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Alles da, nur Ella nicht. (Über)Leben ohne Kind

Alles da, nur Ella nicht. (Über)Leben ohne Kind

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen bei Alles Daniela nicht.

00:00:03: Mein Name ist Katharina Apia, seit einigen Jahren begleite ich Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch und weiß aus eigener Erfahrung wie es ist wenn das Leben anders verläuft als er hofft.

00:00:13: Dieser Podcast ist eine Einladung dem Leben trotzdem zu vertrauen.

00:00:18: Schön dass du da bist!

00:00:26: Ich habe wieder ein wirklich tolles Interview geführt mit einer beeindruckende Frau, wie ich finde die eine unglaubliche Transformation hingelegt hat.

00:00:36: Aber bevor ich da gleich weiter drauf eingehe wollte ich einmal hören... Wie ist denn eigentlich dein Sommer?

00:00:44: Kannst du ihn genießen oder geht es dir vielleicht sogar ein bisschen schlechter?

00:00:51: Ich hab letztens einen Post auf Insta gemacht Und ich kenne das tatsächlich sehr, sehr gut aus meiner Kinderwunschzeit.

00:00:57: Das interessanterweise, obwohl ich den Sommer super liebe... ...der Sommer was dem Kinderwunscht angeht manchmal schwierig war weil halt sehr viele Kinder draußen sind und Eis essen und Fahrrad fahren und du kommst an vollen Spielplätzen vorbei und all dass.

00:01:12: also das.

00:01:13: falls du das hast und falls sich das noch mehr triggert als zu anderen Jahreszeiten wollte ich dir nur sagen Du bist definitiv nicht alleine damit!

00:01:22: Und ansonsten wollte ich erzählen, falls du es noch nicht mitbekommen hast.

00:01:27: Ich habe das jetzt nicht so riesig gestreut aber ich möchte es auf jeden Fall hier auch nochmal sagen... Jetzt haben sich schon Leute angemeldet was heißt Leute Frauen angemeltet.

00:01:37: und zwar werde ich ein Gruppenprogramm starten im August fünf Wochen lang mit fünf Frauen.

00:01:45: Ich möchte gerne den Raum halten für eine kleine schöne intime Gruppe.

00:01:52: Der Zweck oder das Ziel des Online-Kurses ist jenseits des Wartens, da wartet etwas auf dich und zwar was ganz schönes.

00:02:02: Nämlich wieder Licht in deinem Bewusstsein zu bringen.

00:02:05: Ich weiß nämlich selber dass das Licht und allen ist in der Kinderwunschzeit oft immer kleiner und immer kleiner wird.

00:02:14: Es geht nicht aus aber es ist manchmal ganz, ganz klein.

00:02:16: und ich möchte mit dieser kleinen Gruppe, mit diesem Gruppenprogramm, möchte ich dass dein Licht wieder heller strahlt.

00:02:24: Ich möchte das du wieder einen Weg zurück zu dir findest, dass du aus diesen Wartemodus in dem du wahrscheinlich Monate, wahrscheinlich jahrelang warst oder bist, dass Du da ein Stück weit rauskommst siehst, was eigentlich in dir steckt.

00:02:43: Dass es so viel mehr gibt als die ganze Zeit auf ein Kind zu warten.

00:02:49: Das ist mir ein ganz wichtiges Anliegen tatsächlich und wir werden uns einmal die Woche live treffen also online live treffen.

00:02:58: Es wird gute Gespräche geben.

00:03:01: Meditation werde ich machen selbstverständlich.

00:03:04: Es werden Reflexionsfragen werde ich mitgeben.

00:03:08: Also es wird richtig schön werden und wir werden uns auch in der Gruppe verbinden.

00:03:13: Ich weiß noch nicht genau, ob das wahrscheinlich eine WhatsApp-Gruppe ist, dass wir uns zwischen den Terminen austauschen können.

00:03:20: Und ich freue mich total darauf!

00:03:23: Ich war vorhin spazieren und dann habe ich mir gedacht, eigentlich möchte ich so ein bisschen das Feeling oder die Magie des Retreats... mitnehmen gewissermaßen in dieses Gruppenprogramm jenseits des Wartens.

00:03:38: Also, mit einer kleinen Gruppe von Frauen die alle das gleiche Thema haben zu schauen eigentlich die Klassiker uns anzuschauen.

00:03:45: also es geht um Annahme und Vertrauen.

00:03:49: Es geht auch ein Stück weit um innere Freiheit.

00:03:52: es geht vor allen Dingen um eine innere Zufriedenheit so einen inneren Frieden den wiederherzustellen dich wieder im Balance zu bringen.

00:04:01: Und da habe ich richtig, richtig Lust drauf.

00:04:03: Wenn du auch Lust darauf hast dann schreib mir gerne eine E-Mail an.

00:04:07: Katharina at praxis-apia.de.

00:04:12: Ja aber jetzt möchte ich Natalie ankündigen.

00:04:15: Natalie ist bei mir im Podcast und die hatte eigentlich alles geplant mit achtzehn zu heiraten bis Ende zwanzig vier Kinder zu haben.

00:04:27: Wir wissen alle wie das ist kommt das Leben dazwischen.

00:04:30: Aber sie hat eine wahnsinnige Transformation durchgemacht.

00:04:33: Sie sind zwischen sieben und dreißig, hat keine Kinder und hat aber aufgehört gegen das Leben zu kämpfen und hat es geschafft ins Vertrauen zu kommen.

00:04:45: Und das finde ich sehr beeindruckend weil auf diesem Weg Kannst du dir vorstellen, gab es einige Herausforderungen?

00:04:51: Gesundheitliche Herausforderungen.

00:04:53: Es gab leider auch Feegeburten.

00:04:56: Sie hat die Diagnose bekommen, PCO-Syndrom ... Ich weiß nicht, ob du das kennst.

00:05:01: Das heißt ist die Abgötzung für polizistisches O-Varialsyndrome.

00:05:07: Ist eine hormonelle Erkrankung bei der, also ganz vereinfacht gesagt, der Eisprung gar nicht stattfindet oder sehr unregelmäßig stattfindete.

00:05:17: Anzeichen sind halt ein unregelmäßiger Zyklos, erhöhte männliche Hormone und häufig auch verminderte Fruchtbarkeit.

00:05:27: Aber da hat sich Natalie auch rausgearbeitet, sage ich jetzt mal, und hat sich auf den Weg gemacht!

00:05:35: Okay... Ich würde sagen du kannst mal wieder ganz viel mitnehmen aus diesem Interview.

00:05:40: Ich danke dir, Natalie, ganz herzlich dass du deine Geschichte bei mir am Podcast erzählt hast.

00:05:47: Ich würde sagen, Gutes zuhören.

00:06:06: Das ist

00:06:15: eine sehr spannende Frage, denn tatsächlich kann ich mich da noch ziemlich genau dran erinnern.

00:06:23: Da war ich so ungefähr zwölf Jahre alt.

00:06:25: Da habe ich zum ersten Mal gedacht, so Mutter sein das ist für mich!

00:06:31: Ich möchte ganz früh heiraten und ganz früh Kinder bekommen.

00:06:34: Ich möchte viele Kinder bekommen, genau... Zumindest jetzt, wenn ich rückblickend das betrachte recht früh diesen Wunsch so sehr zu haben.

00:06:44: Aber tatsächlich war es bei mir so genau.

00:06:48: Ja, super schön!

00:06:50: Und das heißt du hattest ein bisschen einen Plan im Kopf?

00:06:53: Kann man das kann nicht sagen?

00:06:56: Ja, ich hatte einen ganz festen Plan im kopf.

00:06:58: Ich hatte mich überlegt, ich will mit achtzehn Heilraten spätestens mit zwanzig und Genau und am liebsten Karriereweg, Hausraut und Mutter einschlagen.

00:07:11: Genau ich wollte gerne vier Kinder bekommen

00:07:15: so ungefähr

00:07:16: zwischen vierundzwanzig und achtundzwantzig.

00:07:18: gern auch früher aber spätestens mit achtund zwanzig wollte ich sozusagen mit der Familienplanung durch sein und dann meine Kinder schon bekommen haben.

00:07:27: Wow!

00:07:28: Und kannst du dich noch erinnern oder vielleicht ist es ja jetzt auch noch so was hatte ich so fasziniert daran?

00:07:34: Mutter zu sein, Mutter zu werden?

00:07:39: Also das war ein ganz spannendes Gefühl.

