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00:00:06: Herzlich willkommen zu meinem Podcast Alles Daniela.
00:00:09: nicht überleben ohne Kind.
00:00:12: Ich hoffe es geht dir gut und immer besser!
00:00:16: Dieser Podcast ist entstanden aus meinem unerfüllten Kinderwunsch und der Hoffnung, andere Menschen die auf ihrem Weg verzweifeln oder die Abschied nehmen müssen von ihrem Kinderwünsch zu unterstützen.
00:00:28: Der Podcast soll dich daran erinnern dass es viele Geschichten da draußen zum Thema Kinderwunscht gibt und du alles aber nicht alleine damit bist.
00:00:43: Danke fürs Einschalten zu dieser neuen Folge von Alles Daniela nicht.
00:00:47: Total schön, dass du hier bist und Teil dieser Community bist!
00:00:53: Und es erwartet dich ein sehr schönes Interview mit Jessica, das ich zusammen mit der Annabelle geführt habe.
00:01:00: Annabell und ich – das weißt Du vielleicht inzwischen – wir veranstalten zusammen das Retreat für Frauen ohne Kind, das am letzten Juni-Wochenende wieder stattfindet Und Jessica war eine der Teilnehmerinnen, die bei dem Retreat letztes Jahr im Oktober dabei war.
00:01:19: Sie erzählt ihre Geschichte sehr ehrlich was ich total toll finde weil wenn du selbst auf der Kinderwunschreise bist weißt du es vielleicht auch das sichtbar werden mit diesem Thema egal ob es jetzt in dem Podcast ist oder ob bei Menschen die nahestehen und nicht so nahesteht, was auch immer da sichtbar zu werden.
00:01:41: In der größten Vulnerabilität, die man vielleicht gerade hat – das ist wirklich eine Leistung!
00:01:49: Und ich möchte dich absolut dazu animieren oder dich ermutigen, das zu tun, dich zu öffnen weil Wenn du dich öffnet, dann öffnen sich in der Regel auch die anderen.
00:02:04: Und jeder hat irgendwie eine Geschichte zu diesem Thema zu erzählen und wenn es ihm oder ihr nicht selbst passiert ist, dann irgendwie im Umkreis.
00:02:11: Und wenn jede Einzelne erzählt, dann verändert sich was in unserer Gesellschaft.
00:02:19: Da glaube ich ganz fest dran!
00:02:21: Dann ist dieses Tabuthema nicht mehr unbedingt tabu.
00:02:25: So, wie bin ich darauf gekommen?
00:02:26: Genau.
00:02:26: Weil ich es total toll finde dass Jessica bei uns ihre Geschichte erzählt und erzählt was sie aus dem Retreat mitgenommen hat.
00:02:33: Und da waren so ein zwei Sachen dabei muss ich gestehen die mich und auch Annabelle glaube ich durchaus überrascht haben im Positiven natürlich.
00:02:43: Da geht das gleich los!
00:02:46: Das erwartet dich gleich in der Interviewfolge.
00:02:50: Genau und vorher möchte ich aber auf jeden Fall noch mal sagen, also zum einen das Retreat wird stattfinden wir haben die kritische Teilnehmerinnenzahl erreicht.
00:02:59: Yay!
00:02:59: Ich freu mich so... Und es sind aber noch ein paar Plätze frei.
00:03:04: Kurz entschlossen Go for it!
00:03:06: Mach's!
00:03:09: Glaube dir nicht deine eigenen Ausreden Und nimm wahr, wenn du vielleicht Angst hast oder Scham hast.
00:03:16: Oder was auch immer dich davon abhält an diesem Retreat teilzunehmen.
00:03:20: Nimm all diese Gefühle wahr!
00:03:22: Lass sie da sein und buch es trotzdem.
00:03:25: Weil auf jeden Fall ein Erlebnis werden, dass du mit dir mitnimmst in die nächsten Jahre deines Lebens im Heilungsprozess.
00:03:38: Und ich finde es total spannend.
00:03:40: Ich hatte letztens habe ich einen Insta-Post gemacht und vielleicht mache ich da auch noch mal eine Podcastfolge drauf, um zwar zum Thema Frequenz der Freiheit.
00:03:49: Das heißt wenn du Kinderlos geblieben bist oder es so aussieht als wenn du kinderlos bleibst dann ist ja dann öffnet sich ja sozusagen ein Freiheitsportal und diese Freiheit auszuhalten Das ist erstmal eine Herausforderung.
00:04:05: Es ist vielen Menschen glaube ich gar nicht bewusst, wie durchaus anstrengend es ist wenn man auf einmal sehr viele Möglichkeiten hat ganz andere Möglichkeiten hat als das was er sich vorher vorgestellt hat und wenn sich da auf einmal etwas öffnet und dann damit umzugehen und in dieser Freiheit zu orientieren sich selbst zu halten.
00:04:25: Mit all den Gefühlen, auch den unguten Gefühle vor allem mit den Ängsten die ganz oft mit dieser Freiheit einhergehen also sowas wie werde ich den Sinn des Lebens für mich überhaupt jemals finden?
00:04:38: was mache ich denn jetzt?
00:04:40: das sind so Fragen die tatsächlich gar nicht so einfach sind die auszuhalten und auch auszushalten dass sich die Antworten meistens nicht übermorgen ergeben sondern im Laufe der Zeit tatsächlich.
00:04:56: Und ich plädiere dafür, dass du dir selbst die Erlaubnis gibst in diese Freiheit reinzuwachsen und ich glaube das Retreat eine Möglichkeit ist von vielen natürlich auf deinem Weg zu erkennen.
00:05:17: okay was mache ich denn jetzt mit dieser Freiheit?
00:05:20: wie gehe ich damit um?
00:05:22: Wie gehe ich mit diesem Freiheitsgefühl um, aber da ist noch total viel trauer und wie gesagt Angst schwingt er ja ganz oft mit.
00:05:29: Wie kann ich mir selber Sicherheit geben auf dem Weg in Richtung Heilen, auf den Weg in die Richtung Abschied vom Kinderwunsch?
00:05:40: Genau!
00:05:40: Und ich würde sagen das war es von mir als Einleitung.
00:05:45: Ich würde sagen, wir starten direkt in dieses schöne Interview das Annabelle und ich mit Jessica geführt haben.
00:05:52: Schön dass es dich gibt!
00:06:01: Ihr Lieben herzlich willkommen.
00:06:03: Ich freue mich total.
00:06:04: Es ist wieder eine Folge die wir zu dritt aufnehmen Mit Annabell und mir Und unserer Gästin.
00:06:10: Jessica Herzlich Willkommen.
00:06:13: Hallo So schön dass du da bist.
00:06:16: Wir freuen uns riesig darüber Und vielleicht starten wir einfach damit, dass du ein paar Sätze zu dir sagst.
00:06:22: Also das was du gerne erzählen möchtest?
00:06:27: Ja ich wurde ja von dir gefragt ob ich gern am Podcast einnehmen möchte weil ich bei eurem ersten Retreat sozusagen war.
00:06:36: Yay!
00:06:39: Und ich einige Podcastfreunde auch schon mal gesagt hatte und das ist einfach eine schöne Sache für mich finde also mir haben einige Folgen auch wirklich gut getan und mich bestärbt.
00:06:50: Und ja, dann dachte ich mache das auch mal.
00:06:54: Großartig!
00:06:55: Richtig gut.
00:06:56: Sag mal Jessica, also ich finde es für die eigenen, eigene, einen Ordnung immer ganz interessant wie alt bist du?
00:07:03: Ich bin jetzt forty-sechs Jahre alt.
00:07:09: Ein gutes Alter, wie ich persönlich finde.
00:07:10: aber... Wie fändest du es gerade?
00:07:14: Ich find's eigentlich auch ganz gut Schön.
