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00:00:06: Herzlich Willkommen zu meinem Podcast.
00:00:08: alles Daniela.
00:00:09: nicht
00:00:10: überleben ohne Kind.
00:00:12: Ich hoffe es geht dir gut und immer besser!
00:00:16: Dieser Podcast ist entstanden aus meinem unerfüllten Kinderwunsch und der Hoffnung, andere Menschen die auf ihrem Weg verzweifeln oder die Abschied nehmen müssen von ihrem Kinderwünsch zu unterstützen.
00:00:28: Der Podcast soll dich daran erinnern dass es viele Geschichten da draußen zum Thema Kinderwunscht gibt und du alles aber nicht alleine damit bist.
00:00:42: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Alles Dame Ella nicht.
00:00:46: Ich freu mich total wie immer, dass du zuhörst!
00:00:51: Wir haben eine Interview-Folge zur dritt mal wieder und zwar ist Annabelle dabei, Annabel Breuer Udo.
00:00:59: Annabell und ich.
00:01:00: wir machen ja zusammen das Retreat Letting Go and Becoming Beyond Motherhood ein Retreat für Frauen ohne Kinder das ja am letzten Juni wochenende stattfindet, sechsten zwanzigster bis achtenzwanzigste Juni.
00:01:16: Am Bodensee auf österreichischer Seite, wo wir eine sehr schluckliche Location gefunden haben die vom Weib her und von der Energie her ähnlich ist wie die Location in der wir letztes mal waren im Oktober.
00:01:33: Und ich bin ganz aufgeregt.
00:01:35: Ich erzähle dir das deswegen weil Wenn du die Podcast vorgehörst am Tag, an dem sie rauskommt.
00:01:44: Donnerstag.
00:01:45: Oder eben gucken in meinen Kalender.
00:01:47: Donnersdag.
00:01:48: Dreiundzwanzigster ist heute!
00:01:51: Drei und zwanzigste April.
00:01:53: Da öffnen wir tatsächlich die Tore.
00:01:57: Und zwar bekommen als allererstes diejenigen eine Chance, die auf der Warteliste stehen... ...und Lucky You wenn du draufstehst.
00:02:07: Wenn du nicht draufstehen solltest, dann melde dich unbedingt an.
00:02:11: Damit du auch zukünftig eine News bekommst und wir öffnen den Verkauf sozusagen der Plätze Mutterabend wieder.
00:02:23: Du bekommest auf jeden Fall eine Info von mir, von uns wenn es soweit ist.
00:02:28: So diese wunderschöne Podcastfolge haben wir deswegen als Interviewfolge aufgenommen weil Sarah Eine Teilnehmerin des Retreats sich bereit erklärt hat, zum einen ihre Geschichte zu erzählen.
00:02:42: Und das ist so wertvoll dafür bin ich wie immer unglaublich dankbar dass sie ihre Geschichte erzählt.
00:02:49: ihr wisst ja jede Geschichte ist es wert erzählt zu werden und sie erzählt auch ein bisschen was was das Retreat mit ihr gemacht hat.
00:02:58: also ganz ganz spannend.
00:02:59: Ihre Antworten sind nicht abgesprochen gewesen Die kamen wirklich so von ihr.
00:03:05: und ja, hör dir diese Folge an.
00:03:07: Ich glaube du kannst dir ganz viel mitnehmen!
00:03:11: Und was wollte ich noch sagen?
00:03:14: Achja genau, ich habe tatsächlich im Moment einige wenige eins zu eins Plätze frei fürs Mentoring drei und sechs Monate.
00:03:23: wenn du da immer schon mal mit geliebäugelt hast und das merkst dass du das brauchst dass du gerade Unterstützung brauchst über einen längeren Zeitraum.
00:03:33: Mit Coaching-Sitzung, wir sind zwischen den Coachingsitzungen mit einem Messenger verbunden.
00:03:40: Du hast Zugriff auf einige meiner Onlinekurse
00:03:44: usw.,
00:03:45: dann bucht ihr im besten Kennlern Gespräch!
00:03:48: Weil für mich ist es immer wichtig das wir passen, dass wir matchen energetisch und auch so, dass es passt.