00:07:44: Ich habe nämlich einfach so in mir gedacht, dass ist das was ich so richtig gut kann.

00:07:49: Dafür bin ich gemacht!

00:07:52: Das ist auch so.

00:07:53: eine ganze Zeit lang hat sich das auch so angefühlt als wenn das so das einzige ist, was ich wirklich gut kann mich um andere kümmern und meine eigene Familie haben.

00:08:04: Mein Traum damals, den ich mir so vorgestellt hatte.

00:08:06: Ich möchte meine eigene Familie gründen, mich um meine Kinder sorgen und mein Mann sorgen für alle da

00:08:12: sein.".

00:08:12: Und genau das war der Hintergrund.

00:08:17: Da ist dir dein Herz aufgegangen.

00:08:19: Ist doch schön!

00:08:20: Ja und dann wenn du sagst mit achtzehn oder zwanzig heiraten, war denn da jemand sozusagen an deiner Seite zu der Zeit, mit dem du dir das hättest vorstellen können?

00:08:33: Also tatsächlich bin ich die meiste Zeit meines erwachsenen Lebens bisher in der Beziehung gewesen.

00:08:39: Und auch zu dieser Zeit hatte ich einen Partner und mein Wunsch war sie wie gesagt recht stark danach, aber tatsächlich hat sich das damals so nicht ergeben.

00:08:51: genau und rückblickend betrachtet, kann ich auch nur sagen.

00:08:55: War auch ganz gut.

00:08:56: Das

00:08:56: war richtig so, aber dann doch nicht der richtige Mensch wahrscheinlich an deiner Seite.

00:09:01: Dann erzähl, wie ging es denn weiter?

00:09:03: Wie war's in deinen Zwanzigern?

00:09:04: Hat sich das Gefühl irgendwie verändert oder war das immer noch dein Wunsch auch in deinen zwanzigeren?

00:09:09: Wie...wie war das für dich erzählt?

00:09:14: Also es war so, dass ich fast meine ganze zwanziger mit einem Partner verbracht habe, mit dem ich acht Jahre damit zusammen war und das war immer schon ein ziemlich großes Thema.

00:09:29: Ich wollte das gerne und irgendwie kam aber immer so ein bisschen was dazwischen.

00:09:35: es ging mir auch gesundheitlich nicht besonders gut und ja wie soll ich sagen Hab da immer wieder mal mit ihm drüber gesprochen und es war auch immer mal wie der Thema.

00:09:47: Also ich muss sagen, da wo ich so aufgewachsen bin ist das auch so regelmäßig in den gesellschaftlichen Themen, sag' ich mal angesagt.

00:09:54: also wenn man da auf einer Veranstaltung ist oder mit Freunden unterwegs ist oder so, also gefühlt bin ich jetzt für zwischen zwanzig und Mitte dreißig jedes Wochenende spätestens einmal gefragt worden.

00:10:05: Wann ich endlich Kinder bekomme?

00:10:12: Das war eine Zeit lang gar nicht so leicht für mich.

00:10:15: Wäre nämlich meine nächste Frage gewesen, wie war das denn für dich?

00:10:18: Das hätte mich ja wahnsinnig belastet!

00:10:21: Ja also tatsächlich war es gar nicht einfach... Hab manchmal darunter gelitten.

00:10:32: Manchmal hat es mich nicht so doll gestört, kam immer ganz so gerade auf die Situation drauf an und wie sehr ich grade gedacht hab ja mich auch meinem Kinderrundschweig weiter voranzubewegen oder in welchem Stadium das gerade war.

00:10:44: aber so grundsätzlich kann ich nur sagen finde ist eigentlich recht unangebracht und auch ziemlich unangenehm so danach gefragt zu werden also absolut Im Freundes-Kontext, im Familienkontext.

00:10:59: Meinetwegen aber so gesellschaftlich anerkannt ist das anscheinend immer mal wieder zu fragen ob jetzt mal endlich jemand ein Kind bekommt.

00:11:11: Das finde ich tatsächlich recht übergriffig.

00:11:16: Übergriffig ist glaube ich das richtig geworden

00:11:20: und

00:11:20: hat es dann auch in deinen Zwanzigern.

00:11:23: Hat das dann den Druck nochmal erhöht?

00:11:25: Weil du warst ja wahrscheinlich nicht mehr in deinem eigentlichen Zeitplan, den du mal im Kopf hattest.

00:11:30: Hat das für dich den Druck erhöht?

00:11:31: diese Fragen oder konntest du die so an dir abprallen lassen auch ein Stück weit?

00:11:36: So nach dem Motto es wird kommen wann es kommen wird oder wie war so deine Reaktion?

00:11:43: Also es kamen mal so ein bisschen ganz auf die Situation drauf an, weil natürlich ist es in den Zwanziger dann auch losgegangen.

00:11:50: Dass meine Freundinnen um mich herum, meine bekannten Kreise so langsam anfingen, dann auch Familien zu bründen und zu heiraten usw.

00:11:58: Und tatsächlich war das schon ein bisschen... Wie soll ich sagen?

00:12:05: Natürlich hab ich mich für die alle immer gefreut.

00:12:07: Aber es war auch jedes Mal so, wann bin ich dran?

00:12:09: und ich hatte ja meinen Zeitplan im Kopf.

00:12:11: Ich wurde immer älter und es fühlte sich wirklich an ... Wow okay, ich kann das ab irgendeinem Zeitpunkt.

00:12:16: Konnte nicht mehr schaffen.

00:12:19: Als ich mit fünf, zwanzig noch nie verheiratet war und kein Kind hatte, war klar, der Zeitplan geht nicht auf.

00:12:26: Und das hat mich tatsächlich schon ziemlich gestresst.

00:12:31: Genau!

00:12:33: Aber... Ja.

00:12:36: Und woran lag es, wenn du darüber sprechen möchtest?

00:12:39: Warum hat das in der Zeit nicht geklappt?

00:12:41: Also was denkst Du heute, wenn Du auf die Situation schaust?

00:12:45: Warum dieser Zeitplan von ... Was hast Du gesagt?

00:12:48: Von vielen zwanzig bis achtundzwanzig vier Kinder?

00:12:50: Also warum hat das dann letztendlich nicht funktioniert?

00:12:55: Also das hatte verschiedene Gründe.

00:12:58: zum einen war es so dass ich mit meinem damaligen Partner nie der richtige Zeitpunkt zu irgendwie ergeben hat.

00:13:04: Er war damals beruflich sehr eingespannt, es hatte sich auch immer ja irgendwie bei immer was anderes wichtiger.

00:13:11: und ja hatte sich halt so von den Prioritäten auf jeden Fall so nicht ergeben.

00:13:16: und gleichzeitig muss ich sagen weil ich in den Jahren zwischen zwanzigund dreißig auch sehr Ja, mit gesundheitlichen Einschränkungen sage ich mal behaftet.

00:13:30: Ich habe zu der Zeit eine relativ starke Pille genommen.

00:13:33: Ich hatte mit Depressionen zu tun und ich war auch teilweise ja wie soll ich sagen aufgrund der Pille und der Medikamente die ich dann genommen habe nicht ganz so gut zur Wege.

00:13:49: Meine Lebensmittelunverträglichkeiten sind in dem Zeitpunkt alle aufgedeckt worden.

00:13:54: Und ja, es waren halt viele andere Sachen die ihr zurückblickend betrachtend erstmal mehr Fokus brauchen und

00:14:03: genau das kann ich mir vorstellen.

00:14:05: Ja,

00:14:06: und dann wie ging's denn dann weiter?

00:14:07: Also ganz für oft für ganz viele Frauen ist ja so zu sagen Die die magische Brücke dann die Dreißig.

00:14:16: Das war dann an deinem dreißigsten Geburtstag.

00:14:18: Könntest du den feiern oder warst du da vielleicht in einer depressiveren Phase?

00:14:24: Oder wie erzähl mir von deinem dressigsten Geburtstag?

00:14:29: Mein dreißiger Geburtstage, das war eine wirklich spannende Zeit und zwar war es so dass ich mit Ende zwanzig tatsächlich die Pilote abgesetzt habe um zu sagen okay ich möchte einmal schauen Wie das so zyklusmäßig überhaupt funktioniert, weil... Das hatte ich jetzt noch nicht erwähnt.

00:14:47: Aber in meiner Jugendzeit habe ich eine Essstörung einmal gesucht und habe daraufhin tatsächlich nie meine Periode bekommen sondern sofort die Pille bekommen Und hatte dann tatsächlich auch mit den Ärzten immer mal wieder gesprochen ob es denn irgendwelche Anhaltspunkte gibt dass sich vielleicht keine Kinder bekommen kann oder dass irgendwie schwieriger wird.