00:07:17: Sehr, sehr schön!
00:07:19: Ja dann würde ich sagen tauchen wir einfach mal ein in deine Geschichte.
00:07:22: In deiner Kinderwutschgeschichte Was würdest du sagen wo startet die?
00:07:30: Ich würde sagen die startete bei sechsundzwanzig Jahren und zwar war ich damals mit einem Mann zusammen der bereits Kinder hatte Mit zwei Leute auch zusammengegeben.
00:07:44: Und da habe ich so das erste Mal, so vom Denken und auch vom körperlichen Gewerkschaft.
00:07:50: Auch ja Mensch hier ist so Familienleben, das fällt mir zu Familienalltag zu haben.
00:07:56: Und da hab' ich einige Male dran gedacht, ach wäre das nicht schön mit dem auch eigentlich ein eigenes Kind zu haben.
00:08:03: allerdings habe ich mich nach einem halben Jahr getrennt weil die Beziehung sehr ungesund war Erstmal wieder weg.
00:08:15: Also er war bei mir nicht so doll, wie jetzt.
00:08:17: bei einer Freundin die zu der Zeit zu meinem Freundeskreis gehörte, sie lieb stand das immer fest, so früh wie möglich Kinder und bei mir war es ach das wird schon kommen.
00:08:29: Okay also du hörst dich anders wenn du erstmal entspannt daran gegangen wärst?
00:08:33: Erst mal war ich entspannt ja genau.
00:08:36: Okay wir gings denn dann weiter?
00:08:43: Wie ging es dann weiter?
00:08:45: Also ich dachte immer, ich finde irgendwann den richtigen Partner dafür.
00:08:49: Also für mich stand immer fest, ich möchte das nicht alleine machen.
00:08:53: Ich hätte gerne einen Vater zu dem Kind und so habe gedacht auch naja das kommt schon irgendwann wenn die Zeit reif ist, dann treffe ich schon den Richtigen Und irgendwie hat das aber nicht geklappt.
00:09:07: also es kann nicht der richtige... einige Kurze beziehungen oder habe auch online Dating ausprobiert, aber genauso wirklich passierte das jetzt nicht.
00:09:21: Und ich würde sagen so ab Mitte dreißig wurde ich dann unruhig weil alle um mich von den Kindern da haben geheiratet und bekamen dann Kinder und ich dachte irgendwie hätte ich das auch gerne.
00:09:38: Das stellt sich nicht ein.
00:09:45: Und wie ist es dir damit ergangen, so als du gesehen hast, dass jetzt auch im Freundeskreisen deine Freundinnen und Familie bekommen oder Kinder bekommen?
00:09:59: Wie ist das dir damit ergangen?
00:10:01: Hast du irgendwie Druck mehr Druck gespürt oder... Ja, am Anfang als die Kinder noch Babys fahren habe ich mich so daran entgegelt und dachte ach dann wird das so schön wenn ich auch ein eigenes Baby haben werde.
00:10:17: Da ging es noch.
00:10:17: aber je älter die wurden bekam ich schon mehr Druck oder ja dachte oh die Hoffnung würde ein bisschen weniger inzwischen durch quasi wieder da hoffen wir fühle ich ja auch sehr.
00:10:34: Und dann soll ich sagen von Mitte dreißig bis Jetzt mit der Vierzig, das waren so die letzten zehn Jahre ziemlich schwierig.
00:10:43: Also wie älter ich wurde, desto schwieriger wurde das?
00:10:47: Ja also dass man... Ich würde sagen, ich habe mich manchmal ein bisschen am Rand gefühlt, dass sich Zuschauer bin gleich auch sehr integriert bei meinen engen Freunden war und auf Patentante von drei Kindern von mir.
00:11:04: Das ist schon schön gewesen!
00:11:08: Aber das kann ich total nachvollziehen, dieses Gefühl am Rand zu stehen.
00:11:12: Am Rand des Geschehens eigentlich.
00:11:14: Das ist ein gutes Bild auch dafür für mich tatsächlich.
00:11:17: Ja, finde ich auch und ich finde es fühlt sich manchmal vielleicht auch so an aus der eigenen Erfahrung man ist in zwei Welten.
00:11:24: Man kann die eine Welt sehr gut miterleben und man ist fein damit irgendwie auch und freut sich, erfreut sich der Dinge.
00:11:33: auf der anderen Seite sind dann die andere Welten der man steht wie du sich so schön beschrieben hast.
00:11:38: Man betrachtet das von außen irgendwie und die eigene Welt, es sieht irgendwie ein bisschen anders aus.
00:11:45: Absolut!
00:11:46: Und sag mal hattest du auch mit Mitneidgefühlen zum Beispiel zu kämpfen?
00:11:50: Ja auf jeden Fall ja.
00:11:53: also so auch so ein bisschen gegenüber dem Leben eine gewisse Enttäuschung Frustration und Ausrüstung Wut.
00:12:04: Aber ich habe immer versucht, das anderen zu gönnen.
00:12:07: Das fühlen mir manchmal leichter und manchmal schwer.
00:12:11: Mittlerweile geht es... Schön!
00:12:14: Das ist gut.
00:12:14: Danke auch für deine Ehrlichkeit.
00:12:17: Das kennen wir ja alle, die durch so einen Prozess durchgegangen sind.
00:12:20: Und ich finde, das sind sehr normale menschliche Gefühle tatsächlich.
00:12:25: Deswegen ist man auf jeden Fall kein schlechter Mensch.
00:12:28: Ich ging nie am Anfang so, dass ich dachte, oh Gott, das ist ja schlimm, dass sich jetzt neidisch bin.
00:12:33: Also das kenne ich auch.
00:12:35: Ja.
00:12:36: Aber ja, mittlerweile kann ich das ganz gut nehmen dann auch mal neidisch zu sein.
00:12:42: Genau es geht ja wieder vorbei ist ja nur ein Moment!
00:12:44: Es geht auch wieder vorbei ja!
00:12:49: Ja verstehe ich sehr, sehr gut.
00:12:51: also das heißt du siehst sozusagen dein Umfeld eine Familie mit Kindern gründen und du fühlst dich am Rand.
00:13:01: was hast du gemacht?
00:13:02: Also hat Irgendwas ausgelöst wie, ich muss ganz trinken finden oder so.
00:13:06: Also hat das auch diese Männer-Suche irgendwie erschwert?
00:13:13: Ich würde sagen nein da ging es mir in erster Linie um eine Beziehung an sich.
00:13:20: also das war für mich so das erste.
00:13:23: und wenn das dann was dann die Sache mit dem... Mit der Erfüllung des Kinderhunches.
00:13:29: Ja.
00:13:30: Ich würd' sagen die rein ich wollte gebast von mir.
00:13:34: Ja, das ist ja auch gut so.
00:13:37: Weil eine funktionierende Beziehung ist auf jeden Fall erst mal sehr... Also wenn man das zu zweit machen möchte erstmal eine wichtige Grundlage auf jeden fall.
00:13:47: und dann wie ging es denn dann weiter?
00:13:52: Hast du irgendwann einen Mann gefunden mit dem du eine schöne Beziehungen führst?
00:13:59: Zwischendurch ne kurzfristige Bekanntschaft Und seit einem Jahr habe ich tatsächlich eine.
00:14:06: Jetzt auch mal wunderschön ist schön und sich strahlt.
00:14:12: ihr könnt es nicht sehen, aber sie strahelt großartig.
00:14:20: Wie wie ist es denn bei ihm?
00:14:21: Also wäre jetzt mal das Alter ist natürlich eine Sache Aber wäre er denn grundsätzlich bereit gewesen Noch ein Kind, ich weiß ja aber schon Kinder hat oder überhaupt ein Kind mit dir in die Welt zu setzen?
00:14:34: Also erst zehn Jahre älter und er hat zwei Kinder.