00:03:55: also Gut, aber jetzt würde ich sagen wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Interview des Annabelle und ich mit Sarah geführt haben.
00:04:04: Danke Sarah für dein Vertrauen und dass du deine Geschichte erzählst.
00:04:16: Ja dann
00:04:17: ein herzliches Willkommen!
00:04:18: Ich habe Sarah und Annabell zu Gast heute im Podcast und freue mich riesig auf dieses Gespräch.
00:04:26: Sarah, stell dich doch mal kurz vor.
00:04:28: Und nochmal herzlich willkommen und vielen Dank dass du hier dieses Gespräch mit uns führst!
00:04:34: Ja hallo es freut mich auch das ich mit euch dieses Gespräche führen darf freue mich auch sehr darauf.
00:04:40: also ich bin Sarah Ich wohne mit meinem Hund und meine Mann in einer Wohnung direkt am Wasser und ich bin Lehrerin und ich Bin vierzig Jahre alt.
00:04:52: Super viel vielen dank.
00:04:55: Ja, wir haben dich sozusagen gefragt ob du etwas von deiner Geschichte teilst und auch ein bisschen teilst wie das Retreat für dich war.
00:05:05: Und
00:05:06: genau deswegen filmen wir dieses Gespräch.
00:05:09: ja!
00:05:09: Wie soll ich sagen?
00:05:10: Möchtest Du einfach mal anfangen mit Deiner Kinderwunschgeschichte?
00:05:13: Du bist der Expertin und Du weißt wo der Anfang ist sozusagen.
00:05:17: also wann war sozusagen konkret der Moment als ihr gesagt habt jetzt jetzt probieren wir es.
00:05:25: Ja, genau.
00:05:26: Also es ist noch nicht so lange her.
00:05:28: tatsächlich und ich weiß es noch ziemlich genau wie das war als bei mir der Wunsch konkret zu Blühen anfingen, nämlich im Mai zwanzig-zwanzig aus dem Weg in den Urlaub mit meinem Mann nach Holland.
00:05:39: da waren die Corona Maßnahmen gerade ein wenig gelockert und man durfte auch wieder wohin fahren.
00:05:46: und dann habe ich im Auto eine WhatsApp Nachricht von einer Freundin bekommen, die schwanger war, die mir quasi einen Ultraschallbild geschickt hat.
00:05:55: Das war für mich ein sehr emotionaler Moment.
00:06:00: Da wurde mir bewusst, dass ich doch unbedingt das auch möchte eine Familie mit meinem Mann ein Kind diese ganze Familiengeschichte jetzt angehen möchte.
00:06:09: und dann hat es tatsächlich noch ein bisschen gedauert bis mein Mann auch davon überzeugt war, dass wir das angehen weil wir nämlich jahrelang nicht den Kinderwunsch so hatten tatsächlich sondern ja wir haben gearbeitet gelebt und wir sind unglaublich viel gereist Egal wie, er war so ein bisschen jetzt wirklich genau.
00:06:28: Und dann haben wir vieles hier geredet im Urlaub auch und es hat ein bisschen gedauert aber bei ihm kam es dann auch.
00:06:36: also das war so bei ihnen dann auch sehr stark der Wunsch dann doch mit mir zusammen eine Familie zu gründen und das hat dann quasi ja haben wir dann einfach erst mal probiert Fälle abgesetzt und dann ging das Ganze mit dem, ja jetzt gucken wir doch mal ob es funktioniert.
00:06:53: Ob ich überhaupt einen regelmäßigen Zyklus habe usw.
00:06:56: Ging das dann los quasi?
00:07:01: Wie lange wart ihr zu dem Zeitpunkt?
00:07:02: ein
00:07:02: paar?
00:07:04: Schon lange!
00:07:05: Wir sind seit im Jahr two-thousand
00:07:08: drei ein Paar.
00:07:09: Wir haben auch schon ziemlich viele Phasen hoch und tief hinter uns und einige Erfahrungen gemeinsam gesammelt und waren halt wirklich überall auf der Welt zusammen.
00:07:19: Ich war zum Beispiel während meines Studiums auch, weil ich Englisch studiert habe.