00:15:11: Konzettlich war die Aussage erst mal so, nö alles gut.

00:15:14: Und dann habe ich aber als ich Ende zwanzig war, die Pille abgesetzt und bekam meine Periode nicht.

00:15:21: Habe dann rumgeforscht, bin vom Arzt zu Arzt gerannt und ... Dann hab' ich die Diagnose bekommen dass ich eine PCO-Diagnose habe also Darin leide Genau!

00:15:36: Und nach der PCOdiagnose war erstmal so okay wow Was mache ich jetzt damit?

00:15:42: Weil das fühlte sich dann für mich so an, okay Kinderwunschbehandlung ist gefühlt gesetzt auf einem normalen Weg geschwanger zu werden.

00:15:48: Wurde mir damals gesagt könnte recht schwer werden und es war auf jeden Fall so dass die Ärzte aufgesagt haben.

00:15:59: oder die einzige Therapiemöglichkeit die mir damals angeboten worden ist war nehmen sie wieder die Pille solange bis sie schronger werden wollen und dann können wir mit der Kinderwunschbehandlungen starten.

00:16:09: Und für mich war das damals so, nein.

00:16:12: Auf keinen Fall nehme ich wieder die Pille weil es war mit Ende der Zwanzigbarg irgendwie gefühlt noch mal in der Pubertät gelandet und... ...mit allem was dazu gehört!

00:16:23: Mit Haut-und-Reinheiten, mit Pickeln, mit Stimmungsschwankungen.

00:16:25: also ich war sowas von bedient davon, dass ich gesagt habe, das nehme ich auf keinen Fall wieder.

00:16:32: Ich bin da mit einer Heilpraktikerin oder bei einer Heilpraktikerin gelandet.

00:16:37: nach ziemlich langer Suche, die mir tatsächlich auch geholfen hat und nach einigen rumprobieren und versuchen war es dann tatsächlich so dass ich meine Periode bekommen habe.

00:16:49: Und sie waren zwar sehr unregelmäßig aber es hat alles funktioniert sodass sich rückblickend sagen kann diese PTO-Deknose war vielleicht zu dem Zeitpunkt richtig eventuell aufgrund der Anhaltspunkte, die der Arzt hatte.

00:17:06: Aber hat sich für mich halt nicht dauerhaft bestätigt.

00:17:08: also das war für mich das erste mal dass ich so dachte okay wow weil eigentlich dachte ich mit dieser Diagnose die ist jetzt gesetzt und das bestimmt mein Leben und nach der Erfahrung war es einfach so krass Irgendwas in mir war, dass ich gedacht habe, nee, ich muss da weiter suchen.

00:17:28: Ich kann mich mit dieser Diagnose so nicht zufrieden geben und hat sich tatsächlich in dem Fall gelohnt, da nicht an diese limitierende, wie soll ich sagen, Diagnosis zu glauben?

00:17:42: Absolut!

00:17:43: Also das ist ja verrückt.

00:17:45: Und dann hatte ich wahrscheinlich die Diagnase irgendwie auch offen weggeschickt, also eigentlich Fast schon verrückt, ne?

00:17:52: Also du hast deine Periode nicht.

00:17:54: Aufgrund deiner Essstörung... Das ist ja schon mal ein Riesenproblem wenn man schwanger werden will, wenn man frühschwanger werden wil Ja dann bekommst du auch noch diese Diagnose dazu die so habe ich zumindest verstanden Die du jetzt gar nicht mehr da schreiben würdest bis jetzt sieben dreißig, ne soweit ich das richtig erinnert.

00:18:11: Ja wenn

00:18:12: ich und das

00:18:13: heißt jetzt würdest du sagen Du hast diese diese Diagnose also die war einfach eine falsche Diagnosis sozusagen oder hast du Hast du Therapiemöglichkeiten für dich gefunden, damit sich das verändert?

00:18:30: Also ich gehe tatsächlich davon aus, weil es ja eine Hormonuntersuchung war mit der das festgestellt wurde.

00:18:36: Dass meine Hormone zu dem Zeitpunkt so durcheinander waren, dass es vielleicht die einzige Möglichkeit für den Arzt war zu sagen, sich das zu erklären.

00:18:44: Aber tatsächlich kann ich für mich nur sagen... Ich habe kein PZO.

00:18:48: Entweder wurde ich geheilt durch den Weg, den ich gegangen bin

00:18:52: oder

00:18:54: ich habe das nie gehabt.

00:18:56: auf jeden Fall war es am Ende mit innere Arbeit und eine Heilpraktikerin die mir ein auf mich abgestimmtes Mittel gegeben hat sozusagen erledigt und das hat sich für mich tatsächlich so angefühlt.

00:19:15: Die Diagnose war wie so ein riesiger Berg und das, was danach da für notwendig war, also ich einfach wieder in meinem Körper wohl zu fühlen.

00:19:24: Und ja, zu gucken, was für mich das Richtige ist, fühlte sich dagegen ganz anders an.

00:19:31: Also viel leichter oder wie soll ich das sagen?

00:19:34: Glaub' ich dir!

00:19:36: Nimm uns doch sehr

00:19:37: gerne mit auf diesen Weg.

00:19:38: Das finde ich total spannend.

00:19:39: Zum einen hast du eine gute Art Praktikerin gefunden – das ist ja schon mal Gold wert.

00:19:44: Und was hast du auch für innere Arbeit gemacht?

00:19:50: Du hast ja auch erwähnt, dass du mit depressiven Episoden zu kämpfen hattest in deinen Zwanzigern.

00:19:55: Ich nehm mal an das hat er da auch mit reingespielt.

00:19:58: also wie war dein Weg?

00:20:00: Also was für eine...in welche Bereiche bist du gegangen was Persönlichkeitsentwicklung angeht?

00:20:05: Hast du Therapie gemacht?

00:20:06: Was war so dein Weg?

00:20:11: ich habe tatsächlich ziemlich viel ausprobiert.

00:20:15: Ich war immer auf der Suche, immer wenn ich ein Symptom hatte.

00:20:18: Immer wenn irgendein Arzt mir gesagt hat er kann mir jetzt gerade nicht weiterhelfen oder er weiß gar nicht genau was ich habe.

00:20:27: Das war tatsächlich auch mit den Lebensmittelunverträglichkeiten ziemlich lange Weg da überhaupt rauszufinden, was das denn ist.

00:20:35: und da bin ich tatsächlich bei ziemlich vielen Menschen gewesen klassische Psychotherapie gemacht.

00:20:44: Ich war bei unterschiedlichen Heilpraktikern, ich habe Akkupunktur ausprobiert, ich hab Nahrungsergänzungsmittel ausprobieren in verschiedenen Varianten.

00:20:56: Ich habe Heilpaktiker der Psychotherapies besucht was ja nochmal ganz was anderes ist als normale Psychotherapien genau.

00:21:07: und jetzt Zumindest war das der Stand, als ich so ungefähr dreißig war.

00:21:13: Genau und danach habe ich...

00:21:19: Du hast eine Periode dann auch wieder bekommen?

00:21:21: Das ist ja schon supertoll!

00:21:22: Hast du dich mit dir selbst beschäftigt?

00:21:24: Und genau erzählst, wie ging es dann weiter?

00:21:27: Genau um nochmal auf deine Frage zurückzukommen was da bei meinem dreißigen Putzdeck zu dir standen war Ich muss sagen gefühlt war ich mit einem dreißigsten Geburtstag richtig, wie soll ich sagen?

00:21:45: Schon auf dem Weg zufriedener zu werden.

00:21:47: Irgendwie war das eine Erleichterung als ich dann endlich die achtundzwanzig durch hatte und dass mit meinem Plan irgendwie auch gar nicht mehr funktionieren konnte.

00:21:57: Und es war immer so eine Waage zwischen okay wow der Plan funktioniert nicht.

00:22:02: was machst du jetzt?

00:22:03: überlegst du dir etwas Neues und auch tatsächlich zu sagen ok Hat nicht geklappt, warum hat das denn nicht geklappt?

00:22:11: Und was kann ich da vielleicht ja draus lernen?

00:22:15: oder was möchte mir mein Leben damit sagen.

00:22:17: Oder ja... Ich habe dann mit Ende zwanzig noch mal eine Fortbildung angefangen und mich beruflich nochmal weiterentwickelt und so andere Dinge gemacht die ich gar nicht für mich auf dem Schirm hatte und die auch glaube ich nie gemacht hätte wenn Mein Plan so funktioniert.