00:14:40: Eins ist bereits erwachsen Die andere ist kurz vom Erwachsen sein.
00:14:44: von daher kam das mit ihnen von Anfang an nicht im Fall.
00:14:48: Wow!
00:14:52: Was hat das mit ihr gemacht?
00:14:54: Das war am Anfang sehr schwierig Und es hat auch Ja, die ersten Monate gedauert, dass ich mich da so drauf einlassen konnte.
00:15:08: Also ich hatte dann wirklich auch manchmal schlaflose Nächte, das ich dachte, oh Gott ist es hier wichtig, mich darauf einzulassen?
00:15:17: oder kommen vielleicht doch noch einen jüngeren Mann des Weges vorbei der das mal vor sich hat und meine wenigen Prozentchance noch nutzen, um ein Kind zu bekommen.
00:15:31: Wer tue ich da was?
00:15:33: Also da würde ich sagen dass ich dann nachts schon sehr aufgeregt oder auch panisch aufgewacht bin.
00:15:40: also es hat viel mit mir durcheinander gerottelt und war nicht nur ein leichtes beschwingtes erstes Verliebtsein so in der ersten Verliebtheitsphase.
00:15:56: Und hattest du das mit angesprochen, schon von Anfang an?
00:16:01: Ja.
00:16:01: Also das war... Wir haben direkt vom Anfang an darüber gesprochen.
00:16:09: Wie toll dass ihr das so offen von Anfang auf reingegangen seid!
00:16:13: Das finde ich auch immer sehr wichtig gerade wenn es in die Jahre geht und wir uns bewusst sind, dass die Chancen vielleicht vielleicht nicht mehr ganz so postend wie mit Mitte zwanzig oder so, dass wir da mit der Klarheit dann auch in die Beziehung reingehen.
00:16:35: Wenn der Wunsch tatsächlich noch da ist den auch wirklich gleich am Anfang anzusprechen und mit auf ein Tisch zu legen um diesen Wert von Anfang an sehr offen und ehrlich zu besprechen.
00:16:49: Und das macht ja auch was mit der Beziehung, also es öffnet ganz viel.
00:16:55: Total!
00:16:56: Ja und gleichzeitig finde ich's von ihm aber auch gut dass er ganz klar gesagt hat... Also dich nicht hingehalten hat oder so oder auch ganz klar gesagt hat du für mich ist das Thema aber leider durch.
00:17:08: Auch wenns natürlich schmerzhaft war in dem Moment, aber ich find' es wahnsinnig wichtig da ehrlich miteinander zu sein.
00:17:15: Das konnte ich dann auch mit der Zeit wertschätzen weil drei Jahre zuvor auch eine Beziehung mit einem Mann hatte, der sich aber aus seiner vorherigen Beziehungen nicht lösen konnte und der aber mit mir gern zusammen sein wollte.
00:17:32: Und der auch gerne wie ein Kind gehabt hätte dann noch nicht Vater geworden war in seinem Leben von dem ich dann auch so vor drei Jahren um diese Zeit ungefähr schwanger waren und das dann auch im dritten Monat verloren habe.
00:17:50: Das tut mir sehr leid.
00:17:52: Und auch das habe ich meinem jetzigen Partner direkt erzählt, welchen Themen.
00:17:57: ich habe also das hab' ihm auch gesagt dass kann auf immer wieder hochkommen und ich bin zwischendurch auch traurig.
00:18:04: Also irgendwie muss sich alle Karten auf den Tisch legen Hab' dem auch gesagt wo ich weiß gar nicht ob er mich auf dich einlassen kann weil du ja auch aus einer vorherigen Beziehung kommst plus es war dann der Unterschied zeitnah getrennt hat und zeitnah gesagt hat, dass für ihn ein drittes Kind nicht in Frage kommt was auch beim vorherigen Partner dann nicht der Fall war.
00:18:32: Der hat sich das gewünscht aber als es soweit war wäre ich auch allein damit dargestellt.
00:18:40: Also waren so Vertrauensdachen auf der Beziehungs- und auf dieser Kinderwunschebene genau Wahnsinn.
00:18:49: Also das heißt, ich mein warst du erstmal wahrscheinlich erst mal happy oder?
00:18:54: Als du den positiven Schwangerschatztest in den Händen gehalten hast.
00:18:57: Ja, sehr happy.
00:19:00: Das glaubt, glaube ich dir und dann aber einen Partner an deiner Seite zu haben der aber nicht so richtig committet war.
00:19:06: So höre ich das ein bisschen raus.
00:19:11: Es war immer so wechselhaft und eigentlich habe ich darauf vertraut, so bekommen wir zusammen.
00:19:21: Dann bekommen wir das Kind.
00:19:22: Alle meine Träume erfüllen sich auf einen Schlag und ich hab nicht damit gerechnet dass er dann aber sich doch nicht aus seiner alten Beziehung lösen konnte, dass er auf einmal doch kein Kind wollte.
00:19:37: wirklich und auch als ich das Kind verloren hat mich wirklich für mich da war Ja, und das ist jetzt bei den jetzigen Partnern war alles klar.
00:19:51: Also das war ein ehrlich oder ja der vorherige weiß ich glaube ich weiß sich nicht.
00:19:57: War noch nicht reif genug?
00:19:58: Oder was auch immer.
00:20:00: also auf jeden Fall hat er da nicht so das Reflektionsvermögen was ich jetzt habe was ich sehr wichtig finde.
00:20:07: Absolut!
00:20:10: Wie ging es dir dann noch mal ganz kurz zurückzugehen?
00:20:13: Wie ging's dir denn damit, da war ja sicherlich eine Zeit auch während du schwanger warst, wo du dir wahrscheinlich dich damit auseinandersetzen musstest eventuell alleine ziehen zu sein oder?
00:20:27: Ja.
00:20:28: Wie gings dir damit?
00:20:29: Weil ich ... Du sag das jetzt zuvor also dass du ja auch... Also dass du die Familie schon wünschen würdest Ein Partner, ein Vater für dein Kind.
00:20:41: Wie ging es dir damit in der Auseinandersetzung eventuell alleine ziehen zu sein?
00:20:48: Also als ich gemerkt habe wo das ist doch gar nicht so einen Mensch auf den ich mich verlassen habe was sich zuvor aber ganz stark gedacht hatte und hat sich dann sehr gewendet also da kamen dann ziemlich schnell die Impulse nie ich schaffte auch alleine.
00:21:08: Das war irgendwie so ein Gefühl, was mich da durchgetragen hat.
00:21:11: Ich dachte nie das schaffe ich auch allein.
00:21:13: Wow!
00:21:13: Und das war irgendwie gut.
00:21:16: Ja.
00:21:17: Dass das dabei hätte sein können, dass es nicht da ist... Ja?
00:21:22: So eine ganz vertraut klingt so, du hattest so einen Urvertrauen in dich.
00:21:28: Irgendwie schon ja.
00:21:31: Da hast du aber nochmal echt etwas über dich selbst gelernt vermutlich.
00:21:35: Könnte ich mir vorstellen.
00:21:37: War wahrscheinlich eine schwierige Zeit, aber das war vielleicht so ein Nebeneffekt auch?
00:21:42: Ja.
00:21:42: So spannend finde ich auch, weil wir das jetzt noch mal... Also danke, dass du es zu offen teilst und da so offen mit uns noch mal reingehst.
00:21:48: Weil ich es so toll finde, auch zu sehen wie dieses Urvertrauen ... Das ist ne Kraft wahrscheinlich die Du gespürt hast, die einfach da ist für Digger keine Worte unbedingt sind.
00:21:59: Da haben wir jetzt hier wahrscheinlich keine Werte, Aber das ist dieses Ur-Vertrauen einfach, dass da ist, Du schaffst das Und ich finde das immer irgendwie ganz schön, wenn wir so was uns noch mal in Erinnerung rufen können.
