit am Ende ist dann irgendwie doch immer wieder gebracht hat.
00:20:53: Dann hatte man wieder so eine Erholungsphase und irgendwie weiß ich mal nicht, ich hab einen tollen Job den ich liebe und da gehe ich irgendwie total dran auf, weil schon liegt das mit meinem Mann Die Beziehung ist total stabil, da haben wir einfach wahnsinnig viel gelernt zusammen in der Zeit.
00:21:09: Und irgendwie immer wieder sind wir an diesen Punkt zurückgekommen zu sagen okay aber das Beste was wir haben sind doch wir und das ist irgendwie das was wir jetzt so woran wir festhalten müssen und am Ende des Tages ist dass das was fehlt und wir uns total sicher sind es auch wie beide am ende eine Familie sind.
00:21:29: Wow!
00:21:30: Das ist ja toll.
00:21:31: Ja also ich glaube das Da spielt mein Umfeld einfach eine riesengroße Rolle.
00:21:38: Und ich bin auch ein positiver Mensch und ich glaube irgendwie an das Gute, weil man das Gut wie Menschen ... Vielleicht hat mir das auch geholfen, dass ich da immer positiv nach vorne schauen konnte oder sagen konnte.
00:21:53: Aber mit viel, viel Aufwand und viel Trauer zwischendurch ja, also viel Verzweiflung.
00:22:03: auf zu dieses Ungerechtigkeitsgefühl, was man glaube ich nicht so ganz abstellen kann.
00:22:06: So hey warum bin ich und meine anderen nicht umsonst?
00:22:08: Das ist einfach... das druggelt man einfach wirklich sehr viel mit.
00:22:12: Ja absolut, ja das kenne ich sehr gut und da kann ich mir sehr sehr gut nachvollziehen Wahnsinn!
00:22:19: Was hat es mit dir auf der Arbeit gemacht?
00:22:22: Also ich mein du bist Hausärztin, was sich wieviel man damit schwangeren Menschen mit schwangeren Frauen zu tun hat weiß ich nicht, aber
00:22:31: weniger.
00:22:32: Aber immer wieder auch natürlich mit Frauen die ein Kinderwunsch haben und vielleicht auch so ein bisschen mit der Anfrage kommen können sie mal meine schildrösen Werte testen oder klar natürlich kommt auch ab und zu Schwangere, die sage ich mal von ihrer Gynäkologin nicht krankgeschrieben werden und jetzt irgendwie fragen dass sie ob sie vielleicht mal für zwei Wochen krank geschrieben werden können.
00:22:54: solche Sachen ja.
00:22:59: das hat mich also den Kontakt zu den Frauen, die in der Situation, ob sie schwanger waren oder mit Kind kamen.
00:23:06: Das hat mich gar nicht so wahnsinnig gestört.
00:23:10: Was mich eher gestört hat war dieses Wie gehe ich damit um?
00:23:16: Kann ich es meinem Arbeitgeber erzählen oder nicht?
00:23:20: Das hat mir wahnsinnigt gestresst.
00:23:23: Weil ich für mich einfach entschieden habe dass ich in meinem beruflichen Umfeld eigentlich identifiziert werden möchte.
00:23:34: Und das nicht auch noch da reintragen will sozusagen, was es natürlich mit den Terminen unfassbar schwer gemacht hat weil ich einfach eine laufende Sprechstunde habe.
00:23:43: ja also ist es natürlich nicht so dass ich sag ey Leute ich komme heute und ich bleibe im Homeoffice und dann kriege ich's irgendwie hin um den Termin im Kinderministerium wahrzunehmen.
00:23:53: Das war schon irgendwie echen jonglieren zu.
00:23:57: Ja was sage ich?
00:24:00: Ja, melde ich mich krank, meld ich mich nicht krank.
00:24:02: Hat am Ende dann irgendwie das Glück, dass sich in der Kinderwohnstil ganz früh im Termin wahrnehmen konnte so... Dann war es ab und zu, dass ich einfach sage, hey, ich komme heute eine halbe Stunde später.
00:24:11: aber da musste ich irgendwie gar nichts sagen warum.
00:24:14: Aber das war schon Ja, das fand ich eher das was mich irgendwie so total gestresst hat.
00:24:21: Das glaube ich und es war ja dann auch wenn du sagst sieben Jahre insgesamt.
00:24:25: Es war ja nicht nur ein paar Wochen oder ein paar Monate.
00:24:27: Derzeit
00:24:27: natürlich auch verschiedene Arbeitgeber.
00:24:32: Ich war dann noch in meiner Weiterbildung ins erste Krankenhaus damit ich die Praxis gewechselt.
00:24:37: Man hatte ja natürlich auch in den verschiedenen Arbeitszeiten und dann wieder neue Chefs und neues Team und musste man da auch ein bisschen gucken.
00:24:47: Also ich kann das total nachvollziehen, dass du das nicht gesagt hast.
00:24:50: Meinst du, du hättest Nachteile dadurch gehabt oder ist es unter Mediziner?
00:24:58: Wäre da vielleicht Verständnis gewesen oder vielleicht auch nicht?
00:25:00: Ich weiß es einfach nicht.
00:25:01: also das würde mich total interessieren...
00:25:05: Wenn ich das so im Revue passieren lasse und am Ende vielleicht auf die Reaktion ... Betrachte, die ich bekommen habe.
00:25:14: Also als ich irgendwann auch mit dem Thema auf den Umgang bin... also ich hab, ne?
00:25:17: Sobald ich dann eine Fehlgeburt hatte zum Beispiel oder da war ich z.B.
00:25:22: im Krankenhaus, da musste ich sofort, da war Corona, da muss ich mir sofort meine Schwangerschaft bekampen gehen weil es zu der Zeit für die Schwangeren klar war dass sie ab dem Tag sozusagen das Beschäftigungsverbot gehen.
00:25:30: und dann hatte ich aber eine Fehgeburte und bin natürlich wieder zurückgekommen.
00:25:35: Und da bin ich auf total viel Verständnis gestoßen ja.
00:25:37: Also von der Praxis habe ich am Ende gearbeitet in einem ambulanten Bereich.
00:25:42: Da war es so, dass mein Vorgesetzte vor Einstellung mich auf das Thema angesprochen hat.
00:25:49: Und gesagt hat... Also da war ich, ich glaube, thirty-six und sie haben sich irgendwie gewundert, warum ich thirty-sechs bin und kein Kinder hab' und haben einfach gefragt, ne?
00:26:02: Ja also auch da waschere ich gar nicht wie ein würdiges dahinter aber
00:26:07: für mich
00:26:08: war das natürlich so In die Wunde rein.
00:26:11: Und dann so, ja ... Wenn sie jetzt einen Kinderwunsch hat nicht, dass sie nach einem halben Jahr hier wieder weg ist?
00:26:17: Wir brauchen jemanden, der jetzt nicht nur kurz da ist.
00:26:20: Wow!
00:26:22: Was
00:26:22: hast du da antwortet?
00:26:23: Man darf ja nügen, das ist eine Frage, die man nicht gestärkt
00:26:27: bringt.
00:26:27: Ich habe gesagt, ich könnte mir schon vorstellen, irgendwann mal Kinder zu haben aber zu welchem Zeitpunkt kann ich selber nicht festlegen oder irgendwie sowas.
00:26:39: Ich war schon relativ perplex.
00:26:41: Aber ich hab jetzt nicht gesagt, nie würde ich nicht, sondern... Und mit dem bin ich auch am Ende noch mal ins Gespräch gegangen und habe auch nochmal gesagt was das am Anfang mit mir gemacht hat, ne?
00:26:52: Mit denen sie auch all meine Geschichte erfahren hatten.
00:26:54: Habe ich auch gedacht okay, dass vielleicht haben Sie da aus, was immer mehr sensibles Thema ist oder so.
00:27:02: Auch wenn ich am Ende weiß es alles nicht böse gemeint ist.
00:27:05: aber ja, das hat mich natürlich getrieht
00:27:08: Ja, das kann ich mir vorstellen.
00:27:10: Wahnsinn!
00:27:12: Also ihr seid frisch nach Hamburg gezogen eigentlich alles ist perfekt Familie in der Nähe Freunde da Jobster und ihr habt euch du hast dich wieder rausgekämpft.