00:22:36: Du

00:22:36: hast da eine Mutter von vier Kindern geworden wärst, ne?

00:22:40: Genau.

00:22:41: Ja,

00:22:41: tatsächlich nicht.

00:22:42: Ach, spannend!

00:22:43: Also eine Phase des Rumprobierens und letztendlich hast du dich langsam wieder... Könnte ich mir auch vorstellen dass du dich wahrscheinlich ja auch nicht in deinem Körper wohl gefühlt hast, wenn du sagst... Gar nicht.

00:22:54: ...mit den Unverträglichkeiten.

00:22:55: das geht hier einher mit Magenschmerzen und was weiß ich nicht alles weil du dir auch noch nicht wusstest auf was du achten musst, essenstechnisch und so weiter.

00:23:04: Ja genau.

00:23:05: Und mit dreißig warst du eher zufrieden.

00:23:08: also es war interessanterweise dann offensichtlich ja kein Zeitpunkt der Panik sondern eher so oh okay jetzt fühle ich mich eigentlich vielleicht das erste mal so richtig wohl?

00:23:22: Wie ging an deinen Weg weiter bzw hattest du zu dem Zeitpunkt wenn ich das fragen darf ein Partner mit dem einen Kinderwunsch überhaupt umsetzbar gewesen wäre?

00:23:32: Nee, tatsächlich war ein an meinem dreißigsten Geburtstag.

00:23:36: War ich gerade nicht mit jemandem zusammen.

00:23:39: Ich hatte zwar kurz vorher jemanden kennengelernt aber ja da war ich grade tatsächlich Single und genau war noch mal eine ganz andere Lebensphase die ich mir so... als Jugendliche, als Kind.

00:23:55: Als ich gedacht habe wie das ist wenn man reißig ist hat sich für mich ganz anders angefühlt.

00:24:00: da war er so ja noch mal Party nochmal losgehen nochmal die Welt entdecken und was es sonst noch so gibt.

00:24:09: Das meintest du auch ein bisschen mit gefühlt war ich wieder in der Pubertät.

00:24:12: also du hast da irgendwie vielleicht etwas nachgeholt.

00:24:14: tatsächlich

00:24:16: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es richtig nachgeholt ist.

00:24:19: Aber auf jeden Fall war das noch mal ein Zeitpunkt in meinem Leben wo ich jetzt zu vergleichen mit meinen Freundinnen oder Bekannten die schon mit kleinen Kindern oder Babys eher zu Hause saßen dann nochmal ja anders unterwegs.

00:24:35: und wie war das denn für dich?

00:24:36: Man du hast der irgendwie so von Gefühl her würde ich sagen bist immer mehr bei dir angekommen hattest aber Im Außen gewissermaßen, hattest du ja kein Kind.

00:24:45: Wie war das denn?

00:24:46: Dass deine Freundinnen um dich rum Kinder hatten, Babys hatten, schwanger geworden sind... Was hat das mit dir gemacht zu der

00:24:52: Zeit?!

00:24:56: Also es hat, weil ich mich ja so sehr viel das Thema interessiert habe und auch immer noch gerne Mutter werden wollte.

00:25:03: Ich hatte dann in der Zwischenzeit einen neuen Plan entwickelt, dass ich mit Spitzes ist, wenn ich keinen Partner kennenlerne, hatte ich mir überlegt würde ich denn auch alleine ein Kind bekommen wollen?

00:25:15: Weil der Kinderwunsch einfach so stark war bei mir, dass ich gedacht habe okay selbst wenn ich keinen Mann kennenlernen, der jetzt irgendwie gerade als Vater passend ist.

00:25:24: Da mache ich das eben alleine und meine Freundinnen und meinen Umfeld bekamen halt immer mehr Kinder und es waren so Babys sind so ultra süß und ich hab mich für jede Einzelne so sehr gefreut auch wenn's natürlich immer einen kleinen... wie soll ich sagen?

00:25:44: ein bisschen Schwermut gab oder so einen kleinen Stich.

00:25:47: Oder die Erinnerung daran, dass er ich halt immer noch kein Kind hatte und gleichzeitig habe ich unglaublich viele Geschichten gesammelt.

00:25:58: also Ich hab so viele Frauen kennengelernt in den unterschiedlichen Lebensphasen mit den unterschiedlichsten Partnern oder Familienkonstellationen Die alle ja, die ich alle ein Stück weit begleiten oder kennenlernen durfte in dem Zeitpunkt, als die Kinder gekriegt haben.

00:26:18: Und ja meine Freunde haben mir da auch viel darüber erzählt und es war super spannend wie unterschiedlich jede einzelne Schwangerschaft ist, wie unterschiedliche jedes einzelne Kind aufwächst?

00:26:26: Wie unterschiedlich das auch ist wenn eine Frau ein Kind hat und noch ein zweites bekommt oder ein drittes oder geplant nicht geplant.

00:26:34: Es war ne sehr spannende Zeit und tatsächlich aber auch fängst damit dreißig langsam an bisschen einsamer zu werden.

00:26:45: Also weil tatsächlich auch genug Freundschaften von mir doch ziemlich darunter gelitten haben.

00:26:55: Weil wenn es dann ums Prioritäten setzen geht und wann man zu welchen Zeiten Zeit hat, und wenn man dann in der Gruppe von fünf bis sechs Frauen die einzige ohne Kinder ist, die eben nicht vormittagszeit oder normaler arbeitet und erst abends kann, wenn alle anderen mit den Vätern gerne noch mal Zeit verbringen wollen und was ja in der Kopf vollkommen verständlich ist... Aber das hat tatsächlich auch dazu geführt, dass einige Freundschaften in der Zeit oder so gerecht viele dann auch einfach auseinandergegangen sind.

00:27:27: Einige davon haben sich mittlerweile wieder ein bisschen angenähert.

00:27:30: wenn die Kinder jetzt größer sind und andere da hat es sich dann einfach sage ich mal wie soll ich sagen?

00:27:37: Hatte die Freundschaft sich erfüllt?

00:27:39: Ja, auch das ist so!

00:27:40: Das

00:27:41: ist ein schöner Satz.

00:27:42: manchmal erfüllen sich Freundschafte Dann geht es nicht mehr weiter.

00:27:46: Es war leider nur für einen bestimmten Lebensabschnitt oder so.

00:27:50: Okay, und wie bist du denn dann mit dieser Einsamkeit?

00:27:55: Oder mit diesem ...

00:27:56: Na ja ich

00:27:56: bin anders als der Groh der Menschen die um mich rum sind.

00:28:02: Wie bist du damit umgegangen?

00:28:08: Unterschiedlich!

00:28:11: Es kam immer ganz darauf an, wie's mir gerade selbst ging Und wie sehr ich mich gerade auf dem Weg fühlte, ein Kind zu bekommen oder nicht.

00:28:25: Weil ich habe dann später meinen weiteren Partner kennengelernt und dann ging es dann ja wieder los.

00:28:33: okay man könnte sich das vielleicht auch wieder vorstellen und gemeinsam Kinder bekommen Gerade in den Phasen, wo ich dachte, ich hätte jetzt gerne ein Kind.

00:28:44: Aber gerade erfüllt sich das irgendwie noch nicht oder mein Partner ist vielleicht nicht bereit?

00:28:47: Oder diese Umstände passen nicht oder was auch immer.

00:28:50: Gerade in diesen Situationen vieles mir tatsächlich eher schwer dann auch die Kontakte entsprechend zu fliegen weil ich da doch ja es dann doch eher schmerzhaft für mich war.

00:29:02: natürlich

00:29:03: und haben Sie denn in der Zeit auch neue Freundschaften eigentlich

00:29:06: ergeben

00:29:08: Zum Menschen, die vielleicht auch noch kein Kind hatten oder keine Kinder wollten?

00:29:12: Oder was auch immer.

00:29:16: Es hat sich auf jeden Fall verändert.

00:29:19: Es gab auch einige, die dann schon wieder ein bisschen größere Kinder hatten mit denen man dann wieder mehr gemacht hat.

00:29:26: es gab einige wo sie sich dann wirklich raus kristallisiert haben, die möchten ja keine Kinder haben.

00:29:32: da war dann Natürlich immer so ein bisschen die Sache, dass man mit denen auf jeden Fall, sag ich mal den Kontakt pflegen konnte.