00:22:11: Weil dieses Urvertrauen ... Das war an diesem Moment da und das ist einfach da.
00:22:17: Oftmals ist es überschattet durch ganz viele andere Dinge in unserem Leben aber weit hinten im Hintergrund ist dieses Ur-Vertrauen da und dass können wir dann so viele andere Situationen auch immer wieder mit übertragen oder reinholen oder uns damit zurückverbinden vielleicht auch.
00:22:34: Absolut, man denkt mal.
00:22:35: Man kann nicht drauf zugreifen aber eigentlich ist es da ja das stimmt.
00:22:40: Es ist da und häufig das geht uns ja allen so in so vielen Situationen weil wir so überlagert sind mit so vielen Dingen einfach.
00:22:50: und aber es ist da.
00:22:52: ich glaube dann zu wissen dass dieses Ohr vertrauen dieses Ich möchte einfach auch etwas so nennen, dieses mütterliche Urvertrauen, das wir in uns haben.
00:23:01: Womit wir uns verbinden können und was wir auch geben können.
00:23:04: In welcher Form auch immer es ist da.
00:23:07: Ja, edel.
00:23:08: Das stimmt!
00:23:09: Und wie schnell können wir uns das vorstellen?
00:23:13: Du hast dann die Fähgeburt und bist allein... ...das stell ich mir wahnsinnig herausfordern vor.
00:23:22: Joa, das war's.
00:23:26: Ja, also genau.
00:23:28: Der wohnte halt weiter weg und war sozusagen nicht besendet.
00:23:32: Und ich war dann bei der Frauenärztin.
00:23:35: das war der zweite Termin und das wäre der Termin gewesen wo eine Frau Mutterpasst erhält und da bekam ich dann die Nachricht dass es kein Embryo mehr gibt.
00:23:46: Da hat sich mein Alter entwickelt und das war sehr, sehr hart!
00:23:54: Irgendwie hatte ich an dem Tag wirklich, bin dann irgendwie mit dem Fahren nach Hause gefahren und war froh dass ich halt angekommen bin.
00:24:02: Und irgendwie war an dem tag grad eine Kollegin auf einem Heimweg und hat da noch mal reingeschaut.
00:24:11: Das war genau nach dieser Nachricht und das war irgendwie ja als ob das so sein sollte.
00:24:17: Es war ganz toll, dass ich da nicht alleine war Mittlerweile eine jemalige Kollegin und die war dann irgendwie da.
00:24:25: Es gab jemanden, dem ich das live erzählen konnte.
00:24:29: Das ist immer noch mal ein Unterschied auf einem Telefon oder man sieht jemand und wird mal gedrückt.
00:24:37: Total wichtig!
00:24:38: Da bin ich warte nicht froh dass sie sozusagen deinen Engel an in diesem Moment auch irgendwie waren.
00:24:48: Ja richtig gut Wie bist du, also wie hast du es verkraftet?
00:24:55: Was hast du gemacht?
00:24:56: Hast du überhaupt was gemacht?
00:24:58: Wie bist Du mit deiner Trauer umgegangen?
00:25:02: Also erstmal hatte ich mich krankschreiben lassen.
00:25:08: Dann bin ich wieder arbeiten gegangen und es war dann immer so ein hin und her zwischen.
00:25:13: soll ich nicht weiter krank schreiben lassen oder gibt mir die Arbeit... Genug Ablenkung und Struktur, das ist ja auch ein Kraftgeber.
00:25:26: Und ich würde sagen so nach einem halben dreiviertel Jahr musste ich mich nochmal tatsächlich einen Monat langschreiben lassen weil ich gemerkt habe oder bin nicht noch lange mit durch und hab dann auch ein Jahr später jemand hatte mir dazu beraten Mensch macht doch mal eine Trauantherapie und hatte dann tatsächlich auch eine Frau gefunden.
00:25:52: Und er sagt, ich ah na ja was ist das?
00:25:57: oder ne?
00:25:58: Was machen wir da?
00:26:01: Ich war halt nicht in Krankenhaus gewesen sondern dachte ach mein Papa der macht es schon von alleine und hab das dann halt allein zu Hause wie soll man das sagen?
00:26:14: mit erlebt Und das war sehr schwer, für mich zu verarbeiten.
00:26:22: Da hat mir diese Traumatherapie tatsächlich geholfen und auch als ich allein zu Hause war, weil der damalige Partner wohnt weiter weg, er kam leider auch nicht.
00:26:40: Ich hatte eine ganze Nachtlagen, sehr starke Schmerzen was wahrscheinlich auf den richtigen Wehen geht Und habe aber die ganze Zeit gedacht, nee ich schaffe das.
00:26:51: Ich hab es dann auch geschafft.
00:26:55: Ja und irgendwie dachte ich aber dass sie zu gut hätte ich irgendwann anrufen sollen.
00:27:01: Ich hätte auch gar nicht gewusst was ich sagen soll oder was ich möchte oder was sich brauche.
00:27:05: Irgendwie bräuchte ich auch nur dass es vorbei ist weil der Schmerz hat.
00:27:11: Und irgendwie denke ich im Nachhinein war's aber auch genau gut so wie ich das gemacht.
00:27:17: Also irgendwie, ja.
00:27:23: Okay also würdest du heute nicht anders machen wenn du zurück willst?
00:27:28: Keine Ahnung kommt glaube ich drauf an.
00:27:32: Also für da war es okay oder hat mir auch noch mal so gezeigt Mensch das kann ich alles alleine.
00:27:40: Hat dir auch nochmal deine Stärke wahrscheinlich gezeigt in dem Moment.
00:27:45: Und großartig, dass du eine Traumotherapie gemacht hast.
00:27:49: Das finde ich ganz toll, das du da den Mut hattest wirklich hinzugucken.
00:27:53: Unglaublich wichtig!
00:27:57: Und sag mal... Also es war ja wahrscheinlich zum einen die Trauer, dass es nicht geklappt hat aber dann wahrscheinlich auch die Trauern könnte ich mir vorstellen.
00:28:07: Ich weiß es nicht.
00:28:08: So nach dem Motto War das jetzt meine letzte Möglichkeit?
00:28:12: Meine letzte Chance?
00:28:15: Also es war der Verlust um das werdende Leben.
00:28:21: Es war so Trauer, ob eine Beziehung von der ich mich dann gelöschte... Stimmt!
00:28:28: Und vielleicht auch noch die letzte Chance.
00:28:31: also es war schon viel auf einmal.
00:28:36: Was bist du für ein Typ?
00:28:37: Hast Du dich abgelenkt oder wie?
00:28:40: Also klar, Du hast Traumotherapie gemacht.
00:28:42: zum Glück aber Hast du dich anvertraut, auch anderen Menschen neben deiner Arbeitskollegin?
00:28:48: Oder wie bist du da?
00:28:51: Also meine Freundinnen wussten schon Bescheid so meine Ängste.
00:28:55: Meine Familie habe ich erst Monate später erzählt.
00:29:02: Ja also ich war so zwischen abgemacht was zur Ablenkung machen aber auch viel mich zu Hause verkriechen und Also das braucht dich dann auch.
00:29:19: einfach, dass ich da manchmal auf abends nichts unternehmen wollte?
00:29:22: Weil ich einfach traurig bin.
00:29:24: Ja also brauchtest du einfach die Zeit für dich und deiner Trauer Raum zu geben und mit ihr zu sein und mit dir damit zu sein.
00:29:35: So hört sich so an als brauchtest Du einen Wechsel ein bisschen zwischen dich so ein bisschen verkriechen und einigeln wollen, damit du der Trauer Raum geben kannst.
00:29:44: Aber dann auch raus und ein bisschen in Bewegung kommen irgendwie was ja beides auch gut sein kann.