00:27:24: wo warst du da?
00:27:25: kannst du dich noch zurück erinnern?
00:27:27: was hat es mit deiner Hoffnung gemacht?
00:27:28: also hattest du immer noch Hoffnung hast gesagt okay eine Eileiter Schwangerschaft ein Fähgeburt.
00:27:33: aber jetzt Da ist immer noch eine Möglichkeit.
00:27:38: Absolut, ja.
00:27:39: Es war so okay.
00:27:40: durchatmen, sammeln... Das könnte jetzt der nächste Schritt sein.
00:27:45: Wir sind aus Frankfurt nach Hamburg gezogen.
00:27:49: Das heißt wir mussten eh das Kinderwunschzentrum dann auch wechseln.
00:27:53: Neue Möglichkeiten.
00:27:58: Warum denn eigentlich nicht?
00:28:00: Und dann irgendwie drei, vier Monate später oder so haben wir Erst Gespräch, wieder einen neuen Kinder- und Menschenzentrum ausgemacht.
00:28:09: Und die uns dann auch empfohlen hatten mit der Insemination nochmal weiterzumachen.
00:28:12: Wollte er
00:28:13: erfolgreich sein?
00:28:14: Bisher reicht es an Eingriff genau.
00:28:19: Genau das hatte dann aber aus welchen Gründen noch immer nicht mehr wieder geklappt.
00:28:25: also haben wir drei in Seminationen nochmal gemacht und dann haben sie uns aber auch gesagt wahrscheinlich würde man jetzt auf Nächste höhere Stufe quasi gehen und den Weg der künstlichen Befruchtung, also der XC in dem Fall angehen.
00:28:43: Ja!
00:28:44: Und das war auch für euch kein... Also habt ihr darüber diskutieren müssen?
00:28:48: Oder war das klar so okay wir machen jetzt die nächste Stufe?
00:28:51: Gar
00:28:52: nicht, ja gar nicht.
00:28:55: Da habe ich irgendwie zuschnittlich gedacht.
00:28:57: vielleicht hat mich da mein medizinisches Umfeld.
00:29:03: Also für mich war das irgendwie so, ich hab das Konzert aus pragmatisch gesehen.
00:29:07: Vielleicht sag ich mal so... Ich weiß wie die Abläufe sind.
00:29:11: Ich kann mir das irgendwie medizinisch gut vorstellen so.
00:29:14: Das scheint jetzt irgendwie nicht wahnsinnig komplex zu sein.
00:29:18: Ja!
00:29:19: Ich habe dann irgendwie auch wenig Angst zur Vornehmendwirkung gehabt oder ähnliches.
00:29:25: also ich glaube da war ich so.
00:29:28: ja Das bin ich um die pragmatische Angabe gedacht.
00:29:30: So, ja, das probiere ich jetzt mal aus so.
00:29:32: Auch wieder mit einer gewissen Neugierde.
00:29:34: Ach, spannend!
00:29:35: Was alles zu gibt?
00:29:37: Ich mach' das mal mit.
00:29:38: Ja... Okay.
00:29:41: Und dann hat er auch gesagt...
00:29:42: Für mein Mann war immer der wahr.
00:29:44: Er hat immer gesagt du bist diejenige, die natürlich jetzt die Hauptarbeit leistet und die ganzen körperlichen Schrapazen auf dich nehmen muss.
00:29:54: Ich mache das alles mit, solange es dir gut geht.
00:29:57: Auch das hat sich dann irgendwann geändert und er war eher diejenige, die nicht mehr konnt.
00:30:02: Aber das war am Ende ein emotionales Thema, dass der auch total okay ist.
00:30:06: Er hat gesagt, wenn du das Körper für dich gut wegsteckst, dann bin ich bei dir und dann haben wir das zusammen.
00:30:16: Und dann seid ihr in den nächsten Stufe eingetreten sozusagen?
00:30:19: Genau!
00:30:21: Und wie war das für dich?
00:30:23: Hast du die Hormone zum Beispiel gut vertragen und so, also hat dieser Prozess
00:30:27: den
00:30:27: du so pragmatisch angegangen bist.
00:30:29: Das war auch okay dann.
00:30:30: Ja ich
00:30:31: habe also genau... War das dann auch so genauso ok?
00:30:33: Schöne!
00:30:34: Ach das freut mich
00:30:36: ja.
00:30:36: Da hab' ich irgendwie viel anderes gehört aber für mich selber traf' das irgendwie nicht zu.
00:30:40: Gott sei Dank!
00:30:41: Zippa lalier zippa la da und nach der Allzeit-Punktion hatte ich auch so eine leichte Überstimulation, die man dann ja kriegen kann.
00:30:48: Das ist natürlich nicht angenehm.
00:30:50: Aber am Ende wusste ich immer wofür ich es mache und das war irgendwie... ...nicht auszuhalten.
00:30:56: So, es war okay für mich.
00:30:57: Ja!
00:30:59: Okay.
00:31:00: Und waren dann die...waren dann...?
00:31:02: Ich weiß nicht, habt ihr mehrere gemacht?
00:31:03: Wie wie...
00:31:05: Also bist du noch schwanger geworden?
00:31:07: Wie lange hast du Zeit?
00:31:09: Oh wow!
00:31:11: Also da bin ich in dem Kinderwohncenter und bin ich dann.
00:31:16: Das ist auch wieder Revue passieren lassen.
00:31:21: Aber wir haben da, ich glaube zwei Versuche gemacht.
00:31:26: Also mein Glück war dass sich eine relativ hohe Ausbeute sozusagen hatte an Eitzellen die gefruchtet werden konnten und auch in diesem sogenannten Blastozysten Stadium gelandet sind also der fünf Tages Zelle die die über fünf Tage beobachtet haben, die sie dann zurückgesetzt haben.
00:31:46: Sodass ich ... Die ICP-Punktionen sichern und die Stimulation vorher eben nur einmal dort machen musste.
00:31:52: Und dann hatten wir sozusagen genug ICP, um ein paar Versuche zu machen.
00:31:57: Das war irgendwie gut.
00:32:00: Wo giss man alles wieder?
00:32:01: Aber es waren drei Versuche, davon hat aber keiner geklappt.
00:32:05: Am Ende ... War's einfach irgendein Bauchgefühl was mir gesagt hat in dieser Klinik irgendwie nicht gut aufgehoben.
00:32:13: Also, dass eigentlich gab es das schon nach dem ersten Versuch.
00:32:20: und jetzt im Nachhinein würde ich sagen, eigentlich hätte ich da schon sagen müssen... Nee, ich weiß nicht.
00:32:26: Irgendwie fühle ich's nicht.
00:32:28: Aber weißt du?
00:32:28: Du bist dann in diesem Strude drin!
00:32:31: Du weißt okay Das sind die Termine, das steht als nächstes an.
00:32:37: Wenn ich das jetzt nicht mache, vergehen ja schon wieder irgendwie Ein, zwei Züklen.
00:32:42: weil also mit dem Gedanken ok stelle ich mich jetzt irgendwo anders vor.
00:32:46: Aber die Zeit sitzt dir einfach im Lacken und du denkst so ja gut okay das ist halt jetzt irgendwie dieser diese Maschinerie in der Du bist.
00:32:57: Das ist halt hierzu.
00:32:59: Dass es auch anders sein kann habe ich dann auch noch erleben dürfen.
00:33:02: zum Glück aber als war jetzt in Lebenszentrum wo ich war hab ich mich nicht gut aufgeholt haben die Ärzte oft gewechselt.
00:33:08: das ist auch was ganz... Ganz entscheidend ist, dass das vielleicht auch nicht passiert.
00:33:12: Sondern dass man da jemanden hat, der irgendwie seine Geschichte kennt und du die nicht immer wieder in vorne erzählen musst oder genau der eine den befunden ich kannte.
00:33:21: Ja, er kann jetzt auch stundenlang ausholen.
00:33:24: aber mein Bauchgefühl hat mir eigentlich schon gesagt, nee, ich weiß nicht irgendwie, ja siehst du dich nicht so richtig voll da?