00:29:41: Und gleichzeitig wollte ich ja aber immer noch zu dieser Mütterriege gehören und hab da tatsächlich eher mein Fokus drauf gelegt und versuch da, die Kontakte zu halten.

00:29:57: Also du hast ja dann gesagt, du hast irgendwann einen Mann kennengelernt.

00:30:02: Wieder ein Partner.

00:30:04: Wann in deinem Dreißig an hast du es wieder probiert mit dem Kinderbekommen und mit dem Schwangerwerden?

00:30:10: Und wie... also welche Maßnahmen habt ihr hast du ergriffen?

00:30:17: Also ich habe dann mit drein-dreißig das erste Mal versucht schwanger zu werden.

00:30:28: Davor hatte ich ein Jahr, wo ich ziemlich viele Züsten an den Eier stecken hatte und fast in jedem Zyklus sich eine gebildet hat.

00:30:37: Einige waren auch geplatzt.

00:30:38: Ich musste recht starke Medikamente nehmen

00:30:40: und

00:30:41: war da wieder los bei den Ärzten die mir nicht genau sagen konnten was jetzt Sache ist Und... Da fühlte es mich für mich so an.

00:30:53: okay mein Körper möchte mir etwas sagen.

00:30:54: Jetzt ist irgendwie der Zeitpunkt Krieg Kinder Und in dem Moment war es auch so, dass mein Partner auch gesagt hat.

00:31:07: Es passt!

00:31:08: Wir versuchen das und tatsächlich war es sowas von verrückt.

00:31:13: wenn ich mir jetzt überlege was ich mir davor jahrelang für Gedanken gemacht habe und diese Pziodiagnose und ja diese ganzen wie soll ich sagen Energie die ich darauf verwendet hab ob das dir jetzt wirklich klappt.

00:31:29: Und ich bin einfach sofort schwanger gewesen, nach drei Monaten.

00:31:34: Ich war so fest davon überzeugt... ...ich muss zur Kinderwunschbehandlung, ich werde das jetzt hier ein Jahr versuchen weil die Ärzte gesagt haben, du musst es trotzdem versuchen und dann geht die Kinderwunschbehandlungen los und ich sah schon wieder die Zeit auf mich zu rennen.

00:31:50: Der nächste Druck der Aufgelastete eigentlich?

00:31:53: Genau!

00:31:54: Und dann war's auf einmal war ich schwanger.

00:31:58: Wie schön!

00:31:59: Also erst mal schön, wie glücklich warst du?

00:32:05: Superglücklich.

00:32:06: es war mega überraschend und ich hatte einfach gar nicht damit gerechnet.

00:32:12: Es war so ja die Endzeit von Corona und ich habe tatsächlich auch noch eine Corona-Erkrankung in der Schwangerschaft und da hatte ich mir dann natürlich wieder recht große Sorgen drüber gemacht.

00:32:30: Aber ja, ich war erst mal super glücklich.

00:32:33: Schön!

00:32:34: Wie lange hat dein Glück angehalten?

00:32:35: Was das angeht, was diese Schwangerschaft angeht?

00:32:40: Tatsächlich nicht ganz lange.

00:32:43: Ich hatte dann vor der zwölften Woche noch eine Viergeburt beziehungsweise Dankeschön.

00:33:01: Das war tatsächlich damals so, ich musste zweimal operiert werden und genau weil das so eine verhaltene Fehlgeburt war.

00:33:20: Da hatte ich gar nicht mit gerechnet da ich kaum jemanden darüber gesprochen hätte So viele Geschichten gehört, wie man Kinder bekommt.

00:33:33: Aber ich glaub nur eine oder zwei, die mal gesagt haben es ist vielleicht nicht so geklappt hatte.

00:33:40: Oder dass die Schwangerschaft nicht gehalten hat und sie das Kind verloren haben.

00:33:44: Und... Ich war einfach so von der Rolle, dass mir das passiert, weil ich war auf dem Gefühl, da war ich auch alles vorbereitet!

00:33:52: Nur nicht darauf.

00:33:54: Wahnsinn.

00:33:56: Ja Wahrscheinlich war, weil vielleicht auch die ganze Zeit in deinem Kopf war, oh Gott, hoffen werde ich überhaupt schwanger.

00:34:01: Wie kann ich das anstellen?

00:34:02: Und dann so hoch, surprise!

00:34:04: Du bist natürlich schwanger okay.

00:34:06: Dann hast du gedacht, dann ist alles gut sozusagen, dann wird alles gut hätte ja auch so sein können muss man sagen.

00:34:12: Ja und für mich wäre die Vorstellung einfach wenn man schwanger ist oder die Vorstellungen waren auch ein bisschen... von mir selber, dass ich so gedacht habe dann ist alles super.

00:34:23: Dann ist mein Ziel erreicht worauf ich ja solange hingearbeitet hatte und dann wäre alles gut.

00:34:34: Und was sagst du?

00:34:36: Was sagt ein schuldiger?

00:34:38: Tatsächlich muss ich aber auch sagen das es mir in der Schwangerschaft selber gar nicht so gut ging und ich auf das Schwanger sein gar nichtso toll fand wie ich mir das immer vorgestellt hatte.

00:34:50: Das war auch eine Erfahrung.

00:34:59: Weil die Übelkeit stark war?

00:35:01: Oder was waren das für Symptome, wo du gedacht hast, oh, schade!

00:35:05: Schade ist gut, wenn ich gut hier...

00:35:09: Also die Üblichkeit war wirklich enorm und ich hatte kreislauftechnisch wirklich Schwierigkeiten.

00:35:16: Ich war so erschöpft also ... Körper, so viel Energie gekostet.

00:35:23: Das war wirklich krass, obwohl ich ja eigentlich recht kurz schwanger war und das ja noch die Anfangszeit war und ich eigentlich so dachte alle sagen immer zu Anfang weg man gefühlt gar nichts und ich habe Gefühlen vom ersten Tag gewusst da ist ein Baby Ja, so die Verbindung gespürt und es hat so viel... Es war so schön.

00:35:47: Und gleichzeitig auch so anders als ich es mir vorgestellt hatte und hat.

00:35:53: ja wie soll ich sagen?

00:35:56: Hat sich einfach ganz anders angefühlt.

00:36:00: Auch mit dem Grad an Übelkeit hatte ich nicht gerechnet.

00:36:06: Es war natürlich ein Schock für dich, verständlicherweise.

00:36:08: Für euch vermutlich?

00:36:10: Wie hast du es versucht zu verarbeiten?

00:36:13: Zu dem Zeitpunkt hattest du ja schon viel hinter dir im Sinne von ... dass du Therapie-Erfahrung hattet und alles Mögliche schon probiert hast.

00:36:21: Und wie bist du dann rangegangen die Viergeburt zu verarbeiteten oder bist in die Verdrängung gegangen?

00:36:27: Kann ja auch sein!

00:36:30: Ja... Ich habe tatsächlich wirklich, wirklich viel und ausgiebig getraut.

00:36:43: Weil ich es in dem Moment auch gar nicht anders konnte.

00:36:47: Ich war dadurch dass die Schwangerschaft durch zwei Operationen beendet wurde waren meine Schwangerschöpfzormone ja von gefühlt hundert von einschlag auf null tiefes Loch gefallen.

00:37:04: Ich kannte zwar schon die Depression, aber das war noch mal ein anderer Grad an Traubigkeit, den ich da erfahren habe und es hat mich auch körperlich sehr geschwächt.

00:37:19: Ich konnte gar nicht mehr richtig funktionieren.

00:37:21: Ich musste irgendwas machen um zu überleben.

00:37:26: Also ich weiß, das klingt jetzt recht dramatisch, aber es fühlte sich damals wirklich so an.

00:37:33: dass ich irgendwie was machen muss, was finden muss.

00:37:40: Damit umgehen muss oder ja?

00:37:43: und tatsächlich war es zu dem Zeitpunkt so das ich die Gynäkologen Hatten mir bei der Schwangerschaft gesagt, dass ich da erst mal nicht drüber sprechen sollte.

00:38:00: Sondern erst nach den drei Monaten.

00:38:02: Das heißt als ich die Kinder verloren habe oder das Kind verloren hab wusste niemand, dass sich schwanger bin und es fiel mir nachher auch sehr schwer darüber zu reden bzw.

00:38:13: Es fühlte sich eigentlich unmöglich an so dass ich mich sehr also einsam gefühlt habe.

00:38:17: Ja Und es war auch nicht so Dass ich so richtig.