00:29:50: So eine Ablenkung und dann aber wieder so einen Rückzug mit der Ablenkungen und raus und dann wieder so ein Rückzug.
00:29:58: Hast Du denn irgendwas für diejenigen, die jetzt zuhören?
00:30:03: Irgendwas was du mitgeben möchtest, was dir gut getan hat?
00:30:07: Ich glaube, es war einfach wichtig draufzuhören was ich jetzt brauche.
00:30:10: Braue ich jetzt Ablenkung dass ich mich nicht noch mehr einigle und noch mehr in diese tiefe Traurigkeit gehe?
00:30:21: oder ist es gerade genau richtig in die tiefe traurigkeit zu gehen?
00:30:25: Also das ist so eine Gradwanderung finde ich manchmal.
00:30:29: Manchmal ist es so klar, manchmal weiß man's nicht.
00:30:33: Wie sind überhaupt gerade die Energiereserben vom Alltag?
00:30:36: Den gibt es ja auch noch.
00:30:39: Ich glaube, das würde ich mitgeben genau zu spüren was brauche ich jetzt?
00:30:45: und hier sagen Ja Mensch, die raus lenke ich ab und dann ist das aber vielleicht genau das falsche.
00:30:51: Das ist ein toller Tipp für mich.
00:30:57: Und wenn du rausgegangen bist... Sag mal, was hat dir da gut getan?
00:31:01: Um auch einfach nochmal Ideen so ein bisschen mit den Zuhörerinnen und Zuhörer hier zu geben.
00:31:07: Was gab es denn dafür dich, was dir gut getan hat wenn du rausgegangen bist?
00:31:13: oder womit hast du dich abgelenkt?
00:31:18: Also eigentlich gar nicht besonderes.
00:31:20: also vielleicht noch Freunde besuchen, die ich gerne mal oder spazieren gehen oder mit Freunden verabreden, wenn irgendwo Musik und Tanzen in eine Veranstaltung war.
00:31:35: Doch das habe ich gerne gemacht.
00:31:38: Einfach in Verbindung gehen, hört sich an.
00:31:40: Verbindung irgendwie mit der Natur, mit Freundemittanz, mit Körperbewegung.
00:31:45: Ja, ja.
00:31:46: So eine Kombination.
00:31:49: Kann man so sagen.
00:31:52: Schön!
00:31:53: Und wie lange danach war dann das Retreat und wie bist du aufmerksam geworden?
00:32:02: Auf das Wochenende.
00:32:04: Also, im Jahr zwölfhrei war das traurige Jahr, also Ende April, Anfang Mai als ich quasi das Kind wieder verabschiedet hat.
00:32:16: Das war dreihundzwanzig und das Retweet Genau, letztes Jahr.
00:32:24: Ich hatte dann kurz vorher deine Seite geklappt und hatte mir so ein paar Podcasts angewollt und dann auch mal diesen Week-Freak erfahren.
00:32:35: Und da hatte ich noch ein paar Tage rum überlegt, soll ich das machen oder nicht?
00:32:38: Und es ist so weit weg... und dann hatte ich mir gesagt, nee, ich mache das!
00:32:43: Ja.
00:32:46: Das heißt... Da sprung ins kalte Wasser.
00:32:51: Super schön.
00:32:52: Und wir haben uns natürlich gefreut, dass du dabei warst und diesen... Also was würdest du sagen?
00:32:59: Hat dann nach diesem traurigen Jahr oder in diesem trauerigen Jahr wie soll ich sagen?
00:33:04: also wann hat sozusagen dieser Abschiedsprozess bei dir begonnen in deinem Inneren?
00:33:10: Also diese Abschiedsprozess vom aktiven Kinderwunsch.
00:33:14: Du lernst einen Mann kennen, toll!
00:33:17: Aber leider, der keine Kinder möchte.
00:33:19: Dann spielt natürlich dein Alter auch noch eine Rolle.
00:33:23: Wie hast du das erlebt?
00:33:25: Es war so ein Berg- und Teilbahn am Anfang.
00:33:28: Also ich wusste eigentlich ... Nee, ich möchte mich auf die Beziehung einlassen.
00:33:34: Ich hab mir zwischendurch immer gesagt, nee, ich vertraue.
00:33:39: Irgendwie hatte ich halt so ein gutes Gefühl bei diesen Menschen.
00:33:42: Und dachte aber bei diesem Retreat dann, ne, das ist etwas... Da gehe ich so nach vorne und vielleicht kann ich dadurch auch meine Restzweifel ein bisschen loslassen, weil ich in meinem nahen Umfeld keine Frauenkette wie mich.
00:34:00: Die lang ist gut geworden, die einen unabhängigen Kinderwunsch haben.
00:34:05: Wahrscheinlich gibt es die aber ich kenn sie noch nicht.
00:34:08: Und irgendwie dachte ich, ich brauche nur... Ich brauche noch irgendwas für mein Erleben, für meine Gefühle.
00:34:16: Die sind irgendwie noch hinter so einem Schleier oder Nebel.
00:34:19: Irgendwie gibt es da noch was.
00:34:22: und dann zu wissen vorab dass es dort Teilnehmerinnen gibt und Retreat-Leiterin die ganz genau wissen wie sich das anfühlt um die auch mittlerweile ganz wirklich leben Das hat mich bestärkt teilzunehmen.
00:34:39: Ich dachte, genau so was fehlt mir.
00:34:41: Jemand der das wirklich nachfühlt kann?
00:34:43: Man könnte sich das ja dann als Mutter von gesunden Kindern nur vorstellen wie es sich das anfühlt.
00:34:49: Aber ist das nochmal ein Unterschied?
00:34:52: Ja!
00:34:53: Dann mit Frauen wie euch und die Teilnehmerin dort in Austausch zu gehen.
00:34:58: Das war irgendwie mein tiefer Wunsch hier muss ich sagen.
00:35:03: Vielleicht bringt mich das vorwärts.
00:35:06: Super super gut.
00:35:08: Und auch was, wo ich jetzt denke, das wünsche ich mir für das Retreat.
00:35:15: Dass es ein Puzzlestück ist sozusagen von so einer Reise die man ja dann eigentlich macht zu verschämen und wie heilsam das auch ist tatsächlich.
00:35:28: Ich finde eine freize Frage an dich war's ein Stück weit auch heilsamt für dich?
00:35:34: Dann in so einem Kreis von Frauen zu sein alle unterschiedliche Geschichten haben, aber letztendlich alle ohne Kind sind.
00:35:42: Ja also ich würde sagen das war so ein... Du hast es gerade Puzzlestück genannt?
00:35:47: Ich habe's für mich gedacht dich dass ist der Baustein der noch so gefehlt hat um nochmal klarer zu sehen wo ich weiß ah damit kann ich jetzt besser weiter gehen.
00:36:02: Würde ich beschreiben das war sowas was mir gefällt hat was ihr auch beim anderen spürt habt.
00:36:08: Das wäre irgendwie gut, egal wie es fährt so.
00:36:11: Ja.
00:36:12: Toll!
00:36:13: Ja das ist echt toll und du sagtest da auch ja noch nie ich vertraue.
00:36:17: Ich fand dass war auch nochmal so ein ganz kraftvoller Satz.
00:36:21: wie sagst ich vertrau.
00:36:22: also da hast du ja auch wieder so ein starkes Vertrauen in dich gehabt und vertrauen in dich und vertrauen ins Leben.
00:36:33: Das wird schon...das wird jetzt hier schon Ich werde so am richtigen Ort sein, wahrscheinlich.
00:36:40: Irgendwie so ein Vertrauen.
00:36:41: Ja, irgendwie schon.
00:36:44: Oder ja... Als nächste Reisestation sozusagen die nächste Reisestation irgendwie Besucher und sag mal wie war das dann auch den Retreat für dich?
00:36:59: Ist es dir schwer gefallen deine Geschichte zu teilen?