00:33:32: Und dann brauchte es quasi drei Versuche um dann irgendwie auch zu sagen was passiert, was mir dann irgendwie dem Rest gegeben hat im menschlicher Ebene.
00:33:45: und dann habe ich gesagt okay, halt stopp.
00:33:48: Wir müssen hier kurz den Pause-Knopf drücken.
00:33:53: Und wäre das auch ein Tipp, den du mitgeben würdest?
00:33:59: Unbedingt!
00:34:00: Ich glaube dass man auf dieser ganzen Reise vergisst, wie wichtig es ist auf sein Bauchgefühl zu hören und dass wir Frauen eigentlich so eine Superintuition haben für der wir auch vertrauen dürfen.
00:34:16: Es gab viele Situationen wo ich am Ende gedacht habe, siehst du?
00:34:19: Habe ich doch gleich gesagt!
00:34:21: Aber war dann irgendwie dem System höhereg und hat mich in diesem Moment vielleicht auch vergessen.
00:34:30: aber das ist so wichtig weil natürlich sitzt die Zeit uns allen im Nacken auf dieser Reise.
00:34:37: Und ich glaube, das ist doch immer dieser limitierende Faktor der am meisten stresst.
00:34:43: Aber am Ende haben wir gar nichts davon, wenn wir dann vielleicht diese ein zwei drei Monate seitens mehr doch auch mal Pause einlegen und sagen hey, das fühlt sich ja alles gerade nicht richtig an.
00:34:55: Ich kann gerade nicht weitermachen.
00:34:57: Das musste ich auch total lernen.
00:34:59: Das war natürlich am Anfang aus so, nee komm weiter weiter weiter machen bis dieser Tag endlich kommt?
00:35:03: Ja!
00:35:04: An dem Zeit, ich glaubt Und dann ist auch gut so, aber dass du halt zwischendurch wirklich einfach durchatmen musst und irgendwie einmal neu sortieren musst.
00:35:13: Okay, will ich das jetzt hier eigentlich alles noch?
00:35:15: Fühlt sich das hier irgendwie alles noch richtig an?
00:35:20: Und wofür mache ich das hier eigentlich noch zu?
00:35:21: Also das sind so... Nee, aber genau!
00:35:25: Das ist mir total wichtig.
00:35:27: Also einfach auch hört auf euer Bauchgefühl.
00:35:29: Ja es sagt euch oft wenn nicht immer das Richtige Absolut,
00:35:36: absolut.
00:35:37: Und ich nehme mal an, Eizellen kann man jederzeit in eine andere Klinik transferieren.
00:35:43: Das
00:35:44: habe wir auch gemacht.
00:35:45: Nimm mich mal an!
00:35:46: Das geht ja alles.
00:35:49: Ja
00:35:50: und dann eben auch wenn mal Monate dazwischen sind die man dann irgendwie nichts hat um Pause hat, dann kann man die auch gut nutzen.
00:35:56: Das haben wir dann im Laufe der Zeit erst lernen müssen.
00:35:59: Also diese Pause auch wirklich bedeutet abschalten Plan B vielleicht auch ein bisschen weiter verfolgen, weil am Plan A festzuhalten.
00:36:11: Funktioniert fünf Zeit lang aber...
00:36:14: Auf Dauer nicht mehr oder so viele Jahre ist das die Person.
00:36:18: Das kann ich mir gut vorstellen.
00:36:21: und wie erzähl mir von Plan B zulassen?
00:36:25: Also gab es einen Zeitpunkt
00:36:26: wo
00:36:27: es in deinem Kopf irgendwie so aufploppte könnte auch ohne Kind ausgehen diese ganze Reise?
00:36:33: Ja Den genauen Zeitpunkt, das ist ja irgendwie dann auch so ein bisschen schwammig alles und geht immer so ein bissel ineinander über.
00:36:45: Auch zu dieses Gedanken mal zulassen aber also tatsächlich das erste mal, als ich dein Podcast entdeckt habe.
00:36:55: Deswegen nochmal umso wichtiger, dass ich bei dir im Gespräch bin.
00:36:59: Ich dachte so alles Daniela nicht.
00:37:01: was ist das denn für ein Trailer-Podcast?
00:37:02: Das hört sich ja richtig gut an!
00:37:04: Also allein mit dieser Titel war schon so.
00:37:07: Ja, irgendwie fühlte sich das richtig an.
00:37:10: dann hab' ich damals auch reingehört und dachte irgendwie sie erzählt mir so viel Richtiges und so viel Wichtiges Und das habe ich alles.
00:37:17: irgendwie Habe ich das alles schon?
00:37:20: Ich kann das nur gar nicht sehen.
00:37:23: Und so dieses, ich kann gar nicht akzeptieren in welcher Situation ich gerade bin und da ging es dann irgendwie so langsam los für mich zu sagen.
00:37:32: Ja dass sich ein bisschen wieder am Augen offen halten konnte für Dinge die um mich rum sind.
00:37:39: also die habe ich alle komplett ausgeblendet.
00:37:41: Ich hab gar nicht mehr gesehen was ich eigentlich für schöne Sachen in meinem Leben hab weil du bist irgendwann so in diesem Studium Du wirst ja so vereinnahmen, dass es nichts anderes mehr darum geht.
00:37:54: Und ich hab mich darüber definiert.
00:37:55: also das ich habe manchmal gedacht Ich komme in einen Raum rein und man sieht mir quasi an In was für einer Situation.
00:38:04: ich bin.
00:38:05: Also ich hab manchmal gesagt es fühlt sich manchmal so an Weißt du wenn du Geburtstag hast?
00:38:09: Und du gehst in den Raum und denkst, die Leute sehen dir an, dass du heute Geburtstag hast.
00:38:13: Sie können das gar nicht sehen!
00:38:15: So fühlte sich das ganz oft an auch wenn ich auf so eine Veranstaltung war im Freundeskreis oder so, dass man irgendwie dachte Gott ja, sie sehen doch sofort wie ich irgendwie gerade Struggle und das Thema ist was für mich irgendwie definiert.
00:38:28: Ich dachte auch, ich habe gar nichts mehr anderes zu erzählen als das.
00:38:31: Also es war wirklich so... Ich weiß schon gar nicht mehr worüber ich sonst kommuniziere Das ist einfach alles gar nicht mehr gesehen.
00:38:40: Und da muss ich sagen, haben wirklich deine Folgen ganz viel mit mir und meinen Kopf gemacht.
00:38:48: Ich war irgendwie froh, da mal so einen anderen Strohhalm zu habe, den ich mich erst lange konnte.
00:38:55: Also raus aus dieser Maschinerie wie du es vorhin genannt
00:38:58: hast?
00:38:58: Genau, total!
00:39:01: Dann war's auch irgendwann sind wir an einem Punkt gekommen... Noch eine dritte und ne vierte Fähgeburt.
00:39:11: Und nach der vierten Fähgeburt, also da bin ich dann über künstliche Überwachung geworden in anderen Kinderwunschzentren, aber... Da war dann irgendwann so okay.
00:39:20: Dann kam wirklich auch der Punkt für mein Mann wo er gesagt hat, das kann ich jetzt nicht mehr leiden sehen, es war ja immer mit Operation verbunden und körperliches Leid.
00:39:35: Und auch da bin ich dann immer mal in den Punkt gekommen und habe gesagt, okay.
00:39:39: Um was?
00:39:40: Um welchen Preis denn?
00:39:41: Und damit im Hinterkopf schon einfach so ein paar Gedanken, die irgendwie immer positiver wurden.
00:39:47: Ich dachte ja aber es gibt ja auch Dinge, wo man die irgendwie sonst magst um die wieder Leben erfüllen.
00:39:58: Körperlich bin ich wirklich eigentlich dann auch an meine Grenzen gekommen.
00:40:03: Das letzte war auch eine Alter der Schwangerschaft mit Not-OP, so mitten in der Nacht.
00:40:07: Und das war dann irgendwann auch medizinisch einfach zum Punkt, wo man dachte, ey da steht jetzt dein eigenes Leben auf dem Spiel.
00:40:17: Wie lange will man das denn eigentlich noch so weitertreiben?