00:38:26: Ja, dass es sich richtig angefühlt hat darüber zu sprechen weil es auch ein paar andere Sachen gab die ja.

00:38:33: Die das schwieriger gemacht haben.

00:38:36: und da bin ich im Internet auf die Suche gegangen und auf deinen Kurs gestoßen erlaube sie zur Heil nach deiner Fehlgeburt.

00:38:45: und den habe ich gemacht.

00:38:47: und da waren so schöne Meditationen bei und Ich muss sagen ich hab den kurs glaube ich gar nicht zu Ende gemacht, aber der hat mir in dem Moment so geholfen dass sich dachte es gibt noch andere Leute denen das passiert.

00:39:01: Ich bin nicht vollkommen allein auf der Welt weil so hatte ich mich gefühlt.

00:39:06: Es war einfach... Dass ich dachte das passiert niemanden außer mir und ich wusste ja auch nicht so viel darüber.

00:39:15: mittlerweile bin ich da besser informiert und weiß auch dass es genug Leute gibt die ihre Kinder verlieren, auch früher in der Schwangerschaft oder später.

00:39:28: Aber zu dem Zeitpunkt war es so eine Erleichterung diesen Kurs zu finden.

00:39:34: Also

00:39:34: freut mich so sehr wirklich von Herzen.

00:39:37: genau deswegen habe ich den Kurs gemacht damit sich Menschen nicht mehr so einsam fühlen und da ein bisschen

00:39:43: ja

00:39:44: Unterstützung, Meditationen mit.

00:39:45: Das hilft mir auch immer durch mein Leben geholfen auf jeden Fall.

00:39:50: Ganz ganz schönes freut mich wirklich sehr.

00:39:53: Wie ging es dann weiter nach dieser Fehlgeburt?

00:39:55: Da ist wahrscheinlich erst mal eine Weile gebraucht das zu verarbeiten, miteinander Trauer umzugehen und dann...

00:40:05: Dann war's so dass also erstmal noch vielen Dank für den Kurz.

00:40:11: Sehr gerne!

00:40:13: Und dann war es so dass die Ärzte mir gesagt haben, wenn ich meine Periode wieder bekomme kann ich wieder versuchen schwanger zu werden weil mein Körper dann bereit ist.

00:40:25: Und ich hatte ja vorher schon erzählt ich hatte eigentlich einen super unregelmäßigen Zyklus und ich dachte so oh mein Gott das wird jetzt wahrscheinlich ewig dauern bis ich irgendwie wieder schwanger werden kann.

00:40:36: Obwohl ich so traurig war und obwohl ich ja so wenig funktionieren konnte war ich doch gleichzeitig, nachdem mich diesen Kurs gemacht hatte und wie soll ich es sagen?

00:40:53: War ich gleichzeitig so voller Euphorie dass ich dachte okay das passiert mir jetzt einfach nicht noch ein zweites mal.

00:40:58: Ich will ja immer noch Mutter werden.

00:41:00: der Wutsch war stark und ich dachte Okay wenn ich meine Periode bekomme natürlich versuche ich das nochmal.

00:41:07: Und es war tatsächlich so dass sich sehr schnell meine Perniode wieder bekommen habe und dass auch sehr schnell wieder schwanger war.

00:41:16: Also, schwanger werden kannst du.

00:41:18: Wir

00:41:20: legen

00:41:20: mal entgegen dem was in deinen Zwanzigarden mit dem Pizziosyndromdiagnose keine Periode haben oder selten und so.

00:41:28: das ist ja erstmal auch etwas Gutes.

00:41:30: Ah ja okay es funktioniert auf natürlichem Weg großartig

00:41:34: wirklich also wirklich ein Geschenk und gleichzeitig auch so krass, was so eine Diagnose mit einem machen kann und was das auslöst.

00:41:47: Und wie sehr dass einen beschränken kann.

00:41:50: Man denkt es geht nicht anders und auf einmal geht es doch.

00:41:54: ich mein gut ist sicherlich für jeden auch anders.

00:41:57: aber bei mir war's nun mal so.

00:41:59: Es war so einfach Ja, rückblickend auch ziemlich viel Stress sparen können.

00:42:06: Absolut gerade gedacht, ja.

00:42:09: War sicherlich alles für irgendwas gut... Aber ähm, ja...

00:42:14: Du hast Rewa viel über dich selbst gelernt, ne?

00:42:19: Genau!

00:42:20: Aber du hast es schon angedeutet und die zweite Schwangerschaft ist nicht geendet mit einem gesunden Baby im Arm.

00:42:30: Nein tatsächlich nicht.

00:42:32: Auch die Schwangerschaft ist geendet, dann auch wieder vor der zwölften Woche aber tatsächlich ganz kurz.

00:42:41: Ich hatte so die Ziellinie schon gefühlt vor Augen.

00:42:44: Ja klar!

00:42:46: Auch wenn ich mittlerweile weiß dass es eher so... naja, mir gedachte Ziellinie ist.

00:42:54: Aber es fühlte sich an genau und auch bei der Zweien Schwangersschaft war es so das Mir der Arzt dann sagte, dass ich wohl nicht so lange schwanger bleiben würde wie ich mir das gedacht hätte.

00:43:10: Und das war natürlich ein Riesenhammer.

00:43:17: Tatsächlich war es aber so, dass sich auch da schon vorher wusste also, dass das Kind nicht weiterleben wird... Und dass ich mich aber gegen die Operation entschieden habe, weil das beim ersten Mal so ein Theater war und ich dann ja noch ein zweites mal operiert werden musste.

00:43:35: Ich einfach gar nicht dachte, dass ich das nochmal überstehe.

00:43:43: Daher hab' ich auf die Geburt gewartet was worauf ich auch nicht vorbereitet war da mit allein zu sein Zuhause Obwohl man ja so wenig dann irgendwie weiß.

00:44:00: Ich meine, der Körper weißt was er tut?

00:44:02: Das weiß ich jetzt und da kann man sich darauf verlassen.

00:44:06: oder ich konnte mich damals auf meinen Körper verlassen.

00:44:09: das war schön und gleichzeitig war ich doch sehr verwundert dass die Ärzte das so easy zulassen, dass sie sagen immer nach Hause kannst warten ist in Ordnung.

00:44:20: also

00:44:21: krass

00:44:21: ja.

00:44:22: und dann war es schlimmer euch daraus als du es dir vorgestellt hast.

00:44:27: Ja, tatsächlich schon.

00:44:30: Also ich habe zumindest ins Nachher gedacht auch für solche Geburten wäre eine Begleitung schön in waschener Form

00:44:41: auch immer.

00:44:42: Wobei du tatsächlich ja... Ich weiß nicht wie lange das schon so ist aber eigentlich auch einen Anspruch auf ein Hebammer hast?

00:44:49: Ja, theoretisch schon.

00:44:52: Aber ich hab das damals nicht gewusst.

00:44:54: Und die Hebamme, die ich kontaktiert hatte für die eigentliche Geburt.

00:45:02: Hat auch zu dem Zeitpunkt keine Zeit beziehungsweise hat halt gesagt okay... ...für den normalen Geburtstermin ist sie für mich da aber vorher hat es ja eigentlich keine Zeit.

00:45:15: Ja

00:45:16: und hat ihr aber auch keine andere genannt?

00:45:18: Irgendeine Kollegin genannt oder so?

00:45:20: Schade!

00:45:22: Zu dem Zeitpunkt tatsächlich nicht und da kann ich wirklich ja auch keinem Vorwurf machen.

00:45:28: Ich war ja selber nicht richtig gut informiert, aber damit dann auch wieder allein zu sein hat dann auch noch mal wieder einige Prozesse bei mir in Gang gesetzt.

00:45:40: Ja,

00:45:41: erzähl, wenn du magst was so Prozisse haben sich in Gangen gesetzt danach aus diesem Gefühl Einsamkeit heraus?

00:45:48: Also wieder, muss man ja sagen.

00:45:50: Du hast vorhin schon von der Einsamkeit gesprochen als deine Freundin und Bekannte um dich herum sozusagen schwanger wurden und Kinder bekommen haben und du nicht.

00:45:58: Da hast du erzählt, da war schon ein Gefühl von Einsamheit.

00:46:01: jetzt dann mit der ersten Fehlgeburt die irgendwie völlig unerwartet kamen und jetzt auch nochmal das zweite Mal wieder so eine Einsamkeit wie.

00:46:11: was für Prozesse hat es in Gang gesetzt?