00:37:05: Eigentlich tat das gut Aber nicht nur eigentlich, dass doch das hat gut.
00:37:11: Also ich fand es gut, dass ich es erzählt konnte und ich fand aber auch interessant von anderen zu hören wie es bei denen ist.
00:37:20: also das unter dem Strich geht uns allen gleich, aber die Lebensumstände der Weg sind können sehr unterschiedlich sein Ob man schon mal schwanger war oder auch nicht, ob man einen Partner hat oder nicht.
00:37:39: Ob man sich in der Kinderwunschklinikäle für geholt hat?
00:37:42: Ob man es schon in den Dexterjahren ist oder nicht.
00:37:45: also... Es ist so vielfältig.
00:37:48: aber dieser Leidensdruck- oder die Trauer, die finde ich ist so intensiv wie das Thema Kinder an sich so universell immer beschrieben wird.
00:38:01: So universell ist auch die Trauere wenn man das nicht leben kann und sich gewünscht.
00:38:08: Ja, was wichtig ist auf jeden Fall.
00:38:10: Ganz toll, wenn ich auch... Das berührt mich jetzt ja auch noch mal genau.
00:38:17: Dieser Leidensdruck und die Trauer, die wir alle erleben, ist so universell.
00:38:22: Absolut.
00:38:25: Wahnsinn!
00:38:27: Und gab es einen Moment aus dem Retreat der für dich besonders Eindrucksvoll war oder dich besonders berührt hat?
00:38:36: Also der erste Moment, der mich berührt hatte, war als ihr mir die Tür aufgemacht habt, muss ich sagen.
00:38:45: Weil ich dann dachte oh Gott!
00:38:47: Ich mach das jetzt... Das sind Menschen aus dem Internet und aus dem Podcast, die treffe ich jetzt live.
00:38:54: Aber es war auch so ein sehr lieber Barma-Empfang Und ich dachte auch cool, ich mache das jetzt wirklich.
00:39:04: Hattest du denn vorher irgendwie, warst du sehr aufgeregt oder wie ging es dir denn vorher?
00:39:09: Oder waren da auch Ängste mit drinne?
00:39:11: Gute Frage.
00:39:12: Ich war vorher sehr aufgerägt ein bisschen zweifelig aber eigentlich hat das Jahr dazu überwogen als hier in der Ankommensbunde saßen.
00:39:24: Da habe ich schon gemerkt oh Gott jetzt kommen aber sehr viele Gefühle hoch Trauer, Aufregungen.
00:39:31: Ich dachte, oh Gott, am liebsten würde ich jetzt den Tag heulen.
00:39:37: Ja.
00:39:38: Wir waren ja auch erst unangenehm und das ist dann direkt zum Weinwuster.
00:39:42: Aber ich dachte okay, hier kann man ja machen.
00:39:46: Absolut!
00:39:47: Genau, genau, kann man machen.
00:39:49: Kann man auf jeden Fall.
00:39:50: Auf jeden Fall, Tränen sind willkommen.
00:39:52: Ja absolut finde ich auch.
00:39:55: Und was für eben schon dieser Kinderwunsch?
00:39:59: Das war halt auch ein toller Moment.
00:40:03: Darum ging es ja gerade eben, das zu hören und selber zu erzählen.
00:40:11: Es gab einen Moment, den fand ich auch schön... Da hatte ich dann, als ich mal mir erzählt, hat er berichtet, dass eins meiner Partnerin meinte was?
00:40:20: Du hast jetzt einen Partner!
00:40:21: Dann ist der dann auch da wenn ich mal zu besucht bin.
00:40:25: Dann haben wir die Wohnung gar nicht mehr für uns alleine.
00:40:30: Für mein Partner-Kind bin ich wahrscheinlich vollständig so, wie ich bin.
00:40:34: Ob mit oder ohne Partner?
00:40:36: Ob mit und ohne Kind?
00:40:38: Das ist ja ganz total Schnuppe!
00:40:41: Also die sieht den Menschen... Und manchmal vergisst man das selber.
00:40:45: Man fühlt sich dann so unvollständig aber man isst es ja gar nicht.
00:40:51: Wobei auch dieses Unvollständige Fühlen rechtfertigt ist weil man denkt, man würde sich vollständiger fühlen einfach mit Kindern.
00:40:59: Da fehlt ja auch was.
00:41:01: Ja, ja.
00:41:03: Du voll die Gute erkennst das mit deinem Patenkind?
00:41:06: Ja.
00:41:08: Also ein toller Spiegel den sie dir da unwissentlich sozusagen vorgehalten hat, dass ihr das sogar genießt, dass du halt keinen... Ja!
00:41:19: Das wir mit dir alleine Zeit verbringen kann.
00:41:21: Ja, das fand ich auch schön.
00:41:24: Super schön auf jeden Fall.
00:41:27: Gibt es noch irgendwas, was du über das Retreat erzählen möchtest?
00:41:30: Was vielleicht noch interessant sein könnte für die Hörerinnen und Hörern.
00:41:40: Also ich würde sagen, ich fühle mich nicht mehr so bodenlos im Raum also ich fühl mich als ob ich wieder mehr Bodenhaftung habe.
00:41:52: Und ich hatte auch neulich wir Freunde bis heute Und dann hatten sich auch zwei Freundinnen ein Foto-Album angesehen, weil der junge Konfirmation hatte und er hatte einen Album bekommen, von als er noch klein war bis jetzt.
00:42:11: Und danach dachte ich, ah nee da gehst du mal nicht hin!
00:42:13: Das träger dich?
00:42:16: Und die zwei Männer und ich, wir waren dann so ein bisschen am Albern sein und tanzen.
00:42:22: Da musste ich auch denken wie wir bei den Retreat getanzt haben.
00:42:26: Du musst dich ja auf der Podcast steht an!
00:42:28: Dann habe ich da jetzt noch mehr dran gedacht.
00:42:31: Ich bin ja nicht allein weil das war wieder so einen Moment wo ich mich ein bisschen anders gefühlt hab.
00:42:38: Und dann habe ich mir einmal so bewusst unseren kleinen Kreis dort vorgestellt.
00:42:45: Ach schön.
00:42:46: Wow, ja.
00:42:48: Ganz kraftvoll!
00:42:49: Bist du schön?
00:42:52: Ja, total schön.
00:42:54: Also das heißt dass du noch mal so zurückgreifen kannst auch in jeder Situation dann heute im Heute die dich vielleicht triggern könnte oder so, dass du dann wieder irgendwie ein bisschen so zurücktreten kannst in deiner Erfahrung mit dem Retreat Und daraus Kraft sozusagen nochmal oder wiederziehen kannst, indem du dich mit der Erfahrung dann verbindest die Du hattest.
00:43:19: Ja und Rückwirken, die das dann wieder Kraft im Heute gibt sozusagen wenn solche Situationen auftauchen.
00:43:28: Das wird ja nie ganz aufhören für uns alle auch.
00:43:31: Es wird immer wieder und weiter in Situationen geben auf unserem weiteren Lebensweg.
00:43:38: Situationen sind, wie du es gerade beschrieben hast, wo wir uns doch dann wieder anders fühlen oder doch wieder von außen so ein bisschen beobachten.
00:43:47: Und ich glaube da ist das ganz wichtig und finde es so schön, dass du das jetzt noch mal teilst und mitgibst, mit meinen Gefühlen und meiner Energie mich wieder so ein bisschen zurückkatapultieren in die Erfahrungen, die wir alle gemeinsam miteinander geteilt haben.
00:44:04: Die wir zusammen kreiert haben.
00:44:07: Wir haben das ja dieses Retreat-Wochenende gemeinsam kreierte, dass wir da eine tolle Energie und kraftvolle Erfahrung miteinander gestaltet haben.