00:40:21: Also ist es verrückt und dann wirklich auch dieses gezielt einfach zulassen können okay für mache ich das denn jetzt hier Also einmal noch mal so innehalten, habe ich auch immer noch dieses wahnsinnige Gefühl, Mutter zu werden.
00:40:38: oder ändert sich das vielleicht jetzt auch im Laufe der Zeit.
00:40:41: Ja also auch da mal so hinterzugucken und zu sagen du rennst hier und rennste und rennt dir und irgendwie hört alles nicht auf warte mal kurz.
00:40:52: Also ist es das jetzt wirklich alles wert?
00:40:54: Ist die Wunderung wahnsinnig groß?
00:40:56: Jetzt weiter nach alles in Kauf nimmt.
00:40:59: Und wie war die Antwort?
00:41:00: Das war irgendwie auch total wichtig.
00:41:01: Ja, wie ist deine
00:41:03: Antwort ausgeführt?
00:41:05: Die Antwort war Jain.
00:41:07: also ich hatte ein wahnsinniges inneres Gefühl noch dieses Muttersein erleben zu können und ich war irgendwie der festen Überzeugung dass das irgendwie zu mir gehört und sich richtig gut machen würde.
00:41:21: aber ich war mir dann irgendwann einfach so wichtig.
00:41:27: Hast du jetzt mit dieser letzten OP hier irgendwie dein Leben aufs Spiel gesetzt?
00:41:32: Also
00:41:33: das kann es ja auch nicht sein.
00:41:35: Und dann war ich zum Glück mittlerweile an diesen Punkten, wo ich das zulassen konnte... Ich hatte Neffen und Patenkinder.
00:41:43: Die konnte ich alle gar nicht sehen!
00:41:45: Die waren halt da.
00:41:45: aber für mich war das immer... Ach so hast du dich distanziert?
00:41:49: Nicht extrem, aber ich habe mich in vielen Situationen distanzieren müssen.
00:41:54: Events wie Taufe oder... Geburtstage, die habe ich gemacht weil ich die Patentante bin und weil ich Tantante bin.
00:42:01: Und ich konnte das auch in Teilen genießen.
00:42:03: aber das war ganz oft war das für mich Klos im Hals und dieses.
00:42:09: Ich werde es halt nie erleben dass man Kind jetzt einzut oder dass das jetzt getauft wird.
00:42:14: Ich konnte das gar nicht trennen das
00:42:17: glaube ich
00:42:18: ja.
00:42:19: Und ich sag, was konnte?
00:42:20: Weil ich hab das irgendwann gelernt.
00:42:21: Das war total schön, dass man sich darauf einlassen kann und sagen, hey ... Gut für mich war immer klar, das Umfeld kann nicht zu meiner Situation.
00:42:32: Also das war auch ganz wichtig in der Kommunikation mit meiner Familie.
00:42:36: Dass die alle ihr eigenes Leben haben und es mir auch total klar war, dass sie alle ihre eigenen Pläne machen und meine Schwester und Kinder haben möchten.
00:42:43: Das waren ja auch klar und hoffentlich auch Kinder kriegen uns jetzt.
00:42:48: bekommen haben.
00:42:49: Natürlich ein großes Glück und das konnte ich auch oft, konnte ich das natürlich auch mitteilen.
00:42:54: aber da war immer ganz viel Trauer mit dabei und ganz viel Neid.
00:42:58: Das war es auch so ein unschönes Gefühl, dass die es neidisch sein auf seine Freundinnen, auf seinen Schwestern.
00:43:04: Das ist für mich so ein ganz fieses Gefühl.
00:43:07: Absolut ja danke.
00:43:09: das ist trotzdem adressiert hier weil das so wichtig wäre und man hat so
00:43:13: häufig
00:43:13: vorgekommen in der Situation.
00:43:14: Genau
00:43:14: weiß ich so doof empfüllt ist einfach da, es ja.
00:43:20: Wie hast du das sozusagen für dich... Entschuldige, sagst du?
00:43:24: Wie hast Du das geschiftet von diesen... Ich bin eigentlich nur hier weil ich gerade Patentante bin, weil ich hier sein muss zu... Ich kann es dann auch genießen oder...?
00:43:38: Interessant!
00:43:39: Also ich glaube, dass war ganz viel Kopfarbeit und also wirklich habe irgendwann die bewusste Entscheidung getroffen.
00:43:46: wir akzeptieren jetzt unsere Lebenssituation so wie sie ist.
00:43:49: Wir haben so viel Leid erfahren, es wird Zeit woanders hin zu gucken und irgendwie das wiederzusehen was wir eigentlich in unserem Leben haben weil wir tolle Berufe haben, wir haben eine total intakte Familie, wir hatten ein tolles Freundeskreis, wir reisen total gerne.
00:44:05: auch Reisen hat sich in der Zeit immer... Das haben wir immer in den Pausen gemacht.
00:44:08: ja, bot sich ja an klar wir machen jetzt irgendwie ne schöne Reise, die konnten wir auf einen Teil genießen aber es war immer so.
00:44:16: dass mache ich jetzt kurz um mich wieder besser zu fühlen um danach wieder Kraft zu haben für den nächsten Schritt.
00:44:23: Die hatte ich dann auch wieder, aber das war ja... also da war dann irgendwann so, ja das kann auch nicht die Dauerlösung sein!
00:44:30: Also ich muss doch irgendwann mal so positiv auf ein Urlaub schauen dass ich irgendwie weiß Ja, den kann ich jetzt einfach so planen wie ich will und ich kann den Plan wann ich will Und Ich weiß jetzt nicht danach steht die und die Untersuchungen an?
00:44:44: Also ich weiß z.B.
00:44:45: in einem Urlaub Da wurde Vorher drei Monate in die Wechseljahre versetzt, damit es auf dem ganzen Weg stellt sich dann am Ende heraus dass ich doch so eine schwere AD-Nomiose habe.
00:44:55: Also unter Kategorie quasi der Endometriose Wo die Therapie dann eben ist, dass man eine Zeit lang in die künstlichen Wechseljahre versetzt wird um alles so schön ruhig zu halten.
00:45:06: In der Gebärmuttershess, ich saß in Südafrika hatte die hostikste Nebenwirkung der Wechsel-Jahrstherapie und das ist so absurd!
00:45:15: Jetzt sitze ich hier.
00:45:16: irgendwie bin in den Wechsel Jahren, obwohl ich eigentlich schwanger werden möchte.
00:45:20: Wirklich
00:45:20: absurd?
00:45:21: Ja genau so... Und dann konnte man den Urlaub natürlich auch nur in Teilen genießen.
00:45:25: Man wusste es war total wichtig für Kopf da ist sie abzuschalten Nein, aber irgendwann dann auch zu entscheiden.
00:45:32: Hey das könnte unser Leben sein!
00:45:33: Wir könnten einfach entscheiden wann wir in den Urlaub fahren?
00:45:37: Wir sind nicht abhängig von irgendwelchen Zeiten... Schulzeiten, Kindergarten, Ferienzeiten.
00:45:44: Wir können immer dann fahren wenn ich alle fahre.
00:45:47: Ja genau so und das kann die gar nichts sagen.
00:45:51: also ich glaube dass hat die Zeit einfach gebracht.
00:45:53: ja und
00:45:57: es hat sich ja auch immer die
00:45:58: bewusste
00:46:00: Dass du immer wieder...
00:46:01: Genau, genau.
00:46:02: Ja.
00:46:03: Hast du nicht einfach weiter in dieser Maschinerie mitgelaufen bist?
00:46:07: In diesem Sog?
00:46:08: Sondern dass du auch mal wieder Erinner gehalten hast und offensichtlich ja dein Mann ja auch eine Rolle gespielt hat im Hey!
00:46:14: Lass uns doch mal hingucken oder was nochmal... Das ist ja auch immer gut für dich, wenn man jemand an seiner Seite hat der einspiegelt und er sagt, hey, was machen wir hier eigentlich?
00:46:24: Und lass uns noch mal irgendwo anders hingucken.
00:46:27: Absolut wahnsinnig wichtig.
00:46:29: Ja,
00:46:30: das ist total wichtig.