00:46:14: Also erst mal war es das erste Mal, seitdem ich zwölf Jahre alt war.

00:46:19: Dass sich gedacht habe, ich will nicht mehr schwanger werden.

00:46:23: Das waren mir ganz klar... Ich schaffte das im Moment nicht!

00:46:28: Ich bin nicht bereit jetzt noch weitere Kinder zu kriegen, noch weitere Schwangerschaften zu versuchen und es wurde natürlich auch ein Genetiktest gemacht und gewisse Untersuchungen vom Arzt angestrebt Wobei dann spannenderweise rausgekommen ist, dass ich eine schilderösen Unterfunktion habe.

00:46:48: Die Symptome davon hab' ich allerdings bestimmt schon fünfzehn Jahre eher gehabt.

00:46:51: aber weil die so diffus sind und weil für Frauen tatsächlich andere Grenzwerte in der Schwangerschaft gelten oder wenn man Kinder bekommen möchte als für normal war ich halt vorher immer im Grenz gerade noch Normbereich.

00:47:08: Und jetzt tatsächlich da durch den Kinderwunsch und dass man das dann auch aufgrund der Fehlgeburten untersucht hat, war ich dann auf einmal so, sie sagen, nee du musst Medikamente nehmen.

00:47:20: Und das hat mich ... Einmal noch wieder darauf gebracht, mich weiter mit meinem Körper auszunennen zu setzen wie der jetzt wieder auf diese Tabletten reagiert weil ich da auch ziemlich viel ... Wie soll ich sagen?

00:47:36: Ja, ziemlich viel Struggle hatte die Tablette mich da richtig einzustellen.

00:47:42: Man muss sich vorstellen, einen Symptom zum Beispiel, um es hier irgendwie plastischer zu machen ist einfach das einem kaltes.

00:47:48: Das ist ein Symptoms von Schildrösen unter Funktionen und mir war gefühlt, fünfzehn Jahre lang immer kalt ich hatte immer kalte Hände, ich hätte immer kalten Füße Ich hatte immer eine kalte Nase Immer Und jetzt habe ich diese Tabletten genommen und auf einmal war mir warm.

00:48:04: Also allein dieses Körpergefühl zu haben Mir ist warm, ich muss mal meine Jacke ausziehen und nicht fünf anziehen.

00:48:12: War einfach verrückt.

00:48:17: So dass ich mich da erstmal nochmal ganz anders mit meinem Körper beschäftigt habe.

00:48:22: Und tatsächlich bin über den online Kurs, den ich ja nach der ersten Fehlgeburt gemacht hatte.

00:48:29: Auf weitere Online-Kurse gestoßen, die mich sehr interessiert haben und ich habe das Thema Energiearbeit für mich entdeckt.

00:48:36: Ich hab viele Aufstellungen gemacht, ich hab es von meiner Hochsensibilität erfahren, ich habe mich noch auf ganz andere Weise kennengelernt und ganz andere Aspekte an mir betrachten dürfen oder Erkennen dürfen, was mich vielleicht ausmacht.

00:48:53: Was zu mir gehört als ich es vorher überhaupt gewusst habe.

00:48:57: und das war so spannend weil ich ja eigentlich schon viel Therapie gemacht habe und mich immer viel mit mir auseinander gesetzt hatte aber tatsächlich immer so mit dem Hintergrund Ich will dieses Symptom weg haben.

00:49:10: Ich will irgendwie in diese Gesellschaft passen.

00:49:13: Ich bin irgendwie dass ich funktioniere Und jetzt war's Das erste mal Ich mache das, damit es mir besser geht.

00:49:21: Weil ich weiß so wie's mir jetzt geht kann ich nicht weiter leben weil es mir Nicht gut geht und weil ich Nicht gut am lebenteil haben kann weil ich überhaupt nicht glücklich bin weil ich ja So tief in manchen Schatten graben durfte.

00:49:44: Ja glaube ich der also als wenn sich Sozusagen, es fühlt sich so an als wenn sich ein Tor geöffnet hätte in dir.

00:49:53: Also schrecklich dass du diese beiden Fehlgeburten erleben musstest aber gleichzeitig ist irgendwas in dir aufgegangen.

00:50:00: so okay ich gehe einiges nochmal anders an.

00:50:04: ja ich mache nicht nur... Ich gucke nicht nur das die Symptome weggehen sondern ich geh wirklich an die Wurzel.

00:50:09: Wo kommt das denn her?

00:50:11: Was kann ich tun.

00:50:13: Es geht um mich, es geht um meine... mein Wohlbefinden und dass ich hier gut auf Erden klarkomme.

00:50:19: Also hat sich das auf jeden Fall an.

00:50:22: Dass da ein spannender Weg dann sich für dich geöffnet hat eigentlich.

00:50:29: Ja also zu dem Zeitpunkt hatte sich natürlich gar nicht für mich danach angefühlt.

00:50:34: jetzt kann ich jetzt rückblickend sagen aber tatsächlich würde auch so irgendwie Zeit oder die Zeit danach als eine Art Wendepunkt bezeichnen können und einfach sagen können, dass ich da nochmal viele Sachen, die ich vorher gelernt hatte.

00:50:56: was ich so erfahren habe, hat dann nochmal so ineinander geklickt.

00:50:59: Mit einer Erkenntnis konnten so ganz viele andere Puzzleteile zusammengeklickt werden und das war so spannend einfach zu erkennen, okay wow!

00:51:09: Ich kann diese Aufstellung machen und das was sich mir da zeigt, das erkenne ich in denen und denen und den Sachen wieder.

00:51:14: dieses Muster kenne ich.

00:51:18: aus einer anderen Perspektive auf mich schauen, auf die Welt schauen.

00:51:20: Ich kann in mir Glaubenssitz erkennen ich kann mit ein bisschen Abstand darauf gucken was mache ich wie reagiere ich?

00:51:30: will ich so reagieren?

00:51:31: woher kommt das?

00:51:32: ist es aus meiner Familie und Familie in den Thema.

00:51:35: ich durfte einige Sachen einfach erkennen die in meiner Familie oder in meinem Familiensystem eine lange Geschichte haben und durfte da ja auch ein bisschen Heilung reinbringen.

00:51:54: Das freut mich so sehr, dass auch wenn es ein schlimmer Auslöser war aber Heilung ist natürlich immer großartig tatsächlich das ist ja toll.

00:52:05: also man muss es natürlich auch finde ich also bereit dazu sein offen dafür sein ne?

00:52:14: Also es hätte nicht unbedingt nach den Fehlgeburten sich dieses Tor öffnen müssen, aber offensichtlich war irgendwas in dir ja auch bereit.

00:52:23: Bereit wirklich hinzugucken!

00:52:25: Also sehr beeindruckend dass du sozusagen durch das Tor durchgelaufen bist und geguckt hast.

00:52:30: okay was ist denn da eigentlich alles?

00:52:33: Ganz ganz beeindruckt wirklich.

00:52:35: Und was ist seitdem passiert?

00:52:39: Nach dieser zweiten Fehl Geburt?

00:52:40: habt ihr es weiterprobiert oder hat dieses Gefühl die Überhand übernommen im Sinne von ich will nicht mehr?

00:52:52: Das Gefühl war sehr lange da, dass sich dachte.

00:52:55: Ich will nicht mal schwanger sein.

00:52:59: Ich weiß nicht ob ich das nochmal durchstehe wenn die Schwangerschaft nicht hält und noch ein Kind verliere.

00:53:08: Und tatsächlich war es auch so, dass die Beziehung aus der Kinder entstanden sind Das nicht durchgehalten hat.

00:53:20: Von daher war es beides, ich war nicht bereit und das war auch nicht mehr die richtige Zeit.

00:53:27: Ja,

00:53:28: verstehe.

00:53:29: Wahnsinn!

00:53:30: Aber so ist das Leben manchmal.

00:53:37: Über sowas erkennt man dann vielleicht auch, okay das passt doch nicht so richtig oder man trauert unterschiedlich.

00:53:43: Gibt ja tausend Gründe dann warum das dann passiert ist.

00:53:47: und wie ist es denn jetzt?

00:53:49: Also würdest du hast du noch den Kinderwunsch?

00:53:56: Jetzt ist es so dass ich immer noch gerne Kinder hätte also vor kurzer Zeit wiedergekommen, dass ich mir vorstellen kann, Mutter zu werden.

00:54:10: und

00:54:11: ja mit meinem jetzigen Partner zusammen bin ich auch sehr glücklich.