00:44:15: Und darauf können wir immer wieder zurückgreifen und daraus wieder Energie ziehen um hier und jetzt dann in verschiedenen Situationen uns... Kraft zu spenden, Kraft zu geben.
00:44:29: Ja, das war nochmal ein ganz schönes, dass du es noch mal geteilt hast.
00:44:33: Ja freu ich mich auch total super schön.
00:44:38: Das ist denn heute, wenn jemand fragt ob du Kinder hast?
00:44:42: Wie geht's dir damit?
00:44:45: Es geht mir besser damit!
00:44:47: Ich habe gerade so ein langes M gezögert weil... zweimal vor die Momitfried und auch zweimal nach dem Retreat Menschen, die mich gefragt haben ob ich ein Schwanger sei.
00:45:04: Ich bin ja erst mal gebaut und wenn man natürlich mal ohne Körperspannung irgendwo umsteht oder rum sitzt dann hat mein kleines Bäuchern und dann hatte ich es tatsächlich schon zwei Mal vor die momitfried Und jetzt nochmal Zweimal dass sich darauf angesprochen wurde und das sind wirklich Situationen Die sind heftig.
00:45:27: Ich hatte es jetzt von zwei Monaten oder so gehabt, ich habe eine Bewegungsgruppe mit älteren Damen und saß dann irgendwie wahrscheinlich sehr bequem auf meinem Stuhl und wurde dann von einer angesprochen... Ach Mensch!
00:45:46: Seid dabei zu zweit?
00:45:49: Und ich wusste schon was sie meinte.
00:45:55: Nö, ich bin so dick.
00:45:57: Aber wie sie aber nicht locker und meinte ja ist was unterwegs.
00:46:07: Und dann schüttelte eine verständige Dame nur den Kopf ganz ganz selbst und fand die Situation auch sehr unangenehm.
00:46:15: und Dann sage ich nein.
00:46:17: und dann fragt da eine andere Teilnehmerin Hast du denn schon mal ein Kind bekommen?
00:46:24: Und ich dachte, oh mein Gott was ist jetzt hier?
00:46:26: Das darf doch alles nicht wahr sein.
00:46:29: Dann habe ich gesagt da war ich richtig stolz auf mich und sage das ist ein sehr trauriges Thema für mich.
00:46:37: dann möchte ich in dieser Wunde nicht darüber reden.
00:46:40: und jetzt fangen wir an.
00:46:41: Gut!
00:46:42: Da kam ich mir richtig richtig cool vor.
00:46:46: Ja sehr gut.
00:46:48: Also dass du wirklich hart puh.
00:46:52: und hast so ganz kleine Grenze gesetzt, da kannst du auch richtig stolz auf dich sein.
00:46:56: Halleluja!
00:46:57: Ja wirklich super übergreiflich muss man zu sagen über viel Gefragen.
00:47:03: Da muss ich auch immer tief durchatmen.
00:47:07: Wirklich übergriffig.
00:47:09: Also es ist übergriffisch also egal ob das stimmt oder nicht.
00:47:14: Es kann auch irgendwer zugenommen haben und dann ist es auch Absolut.
00:47:18: Beim Körper ganz froh.
00:47:20: und ja... Und das ist ja einfach eine Frage auch jetzt nicht nur für uns Frauen auf der Kinderwunschreise, sondern also für jede Frau in einer Kinderwunschreise.
00:47:32: Egal wo du auf deiner Kinderwundscheise stehst, ist diese Frage einfach deplaziert finde ich.
00:47:39: Das ist ne wahnsinnig sensible Frage die fragt man nicht.
00:47:43: Also die kann man vielleicht den engsten Freunden stellen finde Oder in einem anderen Umfeld, aber das ist ja eine ganz andere Situation.
00:47:53: In so einer Gruppe dann auch noch.
00:47:56: Also ganz daneben, würde ich sagen.
00:48:00: Aber danach war dann auch Ruhe sozusagen?
00:48:02: Dann hat keiner mehr irgendwie insistiert oder so?
00:48:05: Danach war Ruhe.
00:48:07: leider war an diesem Tag die einzige Dame nicht da, die selber auch keine Kinder hat.
00:48:11: Die sind halt alle so siebzig-achtzig gende an.
00:48:15: Ja natürlich... mehrere Kinder.
00:48:20: Und es gibt eine, die war leider an diesem Tag nicht da.
00:48:23: Das hätte mich interessiert, wie sie reagiert hätte?
00:48:26: Ja!
00:48:28: Aber ich habe gemerkt vor cool... Ich kollabiere nicht mehr innerlich.
00:48:33: Also ich war sehr, sehr aufgeregt.
00:48:36: Ich hab's aber schon kommen sehen und der Haltung weiter gehen wird Und dachte dann, boah ich kann mich jetzt backen.
00:48:45: Ich habe nicht das Gefühl, ich muss heulend rausrennen sondern ich kann sich sammeln und ich bin nicht mehr zu dolle angreifbar.
00:48:51: Ich kann mich verteidigen.
00:48:54: Das ist sicherlich auch eine mit unter diesem Baustein vom Retreat geschwollte dass ich tatsächlich aufsichtbar bin.
00:49:02: Ich hab zwar auch schon zweimal verredet von Patienten wo ich es halt heute im Retreat auch geschafft haben, mich damit auseinanderzusetzen.
00:49:11: Aber das ist wirklich eine früge Hölle.
00:49:15: Absolut!
00:49:16: Also gerade der Hans auch mittendrin in diesem Abschiedsprozess drin ist.
00:49:21: Wahnsinn.
00:49:21: Ja ich erinnere mich, dass wir auch im Tweet drüber geredet haben tatsächlich.
00:49:25: Das finde ich ein wichtiges Thema.
00:49:27: wie geht man da mit um?
00:49:30: Und dann darf und soll natürlich jeder individuell für sich gucken.
00:49:34: Okay, was sage ich denn?
00:49:36: Am besten zwei drei Antworten parat haben vielleicht oder so, dass man nicht so kalt erwischt wird für dich.
00:49:42: Ja manchmal kommt es so spontan, da weiß man gar nicht, was man sagt und ich war froh das ich Worte hatte.
00:49:48: Ganz toll!
00:49:50: Total.
00:49:52: Da freuen wir uns mit dir.
00:49:57: Richtig gut ja Gibt es irgendetwas, was du gerne vielleicht den Zuhörerinnen oder auch Zuhörper haben?
00:50:07: Vielleicht auch Männer, die hier zuhören.
00:50:10: Mitgeben möchtest noch.
00:50:12: Also ich hatte neulich einen AHA-Erkenntnis.
00:50:15: Das ist jetzt vielleicht nur nicht zum mitgeben aber das würde ich auch gern auf das werden.
00:50:19: Ja gerne!
00:50:20: Und zwar stand ich an der Haltestelle für die Straßenbahn und gegenüber war eine junge Mutter mit ihrem Kind in der Karre Und dann habe ich mich so erinnert, wie ich von ein paar Jahren vielleicht so vor, so mit vierzig ungefähr.
00:50:35: So wenn ich dann an der Haltebahnstelle stand gepuckt hab dass sich... Also ich habe mich erinnert an eine Zeit da hat es mich zerwissen, wenn ich so einen Bild gesehen habe weil die Traurigkeit sich so unendlich angeschaut hatte unter Schmerz und jetzt war's so verkürzt um das.
00:50:53: ich dachte oh Mensch!
00:50:54: Das ist nicht mehr so dollen Das ist weniger geworden.
00:50:59: Oder vielleicht ist das auch etwas, was man mitgeben kann, dass es sehr lange dauern kann?
00:51:05: Ich würde sagen bei mir hat es jetzt ungefähr zehn Jahre gedauert, dass ich immer besser damit geworden bin mit dem Thema oder akzeptieren da und das war irgendwie so ein schönes Erlebnis wo ich dachte toll, nicht mehr ganz so schlimm!