00:46:31: Auch da sagen wir auch, dass du diese Reise... Wenn irgendwas Positives für Sie uns gebracht haben, ja, am Ende ist so irgendwann werde ich schon ein bisschen... Es hört sich nur so doof an aber wofür es gut war natürlich was für nichts geworden ist einfach unfassbar viel Leid war, aber Wir haben einfach wirklich toll gelernt zu kommunizieren und irgendwie also das was wir durchgestanden haben.
00:46:55: wer schafft das schon?
00:46:58: Und am Ende des Tages entscheiden wir uns immer noch für uns.
00:47:01: Ich weiß, wie viele Paare auf dem Weg wirklich einfach zerbrechen und das kann ich auch total nachvollziehen.
00:47:08: Also es ist für mich auch viel Stand an Punkten, wo wir dachten dass ja dann weiß ich nicht... Ist es wirklich nur das was uns so eng miteinander verbindet oder können sie unser Leben auch?
00:47:19: alleine gestalten, reichen wir uns.
00:47:22: Klar musste man das immer wieder auch unterfragen und ich kann verstehen, auch wenn der eine Partner vielleicht einfach viel länger an der Reise fässt, den anderen schon viel früher loslassen wollen würde.
00:47:31: Also da gibt es so wahnsinnig viel Konfliktpotenzial aber für uns war's immer unfassbar wichtig, einfach zu konfinizieren wirklich zusammenhängen.
00:47:41: mir gehts so, mir geht's so!
00:47:43: Und wir fühlten uns nicht immer gleich ja?
00:47:45: Das war auch schwierig der einen, nur ich war dann so Ja nee wieso Wir können gleich weitermachen, wie geht's voll gut?
00:47:52: Mein Mann war so ein Hein.
00:47:55: Wir müssen eine Pause machen und ich kann gar nicht mehr.
00:47:57: Also das was ich jetzt wieder bei dir gesehen habe, dass wir da immer wieder zusammenkommen
00:48:03: Also toll, auch von ihm muss man sagen.
00:48:05: Das ist ja leider oder daher total in den Typen zu denken.
00:48:10: Aber oftmals ist es tatsächlich noch so dass Männer nicht einen guten Zugang zu ihren Gefühlen haben und das dann einfach weiter laufen lassen.
00:48:16: und deswegen toll von deinem Mann zu sagen, ich kann grad nicht mehr.
00:48:21: oder
00:48:22: kitzelt es aus euren Ländern raus, die müssen reden.
00:48:27: Wir kommen dann nicht drum herum.
00:48:30: Es ist einfach in so einer Situation sich einzuigeln und nicht zu wissen wie der andere sich fühlt.
00:48:37: Das macht das noch schwieriger in einer schweren Situation, in der man eh schon steckt
00:48:42: Absolut, und dann kommt da so eine Distanz rein.
00:48:44: Und dann kann man ganz schnell auseinanderdriften tatsächlich, wenn man nicht weiß wie der andere sich gerade
00:48:50: fehlt.
00:48:50: Total!
00:48:51: Kann ich auch absolut nachvollziehen.
00:48:52: Ich bin super dankbar dass wir das so geschafft haben aber ich hab absolutes Verständnis zu viel, dass das eben auch bei vielen nicht klappt auf der Stelle.
00:48:59: Ja,
00:48:59: absolut.
00:49:01: Du hast gesagt was du gelernt hast also einmal Kommunikation in der Beziehung auf?
00:49:07: Was hast du noch gelernt über dich in den letzten zehn Jahren?
00:49:11: Das ist ja schon eine besondere Situation.
00:49:15: Es gefühlt nicht das normale Leben.
00:49:18: Man ist immer wieder in Ausnahmesituationen, in lebensgefährlichen Situationen, wenn du von deiner zweiten Eier der Schwangerschaft sprichst und so... Was hast du über dich gelernt?
00:49:30: Dass ich unfassbar stark bin.
00:49:34: Also dass man wirklich manchmal selber erstaunt war was man alle schaffen kann also wie ...resilient man auch in so einer Situation werden kann, obwohl man irgendwie einen Grund dazu hätte wahrscheinlich... ...aufzugeben und sich zu sagen.
00:49:52: Also ich tücher dich mehrfach.
00:49:54: Hätte ich mich dafür entscheiden können du?
00:49:56: Ich werde jetzt depressiv.
00:49:59: Ja!
00:50:00: Und leg mich in mein Bett und stehe nicht wieder auf.
00:50:02: So weil was also die Situation ist so scheiße.
00:50:05: Auf gut Deutsch gesagt.
00:50:08: Was soll ich jetzt damit noch?
00:50:09: Aber dieses Nee etwas einfach so viel Power in dir und irgendwie, ja.
00:50:19: So viel Hoffnung auch der ich immer wieder auch einen kleinen Funken geschenkt habe dass sie noch da ist aber irgendwann dann und das war für mich eigentlich das schönste zu sehen okay mental kann man es schaffen sich so zu holen dass dem auch so schön sein kann Am Ende, ich hab's am Anfang erzählt.
00:50:43: Ich bin mit diesem Geschenk jetzt beschenkt worden und das ist das größte was uns passiert ist.
00:50:48: aber es wäre wirklich ab einem bestimmten Zeitpunkt letzten Jahres war für mich okay.
00:50:55: also natürlich kann ich dir nicht sagen die nächsten Jahre geworden werden.
00:50:59: wir haben natürlich immer wieder Situationen gekommen wo ich in Trauer verfallen wäre könnte ich mir forscht also weiß ich natürlich jetzt hätte sich ja der Kinderwunsch geht ja nicht auf einmal weg.
00:51:10: Es werden immer Situationen in deinem Leben kommen, wo du im weinen Auge drauf guckst.
00:51:15: Und wenn sich auch Phasenwiederwurst damit wieder schlechter ging... Aber ich konnte ab einem gewissen Zeitpunkt die Dinge, die ich in meinem Leben habe so für mich annehmen.
00:51:25: Das ist für mich okay gewesen wäre.
00:51:29: Wahnsinn!
00:51:30: Und das ist ja wirklich...
00:51:32: Wie meine Rolle als Tante, als Patentante und als Ehefrau Auch in meinem Job.
00:51:40: Ich gehe meinen Job total auf, ja?
00:51:41: Also auch das musste ich irgendwie wieder sehen... Das
00:51:46: ist auch ein Geschenk!
00:51:48: Ja, dass mir das einfach Spaß macht und dass ich das gerne mache und dass sich das irgendwie auch zwischendurch vergessen habe zwischen den ganzen Terminen immer so Gott jetzt muss ich wieder in die Praxis und wie schaffe ich das mit dem Termin?
00:52:00: Dann fand ich zwischendurch alle Patienten doof, weil ich immer dachte Gott ihr wisst gar nicht was ich durchmache.
00:52:06: Das was du mir jetzt hier gerade erzählst das
00:52:09: ist auch für
00:52:10: die Fans dagegen und dann genervt aus dieser Sprechstunde kommen und dachten so Ey!
00:52:15: Was haben die alle für Probleme wenn die höchsten?
00:52:18: Also dass man natürlich selbst Mitleid zu kämpfen hatte Ja,
00:52:25: was aber auch zutiefst menschlich ist und völlig okay ist in der Zeit tatsächlich.
00:52:30: Genau!
00:52:30: Und was ich genau über mich gelernt habe und was ich allen mitgeben möchte, dass alle Gefühle die auf dieser Reise auftauchen so verwirren sie auch sind das die raus müssen und dass die auch da sein dürfen.
00:52:45: ja also Ich fand es ganz schwer auch zwischendurch zu sagen ok wie kann ich mich denn für eine Freundin freuen?
00:52:54: dass sie ein Schwanger ist, also zu meiner Situation vor allem bei meinen Schwestern und gleichzeitig danach so wahnsinnig traurig sein.
00:53:05: Also wie kann ich irgendwie trauriger sein über die Fehlgeburt, die ich gerade erlitten habe und eigentlich nicht wissen, wie es weitergeht?
00:53:11: Aber gleichzeitig mich so auf diesem Urlaub freuen und da zu sein und Tage zu haben und den auch richtig zu genießen!
00:53:20: Ja das geht alles parallel Und es soll auch parallel da sein.