00:54:22: Ich fühle sich für mich der Kinderwunsch aber mittlerweile ganz anders an als früher weil es ist so das ich zwar denke ich würde gerne Kinder bekommen aber es ist kein Muss mehr.

00:54:37: Ich habe dieses Gefühl, wenn mein Leben das für mich vorsieht, dann werde ich Kinder bekommen.

00:54:44: Dann wird es passieren und dann wird es auch einfach sein, dann ist es auch egal in welchem Alter, Was vielleicht die Statistik sagt, was passiert?

00:54:57: Wie viele Fehlgeboten man schon hat.

00:54:59: Ob das wieder passiert ist es vielleicht auch egal wie alt ich dann bin.

00:55:03: Ich meine natürlich nicht komplett egal weil Biologie spielt immer noch eine Rolle und gleichzeitig ist aber auch dieses Gefühl oder die Gewissheit dass ich weiß mein Leben ist jetzt auch schön also jetzt schon schön Kinder bekommen, um ein schönes Leben zu haben.

00:55:29: Yes!

00:55:30: Und das ist so... Also ich fühle mich einfach so unfassbar, dass auszusprechen weil Ich einfach so diesen starken Drang immer hatte Mutter zu werden und hätte mir einer vor sechs Jahren oder vor sieben gesagt Du bist da komplett entspannt mit Du bist jetzt auf die Suche danach, was vielleicht noch in deinem Leben zukünftig an Zielen bereitstehen könnte oder wo du jetzt hinarbeiten möchtest und das ist nicht das Einzige, was du dir vorstellen kannst.

00:56:06: Ich hätte gesagt er spinnt!

00:56:10: Das ist so fasziniert.

00:56:12: also dass irgendwie ja... Wie soll ich sagen, Hingabe fällt mir da als Wort ein.

00:56:17: Also Hingaben ans Leben, das irgendwie passiert ist so.

00:56:22: Es wäre schön wenn es passiert aber wenn's nicht passiert dann ist es nicht für mich vorgesehen und dann ist das Leben trotzdem schön.

00:56:29: Ja total!

00:56:30: Und ich muss sagen... Ich finde mein Leben jetzt schon so unglaublich schön dass ich... ein Kind wäre zum jetzigen Zeitpunkt oder in der Zukunft ein Bonus, aber nicht mehr das Einzige muss und darunter geht gar nichts.

00:56:52: Das ist hingewiesen schönes Wort.

00:57:00: Und es hört sich irgendwie auch an dass deine Heilungsarbeit Früchte getragen hat also diese Art von

00:57:08: Fühlen

00:57:08: und Denken die passiert halt wenn da ganz viel geheilt ist, oder dass du hingeguckt hast.

00:57:16: Dass du tolle Sachen für dein Leben gefunden hast und dir Spaß machen.

00:57:21: Das spricht total dafür!

00:57:24: Es freut mich wirklich für dich.

00:57:26: Weil wenn ich mir vorstelle die Nathalie mit zwölf hat eine andere Meinung dazu.

00:57:32: Die hatte einen Zeitplan Und dann die mit thirty-seven, die hier sitzt.

00:57:37: Die wirkt sehr entspannt ehrlicherweise!

00:57:40: Das ist ganz toll.

00:57:41: also da bin ich sehr beeindruckt muss ich dir sagen.

00:57:44: Ich würde schon zu letzten Fragen kommen Was würdest du den Hörerinnen und Hörern mitgeben wollen?

00:57:52: So als Botschaft oder etwas was dir wichtig ist zu sagen?

00:58:00: Mir kommt als erstes in den Sinn Vertrauen Vertrauen das was man fühlt, wie man sich fühlt und auch Vertrauen ins Leben.

00:58:17: Weil das was ich so festgestellt habe auf meinem Weg dass ich immer irgendwie auch wenn es zu den Zeitpunkten und manches verstehe ich immer noch nicht irgendwie geführt war und das ist da irgendwie ein Plan hinter gab und dass es seinen Sinn hatte und dass ich jetzt rückblickend auch sagen kann okay das war vielleicht notwendig oder es war vielleicht dieser Art, mich auf eine gewisse Spur zu lenken.

00:58:51: Egal wie schmerzhaft das zu welchem Zeitpunkt auch immer war aber diese Erkenntnisse und dieses Gefühl von wie soll ich sagen bewusst sein also nochmal sich ganz anders über bestimmte Dinge bewusst zu werden, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

00:59:14: Das ist so spannend und dieses Vertrauen ist eigentlich das, also du hattest vorhin Hingabe gesagt und ich fühle halt in mir eine Freiheit und einen Vertrauen dass ich mich auf mich selbst verlassen kann Und das ist einfach so schön!

00:59:36: Und das wünsche ich jedem auf dieser Welt.

00:59:40: Absolut!

00:59:41: Das hast du wirklich so schön gesagt, dass du dich auf Dich verlassen kannst und das ist das Entscheidende.

00:59:48: also sehr sehr beeindruckend.

00:59:50: ich freue mich so sehr, dass Du eine Geschichte erzählt hast in meinem Podcast.

00:59:54: jede Geschichte zählt, jede Geschichte ist wichtig und diese ja ich würde sagen diese Transformationen die Du Dich durchlaufen hast die finde ich wirklich wirklich faszinierend ganz ganz toll.

01:00:08: Ich wünsche dir ein schönes Leben.

01:00:11: Also ohne zu sagen, egal in welche Richtung es geht Hauptsache du führst ein schönest Leben Du bist mit Dir verbunden und kannst Dich weiterhin auf dich verlassen.

01:00:20: Ja danke schön!

01:00:22: Ich bin auch ganz gespannt wo sie nüht Und das kann ich wohl an sich zurückgeben.

01:00:27: Dankeschön.

01:00:30: Was mir noch einfällt ist In dem Zusammenhang das Bewusstsein irgendwie wie so eine Art Licht ist.

01:00:41: Das hat mir mal jemand gesagt.

01:00:43: und wenn du jetzt sagst, es ist wie so dass ein Tor aufgeht oder ja... das kam mir dazu nochmal in den Sinn weil ich das ganz passend finde.

01:00:52: Sehr schön!

01:00:54: Sehr sehr schön.

01:00:55: also empfinde ich das tatsächlich auch.

01:00:59: Und je nachdem wohin man sich fokussiert geht dann Licht an.

01:01:04: Ja, das ist so spannend.

01:01:06: irgendwie, ne?

01:01:06: Dein Bewusstsein fokussiert auf was auch immer.

01:01:09: Ja

01:01:09: okay dann geht da ein Licht an.

01:01:11: Da kommt der Helligkeit rein und vielleicht

01:01:12: auch Liebe

01:01:13: und das ist so toll schön.

01:01:15: Vielen vielen Dank fürs Teilen.

01:01:17: Vielen Dank!

01:01:21: Wenn dir dieser Podcast gefällt dann lasst doch super gerne eine Bewertung da.

01:01:27: Egal ob du ihn hörst über Apple

01:01:29: Podcast

01:01:30: oder Spotify, ich freue mich über eine gute Bewertungen von dir und wenn du möchtest unterstützt mich sehr gerne

01:01:38: mit diesem Podcast.

01:01:39: den Spendenlink findest Du immer in den Schauenorts.

Über diesen Podcast

In meinem Podcast „Alles da, nur Ella nicht. (Über)Leben ohne Kind“ geht es darum, meine ungewollte Kinderlosigkeit zu thematisieren. Mit der vordergründigen Botschaft an alle, denen es auch so geht: Ihr seid nicht allein! Jedes 6.-7. Paar in Deutschland hat einen unerfüllten Kinderwunsch. Und die meisten schweigen meist schamerfüllt. Warum eigentlich? Dieser Podcast möchte das Schweigen brechen und die Scham beenden.
In unserem weitgehend selbstbestimmten Leben ist es oft ein Schock für die Betroffenen, dass Kinderkriegen nicht oder nur schwierig funktioniert. Manche Dinge lassen sich einfach nicht planen. Manchmal hat das Leben eben anderes mit einem vor. Wie kann ich das verarbeiten ohne zu verzweifeln? Wie finde ich einen anderen Sinn in meinem Leben? Welche neuen Fragen muss ich mir selbst beantworten? Was für Möglichkeiten gibt es eigentlich im reproduktiven Bereich? Und wo ist die ethische Grenze? Wie gehen andere Menschen mit ihrer Kinderlosigkeit um, welche Geschichten haben sie zu erzählen? Diesen Fragen geht dieser Podcast nach.

von und mit Katharina Appia

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