00:51:25: Oh, das geht wirklich irgendwann besser.
00:51:27: Ja, da ist es total schön.
00:51:30: Ein guter Moment!
00:51:32: Ja und so schön dass du das teilt hier auch und da was wirklich... Da gibst du etwas ganz Wichtiges.
00:51:41: noch mal mit einfach so'n Hoffnungsschimmern, da können wir alle ja auch von sprechen.
00:51:45: jetzt Es wird irgendwann leichter Und für jeden, wie du sagst es kann unterschiedlich lang dauern.
00:51:56: Aber die Intensität dieser Momente das nimmt ab und irgendwann zu dem Punkt, der geht wahrscheinlich ja ähnlich heute auch glaube ich Katharina wenn ich mich erinnere heute sind da sind Situationen nur noch wenig für mich irgendwie die mich wirklich triggern und für mich sind solche Momente sogar heute da Wenn ich zum Beispiel hier rausgehe, zum Spazieren und zum Parken.
00:52:20: Und ich sehe die kleinen Kinder da spielen nur so.
00:52:22: Ich erfreue mich daran.
00:52:24: Also ich kann die Freude wirklich spüren.
00:52:28: Da kommt meine eigene Geschichte ist gar nicht mehr präsent.
00:52:32: Das ist ganz spannend.
00:52:33: Auch wir machen ja weiterhin unsere Entwicklungen und sind in unseren Prozessen weiter und gehen da auch weiter.
00:52:41: Es ist tatsächlich so, ich erfreu mich daran.
00:52:43: oder Ich hatte irgendwann im letzten Situationen.
00:52:47: Da war ich beim Bäcker und wollte ein Brot kaufen, weil das Brot ... wo er nicht interessiert war, das war ganz unten im Regal.
00:52:55: Und ich musste mich hinknien und musste da schauen nach dem Brot und neben mir war eine Mutter mit einem kleinen Kind und dadurch, dass ich kniete, war ich auf Augenhöhe mit dem kleinen Kind.
00:53:05: Das kleine Mädchen war superinteressiert und wollte mit mir das Brot gemeinsam aussuchen.
00:53:09: dann haben wir das Brott gemeinsam ausgesucht.
00:53:13: Ich fand es total schön!
00:53:15: Super, das hat mich überhaupt nicht berührt mehr.
00:53:17: Sondern es war einfach eine ganz wunderschöne Verbindung in dem Moment.
00:53:21: Ich sagte ach schau an ziehst du da bist du jetzt auch?
00:53:26: ja ganz toll.
00:53:30: Ja es war wirklich süß.
00:53:31: die hatte immer auf alle Brote gezeigt.
00:53:33: willst du das?
00:53:33: dass sie sagt nie das nie das Schöne Danke fürs Teilen ist finde ich wirklich sehr wertvoll Und das stimmt auch.
00:53:44: Ich kann mit Kindern wieder eine andere Art von Verbindung eingehen, ohne dass es vom Schmerz zu überlagert ist und dass ich mich einfach erfreuen kann tatsächlich.
00:53:55: Es gibt ja eigentlich nichts Ehrlicheres als wenn ein Kind, das man nicht geboren hat, so das Gefühl gibt, dass es einen mag oder einem interagiert oder so.
00:54:06: Das wertschätze ich tatsächlich auch sehr.
00:54:12: Mehrwert schätzen.
00:54:14: So wenn man so in seiner Trauer ist, dann können einem alle Leute irgendwas nettes sagen aber das kommt gar nicht durch oder man selber kann sich das gar nicht sagen.
00:54:23: und mittlerweile kann ich also das positive wieder mehr zulassen.
00:54:28: und was alles schön ist, was ich alles habe oder dass ich ja auch durch meine Arbeit als Ergotherapeutin und als Partner als Patentante oder Tante von so mein Bruder der Kontakt zu Kindern habe.
00:54:43: Ich hab auch mal im Kindergarten gearbeitet, dass ich weiß... Ach so fühlt sich!
00:54:48: Ich weiß ja wie sich das mit Kindern anfühlt oder ich durfte das jetzt schon mal erleben auf andere Art aber auch sehr intensiv.
00:54:57: So eine Kindergatengruppe leitet es ja einfach insensiv und mir kann das jetzt mehr als als so Schatz für mich sehen, so als Fülle lange gar nicht so möglich.
00:55:12: Ja, glaube ich ja und wie schön das es jetzt möglich ist wahnsinnig schön damit gibst du geben wir glaub ich vielen auch Hoffnungen die sich gerade vielleicht noch woanders woanders sehen in diesem in diesen Prozess die noch in dieser universellen Trauer wie Du es genannt hast glaube ich sich befinden.
00:55:34: Es wird besser.
00:55:37: Und das heißt also, was würdest du sagen für den jetzt Moment?
00:55:43: Wie geht es dir damit keine Kinder zu haben.
00:55:47: Also ich frage mich manchmal, wie wäre das wenn ich ins Tochschwanger wäre oder wenn mein Partner gesagt hätte ach lass uns doch schwanger werden dann würde ich wahrscheinlich klarkämpfen.
00:55:59: aber weil ich ja nur diesjahr siebenvierzig werde frag ich mich dann auch Ja, aber hätte ich die Lust und die Kraft vielleicht nochmal eigentlich hinzu verlieren.
00:56:18: Als ich so in meinen Zwanzigern war da wäre ich auch so hätte mich so stark gefühlt ist egal ob das Kind schwerwiegende Behinderung hat, ob es ein Autist ist, ob's ein Down-Syndrom hat Das kann nicht alles rufen.
00:56:33: Da merke ich jetzt so vornah Kraft.
00:56:36: Ich glaube dass könnte ich nicht mehr.
00:56:37: so gut Ja, richtig.
00:56:38: Also das gibt so diese zwei Seiten und ich hatte auch viele Jahre eine unerkannte Protein-Unverträglichkeit und hatte viele Mangelerscheinungen gerade die wichtigen Nährstoffe, die man braucht Eisenpulsoil und Minkezwölf usw.
00:57:00: Ich weiß gar nicht, hätte ich überhaupt Schwange werden können aufgrund dieser Mangel-Erscheinung?
00:57:08: Das ist nie dazu gekommen, deswegen weiß ich es gar nicht.
00:57:12: Oder werden dadurch irgendwelche Bewilligungen entstanden?
00:57:16: Man weiß es nicht!
00:57:17: Also das sage ich mir manchmal auch so um mich ein bisschen zu trösten vielleicht.
00:57:25: Manchmal sag' ich mir auch menschlich habe keine Lust abzuwaschen.
00:57:28: Okay wenn du Kinder hättest müsstest du aber waschen weil der Tagmorgen muss ja funktionieren Und dann kann ich mich entweder zu ermutigen abzuwaschen, oder so zu lassen.
00:57:40: Ja, sehr gut!
00:57:45: Ich glaube die Energie ist jetzt einfach eine andere als Mitte zwanzig, Mitte dreißig das zu rupfen.
00:57:52: Also das ist ja einfach so... Absolut.
00:57:56: Kann ich für mich auch so sehen tatsächlich?
00:57:59: dass ich auch nicht mehr so die Kapazitäten habe wie vor zwanzig Jahren, das ist einfach so.
00:58:07: Schön!
00:58:08: Ach Mensch, war das ein schönes Gespräch mit euch.
00:58:12: Ich bin ganz besieelt.
00:58:16: Vielen vielen Dank.
00:58:17: Das hat mir großen Spaß gemacht.
00:58:20: Vielen Dank Jessica, dass du so mutig warst weil Das ist ja nicht selbstverständlich, darüber zu reden in so einer Öffentlichkeit auch.
00:58:31: Das schätzen wir sehr!
00:58:58: praxis-apia.de.