00:53:25: Ja und das war für mich so, ich kann doch nicht dass und kann dann gleichzeitig also auch dieses... Ich begehe mich jetzt auf dem Weg des Abschieds was war ja auch eine bewusste Entscheidung zu sagen okay ich gucke da jetzt hin.
00:53:37: Und gleichzeitig kann ich aber vielleicht noch ein bisschen hoffen, dass noch etwas passiert?
00:53:43: Geht
00:53:43: das?!
00:53:45: Ja es geht!
00:53:48: Ganz wichtiger Punkt Tatsächlich, diese Gleichzeitigkeit.
00:53:53: Und interessanterweise ist es ja auch so finde ich... Also auf dem Kinderwunschweg wird das einem sehr extrem und sehr klar.
00:54:01: aber eigentlich ist es immer ganz oft im Leben so.
00:54:03: Dass da ganz oft eine Gleichzeitkeit ist bei allen möglichen Themen tatsächlich.
00:54:08: Und
00:54:08: je besser man das annehmen kann umso friedlicher ist das eigene Leben oder beziehungsweise das eigene Innere eigentlich auch.
00:54:15: Absolut!
00:54:16: Und vielen Dank, also vielen Dank fürs Teilen.
00:54:19: Super spannend!
00:54:20: Du hast ja gesagt, so ein letztes Jahr... Also du hast da was angenommen?
00:54:24: Also deine Situation angenommen und eigentlich ist das wahrscheinlich die Frage dich am meisten am häufigsten gestellt bekomme.
00:54:31: Wie geht denn dieses Angenehmen?
00:54:32: Was würdest du sagen?
00:54:35: Was hat dazu geführt dass du letztes jahr in diesem Punkt warst?
00:54:40: Es kann auch ohne Kind ausgehen, das nehme ich an.
00:54:43: Aber trotzdem ist da auch noch Hoffnung, dass es da noch passieren kann.
00:54:46: Was würdest du sagen?
00:54:51: Also ganz viel hat damit zu tun, dass sich ... Ich wollte nicht mehr in diesem Gefühl sein.
00:54:59: Ich war irgendwann an so einem Punkt, wo ich dachte, ich möchte mich nicht mehr so fühlen!
00:55:02: Also ich möchte mir nicht mehr fühlen, dass das nicht bestimmt.
00:55:09: Vielleicht war's wirklich, dass ich irgendwann gemerkt hab, nein, Wichtiger.
00:55:14: Und ich möchte, dass ich wieder die fröhliche ausgelassene Annabelle werde, die ich vorher irgendwie kannte, ja?
00:55:22: Die ich immer nur so in Momenten wieder gesehen habe.
00:55:24: aber eigentlich war ich so viel traurig und irgendwie so viel frustriert.
00:55:31: Das war ein inneres Gefühl was aufkam dem ich total dankbar bin das es gekommen ist.
00:55:36: also auch da muss wenn ihr irgendwie sagen das kann man jetzt nicht aktiv sagen so jetzt ... musst du das so fühlen und ich, da kann ich dir gar nicht so richtig sagen.
00:55:44: Es war irgendwie so ein Gefühl von... Nee!
00:55:49: So möchte ich mich nicht mehr fühlen.
00:55:50: Und dafür muss ich jetzt aktiv was machen.
00:55:52: Das waren mir schon klar.
00:55:53: also das Bedarf schon auch ein bisschen Arbeit.
00:55:56: Da reinzugehen, da rein zu fühlen.. ..und auch da wieder Danke für dein Podcast.
00:56:03: Das hat mir einfach unfassbar viel gehofft.
00:56:05: Wir haben ja dann zum Glück auch ein paar mal so miteinander gesprochen.
00:56:09: Auch das Ja, dann sucht die Leute auf deiner Seite sind, die das verstehen.
00:56:16: Sucht ihr auch Leute in derselben Situation?
00:56:20: Fand ich jetzt auch wichtig und aber auch schwierig weil in meinem Umfeld gibt es einfach... Nee!
00:56:29: Also vielleicht eine Ausnahme, genau, die wirklich auch gewollt Kinder losgeblieben sind.
00:56:38: Aber das ist noch mal was anderes, genau.
00:56:41: Das war irgendwie schön mit den Zeiten aus dem Pärchen, wir haben mit denen Zeit zu verbringen.
00:56:46: in der Zeit wo wir dann wirklich auch bewusst entschieden haben kommen wir schnuppern da jetzt mal rein.
00:56:49: Wir haben uns natürlich da auch irgendwie geholfen, weil wir das Leben genießen kulinarisch und reise technisch so.
00:56:57: aber Ja, das hätte ich mir im Zweifel auf meiner Reise noch ein bisschen mehr gewünscht was ich Frauen gehabt hatte an meiner Seite die in einer ähnlichen Situation sind.
00:57:07: Und gleich sind die nie.
00:57:09: also alle haben irgendwie ihre anderen Geschichten aber zumindest können sie viele Dinge nachvollziehen.
00:57:14: Absolut!
00:57:16: Okay dann lasst uns zu letztem Jahr zurückgehen.
00:57:19: Also du ihr... war der auch?
00:57:23: Das ist ja auch nochmal finde aber auch nicht selbstverständlich zur gleichen Zeit, an einem ähnlichen Zeitpunkt zu sein.
00:57:29: Hat er das eh nicht empfunden?
00:57:31: Also hat er es auch... Er
00:57:32: hatte das sogar schon viel früher empfundet, würde ich fast sagen.
00:57:37: Das war eher so, dass ich diejenige war und jetzt ... Ich kann noch!
00:57:44: Ja, ich kann doch.
00:57:46: Ich schaff das schon noch mit gewissen Pausen.
00:57:49: War das dann wirklich immer wieder okay?
00:57:53: Und ich fand die Eingriffe gar nicht so schlimm, wie ich dachte.
00:57:57: Das war für mich körperlich am Ende ... diese Eingriffe waren dann irgendwie auch immer okay.
00:58:03: Die Fehlgeburten am Ende das war was ganz anderes, ja?
00:58:05: Das war körperliche dann wirklich auch viel viel Leid.
00:58:08: aber er war schon früher an dem Punkt zu sagen du ähm... Für mich ist es echt ok wenn wir zu zweit bleiben.
00:58:13: also Ich mag das Leben mit dir und äh... das kriegen wir auch so hin Ja ähm.. ich glaube es war eher Null auch wieder eine Kommunikation.
00:58:21: Wir mussten in die Gruppe mitzufinden.
00:58:24: Wir haben dann auch wirklich, also irgendwann war dann klar, wir hatten dann... Also insgesamt habe ich vier mal Medialzeiten nehmen lassen und beim vierten Mal war es wirklich so, das ist jetzt auch unser letztes Mal.
00:58:35: Also egal wie hoch die Ausbeute da jetzt sozusagen ist danach, das werde ich jetzt nicht nochmal machen.
00:58:41: Zum Glück kam ich dann körperlich auch an den Punkt wo ich dann immer gesagt hätte, ja, das war jetzt so viel.
00:58:47: Äh, was war die Ausgangsfrage?
00:58:50: Das sag' ich gerade.
00:58:51: Nee alles gut.
00:58:53: Ja.
00:58:53: Zwanzig, fünfundzwanzig noch mal zurückgehen sozusagen.
00:58:55: Nein, genau.
00:58:55: Ich hatte die Zwischenfrage reingestreuert, was es war mit deinem Mann also ihr wart so zu sagen beide an dem Punkt zu sagen okay,
00:59:02: wir
00:59:02: nehmen das jetzt so an und was ist dann... Also hattet ihr noch Eizellen oder ist es auf der tödlichen Weg passiert dann dass du schwanger geworden bist?
00:59:10: Tatsächlich hatten wir noch eine Eizelle auf Eis ähm und Wir haben es wirklich Monate Zeit genommen.
00:59:22: Ich bin dann vierzig geworden, dann haben wir gesagt okay komm wir machen jetzt einen ganz tollen Urlaub und sind auf die Mandidiven geflogen einmal zum Leben Bilderbuch überlaufen.
00:59:34: das war ganz ganz toll Und wie gesagt bin ich da mental komplett reingegangen auf diesen Abschiedsweg zu begeben.
00:59:46: Aber diese Eizelle lag dann auch und mir war schon klar, ich muss halt irgendwann entscheiden was ich mit der mache weil... Ich kann nicht hundertprozent loslassen wenn ich weiß da liegt noch eine befruchtete Blastotiste.
00:59:57: Ja das war mir ja auch schon klar.
00:59:59: also genau aber auch die Entscheidung... Die haben wir dann so ein bisschen vor uns her geschoben.
01:00:04: Wir fliegen jetzt erstmal auf die Medidiven, gucken mal wie es ist.
01:00:09: Und dann war's so Ja okay, es fühlt sich ja jetzt alles irgendwie gut an und wir können uns das irgendwie auch vorstellen.
01:00:17: Wir sind dankbar dass wir in dieses Gefühl reingekommen sind das Leben ohne Kind vielleicht auch genießen zu können.
01:00:25: Und dann hat so ein inneres gefühl wieder und da sage ich auch Bauchgefühl.
01:00:28: Frauen hört aber wieder rauf.
01:00:30: Es fühlt für mich einfach falsch an diese Eiterle freizugeben.
01:00:34: Also das wäre ja dann ne?
01:00:35: Ich hätte die dann ja frei geben müssen.
01:00:37: also die werden ja dann weggekommen.
01:00:41: Das fühlt sich jetzt irgendwie auch falsch an.
01:00:45: Genau, und dann haben wir uns dafür entschieden diese Eizelle eben noch einzusetzen.
01:00:49: das war dann... ich wusste auch mit wenig Aufwand verbunden weil es eben also einen Kruhozyklus war den wir dann auch im natürlichen Zyklus quasi gemacht haben.
01:00:59: Also mich musste da keine Lohnen nehmen oder ähnliches.
01:01:03: Das konnte ich dann mit meinem Kinderwunschzentrum absprechen.
01:01:07: Was war das für ein Gefühl beim Transfer?
01:01:10: So diese eine.
01:01:12: Ja, interessant.
01:01:13: Also ich werde den Moment nie vergessen wie ich aus dem Überwachungsraum quasi... also nach dem Transfer bist du dann kurz noch in so einem Zimmer, musst du irgendwie noch in fünf Stunden warten und kannst dann gehen?
01:01:24: Und ich habe mich ganz bewusst von diesem Raum verabschiedet!
01:01:28: Ich weiß dass ich nie wieder an diesen Raum liegen werde und das war ein total gutes Gefühl.
01:01:34: Also wirklich egal wie es jetzt ausgeginge.
01:01:37: Das war so... nee, Celery Ich habe gar keine Lust, mit dieser Heilinge ein von innen zu sehen.
01:01:43: Das war wirklich so ein Gefühl von ... Nee!
01:01:47: Ja, das war es jetzt.
01:01:52: Und auch dann diese Hibbelzeit wie wir sie immer nennen, die Zeit zwischen Transfer und Test?
01:02:02: Ja klar war das natürlich so.
01:02:04: Boah da ist diese Chance aber ich weiß auch wie gering sie ist.
01:02:10: Ich habe schon ein bisschen Angst davor, wie es ist wenn der Test negativ ist.
01:02:13: Aber... Komm!
01:02:16: Ja, das ist jetzt einfach so, wie sie ist.
01:02:23: Das war das für den Gefühl irgendwie so.
01:02:28: Und dann war's natürlich umso krasser als dieser Schwangerschaftstift, aber positiv
01:02:35: war.
01:02:36: Wahnsinn!
01:02:37: Also nur wegen Gleichzeitigkeit der Gefühle, war das nur Freude oder war er auch
01:02:40: Angst?
01:02:41: Nein natürlich.
01:02:41: Er hatte ja so viel... also du hast jetzt wirklich
01:02:44: krasse
01:02:44: Sachen erlebt ne?
01:02:46: Ja mein nächster Satz gewesen, das war natürlich absolute Freude.
01:02:49: und gleichzeitig wieder Atem anhalten eigentlich schon wieder schnürt sich alles zu.
01:02:55: okay.
01:02:55: aber was bedeutet dass jetzt kommt wieder eine wahnsinnig lange Zeit Aber auch da wieder Nee, ich meine der ist jetzt positiv.
01:03:04: wie krass ist das.
01:03:05: Jetzt geht es weiter.
01:03:06: Also es soll doch mal nicht zu Ende sein.
01:03:09: Es kam dann auch gleich wieder dieses Gefühl von, ja aber der ist jetzt nicht negativ, also es geht jetzt doch noch weiter die Reise.
01:03:18: Ja, aber auch da wieder beides dabei, genau.
01:03:20: Und harte Angst sofort und pure Freude wenn man's kaum sagen konnte dass er jetzt doch nochmal positiv sein wollte.
01:03:29: Und irgendwie so doch ganz tief in mir drin so ein krasses Vertrauen dass das irgendwie jetzt gut wird.
01:03:38: Ich hab da so, ja doch... Das war auch da was ich sonst irgendwie nicht hatte, weil ich schon so viel erlebt habe und das war so, nee!
01:03:48: Das kann doch jetzt also... Also
01:03:52: vielleicht auch da mit der Intuition?
01:03:54: Auch in Stuttgart
01:03:56: vielleicht?
01:03:57: Ja Ja, Intuition und gleichzeitig natürlich auch wieder dieses Gefühl von ich weiß das jetzt auch wieder verletzt werden kann wenn ich dieses Gefühl jetzt auch dazu lasse.
01:04:04: Also auch schwierig wieder zu sagen okay doch ich lass mich auf dieses Vertrauen ein was ich in mir habe aber gleichzeitig weiß ich ich kann schon wieder auch tief fallen.
01:04:15: Aber toll dass du dich darauf eingelassen hast auf dieses Gefühl vom Vertrauen also trotz dieser sieben Jahre die du gerade beschrieben hast dir ja unfassbar anstrengend gewesen müssen.
01:04:26: Ja.
01:04:27: Wann ist dieses Gefühl der Sorge oder der Angst?
01:04:31: Also was die Schwangerschaft angeht, gab es da so einen Punkt also nach diesen klassischen zwölf Wochen oder kam das erst bei der Geburt?
01:04:38: oder wie stelle ich mir das vor?
01:04:40: Nach so einer langen Zeit dann schwanger zu werden, wie hast du die Schwangenschaft erlebt?
01:04:43: und wie gesagt wann ist die Angst irgendwann gewichen?
01:04:49: Nee nie ganz!
01:04:50: Also ich würde sagen im dritten Trimester also dann so nach ab der siebenundzwanzigsten Woche wo Mir dann medizinisch auch klar war, dass da auch eine gewisse Chance besteht.
01:05:02: Dass dieses Kind überlebt selbst wenn sie jetzt kommen würde.
01:05:05: Das habe ich dann noch relativ medizinischer betrachtet.
01:05:10: Da ging es dann so los das ich wirklich auch.
01:05:13: doch dann hatte ich ein Gefühl von Ich kann's auch wirklich genießen In Teilen natürlich dazwischen auch immer, weil diese Faszination, dass dieser Bauch dann auf einmal wächst und man das irgendwie kaum glauben kann.
01:05:27: Na klar!
01:05:27: Auch da immer wieder das Gefühl von völlig überwältigt werden und großer Freude aber Angst ist dann eigentlich nicht gewichen.
01:05:35: Und ganz extrem war sie wirklich in den ersten Wochen.
01:05:37: Das muss ich schon sagen also das war schon psychisch auch nochmal Next Level.
01:05:43: ja so habe ich es irgendwie der Intensität auch nie gefühlt.
01:05:49: Das ist meine letzte Eizelle, die jetzt in mir wächst.
01:05:54: Je weiteres voran geht es so heftig wäre für mich, wenn's nicht klappt und also ganz viel... Dann hatte ich auch Zwischenblutungen, die du auch gar nicht brauchen kannst in der Situation.
01:06:06: Okay das war es schon wieder.
01:06:07: Also wirklich dieses Psychodraber war komplett.
01:06:14: Und dann wie gesagt, ich glaube zum dritten Trainer.
01:06:18: Und selbst dann bei der Geburt.
01:06:19: Aber ich weiß nicht, dass wir das
01:06:21: haben auch... Ja, können Sie auch noch ein paar Dinge falsch laufen oder schlechtlaufen?
01:06:26: Genau und als sie da waren natürlich erst mal... Ich wollte es auch erstmal nicht realisieren.
01:06:31: Das glaube ich dir!
01:06:32: Nicht nur weil ich sieben Jahre Kinderwunsch hatte.
01:06:34: Es geht ja vielen Frauen so.
01:06:35: Das war's jetzt?
01:06:38: Da ist sie jetzt wie?
01:06:39: Ja, glaub ich.
01:06:43: Dieses Gefühl kann ich mir vorstellen, oh Gott.
01:06:45: Ich bin jetzt dafür verantwortlich, dass sie nicht stirbt!
01:06:47: Das ist ja auch irgendwie so, ne?
01:06:48: Also könnte ich mir vorstellen, eine Verantwortung auf einmal spürt und denkt so... Oh Gott, hoffentlich kriegt das Sinn,
01:06:53: ne?!
01:06:54: Ja, glaube ich dir.
01:06:56: Ja, das kann ich mal sehr gut vorstellen.
01:06:58: Also ich habe immer wieder auch Klientinnen tatsächlich die ... wenn sie schwanger sind also auch Kinderwunsch Jahre hinter sich haben dann sind sie schwangere Und da kommen zu mir ins Coaching.
01:07:09: Also weil diese ersten Wochen und Monate
01:07:12: so anstrengend sind,
01:07:13: psychisch mental.
01:07:16: Kann ich auch total gut nachvollziehen.
01:07:18: Wahnsinn!
01:07:19: Also kommen wir jetzt gleich zum Ende.
01:07:23: Ich würde noch zwei drei Fragen.
01:07:24: also eine Frage ist hat dieser Kinderwunschweg dich zu einer anderen Ärztin gemacht?
01:07:32: Oh ja.
01:07:34: Ja, würde ich schon sagen.
01:07:40: Also es hat vor allen Dingen auch was damit gemacht, wie ich mir meine ärztliche Zukunft vorstellen kann.
01:07:48: Ja und ich habe schon Lust auch weiter in dem Thema sozusagen zu bleiben und ich könnte mir auch vorstellen dass sich Patientinnen berate und das vielleicht immer in meiner Praxis anbietet.
01:07:58: Das ist die Prozessreifte auch in den letzten zwei Jahren so ein bisschen in mir.
01:08:04: aber für mich war auch klar, dass ich das nicht machen kann bevor ich nicht selber in eine eigene Reise abgeschlossen habe und damit mir selber im Reihen bin.
01:08:10: Aber sowas kann ich mir vorstellen.
01:08:11: oder wir haben ja auch die Möglichkeit, Blutentnahmen zu machen, die so ein bisschen gezielter darauf testen werden, wenn es in dem Thema sind.
01:08:20: Und so dieses ganze Thema Frauengesundheit dass das irgendwie viel präsenter geworden ist, was ich jetzt glaube... Ich weiß gar nicht ob das so gekommen wäre, wenn ich mich selber so... betroffen wäre.
01:08:35: Empathisch war ich schon immer, also ich glaube nicht dass das genau so in der Hinsicht jetzt meine Empathie den Patienten gegenüber verändert hat.
01:08:43: aber ich kann mir einfach meine berufliche Expertise hat sich für mich ein bisschen verändert und auch zu einer Vorstellung wie ich mir meinen Berufsleben noch die nächsten Jahre vorstellen.
01:09:01: Mit meiner Geschichte auch irgendwas.
01:09:04: Großartig, super, super gut!
01:09:06: Was würdest du all denen sagen?
01:09:08: Also es hat ja wahrscheinlich auch selber gehört diese Wundergeschichten die euch jetzt tatsächlich passiert ist muss man ja sagen also diese abwarten oder beziehungsweise annehmen der Situation und dann passiert das doch Und das kann man nicht gut ertragen wenn man gerade auf dem Kinderbund schwiegt.
01:09:25: Das kann man gar nicht gut er tragen
01:09:28: die da auch jetzt gerade sind.
01:09:29: Was würdest du denen sagen aus deiner heutigen Perspektive?
01:09:35: Ja, also auch jetzt wo mir diese Wundergeschichte passiert ist bin ich nach der Meinung dass man das trotzdem nicht so propagieren soll.
01:09:46: Also wirklich nach wie vor bin ich der Meinung ja es gibt diese Wunderschichten aber darauf zu vertrauen, dass diese Wundergeschichte kommt ist der falsche Weg.
01:09:59: einen Funken Hoffnung immer in sich zu tragen.
01:10:03: Das darf man auf jeden Fall, solange man den Rest seines Lebens irgendwie einigermaßen, sage ich mal wieder im Griff bekommt und das nicht vereint nimmt.
01:10:20: aber Ich möchte gar nicht sagen mit meiner Geschichte ja guck es gibt die wunderschöchste.
01:10:27: also wenn ich mir ein paar Hörerinnen damit Hoffnung geben kann, dann freue ich mich total.
01:10:33: Aber ich bin eher Realistin und ich sage es dir ja sie gibt es.
01:10:37: aber Es ist noch viel wichtiger an dich zu glauben und daran zu glauben dass es dir irgendwie gut geht irgendwann auf diesen Weg auch wenn er gegebenenfalls ohne Kind enden sollte.
01:10:49: Auch dann ist das Leben nicht vorbei.
01:10:51: Und wenn das Wunder nicht kommt dann gibt's auch viele schöne Dinge.
01:10:54: Ja Ich bin natürlich jetzt unfassbar gesegnet Das weiß ich auch Das kann ich auch gar nicht in Worte fassen, wie schön das ist.
01:11:03: Aber trotzdem möchte ich das einfach nicht, dass es weiterhin irgendwie ausgetragen wird und ihr müsst nur dran glauben.
01:11:14: Und hier ist meine Vorzeige Geschichte und gibt mich auf!
01:11:19: Was ist nicht richtig?
01:11:25: Waren das deine letzten Worte?
01:11:27: Oder gibt es, also das war ja schon eine superkraftvolle Botschaft.
01:11:31: Ja, das stimmt!
01:11:32: Also genau... Das waren meine letzten Wörter.
01:11:36: doch, würde ich was sagen.
01:11:37: und noch mal diese Spitze.
01:11:39: Hört auf eure Intuition.
01:11:41: Sie täuscht euch meistens nicht.
01:11:42: Hürt auf euer Gefühl, hört auf das, was ihr euch eigentlich wünscht auch wenn ihr in diesem System gefangen seid.
01:11:48: Es gibt am Ende immer irgendwie ein Weg dass er sich für euch besser anfühlt auf dem Weg der sich eh schon so bescheuert anfühlt.
01:11:57: Aber dann sucht euch wenigstens das, wo ihr euch einigermaßen wohl mit fühlt.
01:12:01: Ja, großartig!
01:12:03: Danke dir, danke für
01:12:04: diese Sendung.
01:12:06: Ich muss bestätigen machen.
01:12:08: Könnt ihr noch mehr zuhören?
01:12:10: Vielen vielen Dank hat sehr viel Spaß gemacht.
01:12:14: ich freue mich für euch Wirklich aus vollem
01:12:16: Herzen.
01:12:18: Und ich finde es auch so schön, dass... Also das hört sich auch sehr gut an.
01:12:22: Dass dir total bewusst ist was für ein tolles Geschenk ist, was ihr da bekommen hast und dass du das wertschätzt.
01:12:28: Das find' ich ganz, ganz, alles Gute für euch!
01:12:31: Danke, das ist total lieb.
01:12:37: Danke, Katharina.
01:12:37: Wenn dir dieser Podcast gefällt dann lasst doch super gerne eine Bewertung da.
01:12:43: Egal ob du ihn hörst über Apple Podcast oder Spotify, ich freue mich über eine gute Bewertungen von dir und wenn du möchtest unterstützt mich sehr gerne
01:12:54: mit diesem Podcast.
01:12:55: den Spendenlink
01:12:57: findest
01:12:57: Du immer
01:12:58: in den Schaunorts.