00:07:23: Auch in Amerika und da hat er mich auch besucht und so.
00:07:26: also ja wirklich wir waren uns auch sicher dass Wir quasi was heißt sicher aber wir waren nicht so lange zusammen als es könnte sein das wir das auf schaffen dass wir jetzt wirklich auch für immer zusammen bleiben und deswegen diesem Kind eine Sicherheit geben können In einer Partnerschaft die schon solange eben besteht quasi sowas der Gedanke genau Ja, war schon lange.
00:07:52: Und du sagtest, ihr hattet euch dann dafür entschlossen und dass ihr es jetzt versuchen wollt?
00:07:58: Und ihr habt gestartet... Wie ging das denn dann weiter?
00:08:05: Da wir ja dann schon etwas fortgeschritten waren mit dem Alter und ich eben Freundinnen und Trombaromot natürlich auch über die Medien und so wusste, dass man da sich Hilfe holen kann.
00:08:15: in einer Kinderwunschklinik sind wir Ja, Anfang einundzwanzig.
00:08:21: Also wir haben schon fast ein gutes halbes Jahr erst mal einfach so probiert und sind dann eben in eine Kinderwunschklinik um es da erstmal nur beraten zu lassen und erstmal über die Werte nachgucken zu lassen.
00:08:33: Und ob wir überhaupt veranlagt sind oder fruchtbar sind quasi das wollte ich erstmal mit ihm zusammen rausfinden?
00:08:39: Genau!
00:08:40: Und diese erste Kinderwunscht-Klinik in der wir waren Die hat uns gar nicht gefallen, das war eher erschreckend.
00:08:47: Es war ein Goldpalast quasi, also eine riesengroße Praxis und sehr unpersönlich auch alles.
00:08:55: Und ja schon das Aufnahmegespräch war schon nicht schön.
00:08:59: Das ging auch gar nicht um uns sondern es ging eher so um unsere Eizellen nur und unseren Sperrmühlen.
00:09:04: Ja genau!
00:09:05: Und es war halt auch niederschmetternd weil Christian ... Also mein Mann heißt Christian dessen Spermiogramm war nicht gut?
00:09:13: Das war nicht normativ, sozusagen.
00:09:15: Nicht normal.
00:09:16: und bei mir war es eben so dass die Eizheldreserve schon ja auch nicht perfekt waren.
00:09:22: Ja, reduziert die Qualität und die Quantität war nicht so wie sie sein hätte können in meinem Alter.
00:09:28: So war die Aussage.
00:09:30: und dann sind wir da rückwärts raus.
00:09:32: Ich
00:09:32: wollte gerade sagen, wie geht's euch denn damit?
00:09:34: Also von beiden Seiten keine optimalen Bedingungen sag ich mal vorsichtig.
00:09:39: Genau, ja nicht gut.
00:09:40: Also erst war gar nicht gut sondern eher so.
00:09:42: hm das kann er nicht sein und mein Mann war tatsächlich da schockierter als ich.
00:09:47: Er muss nicht sagen also ihm hat das weh getroffen aber niemand hat gesagt dass wir unfruchtbar sind.
00:09:53: So war das dann.
00:09:54: bei mir ist er so angekommen so hm wir sind nicht wirklich unfrustbar.
00:09:57: kommen wir versuchen es erstmal noch weiter.
00:10:00: Und dann haben wir es tatsächlich noch mal vier Monate laufen lassen, bis ich dann aber doch ungeduldig wurde und sagte ne lass uns bitte nochmal in eine andere Kinderwunschklinik gehen weil meine Freundin war ja auch in einer.
00:10:10: und dann nehmen wir doch einfach die, die war da sehr zufrieden und sie hat ja auch ein Baby.
00:10:16: also bin ich mit Ja, gute Hoffnung quasi in dieser anderen Kinderwunschklinik gefahren.
00:10:21: Und da war es auch so dass die Ärztin dort die Werte sich angeschaut hat und ein ganz anderes Bild gelesen hat daraus als der andere.
00:10:29: hart.
00:10:30: Sehr interessant!
00:10:31: Und sie hat auch gesagt lasst uns noch mal bitte einen neuen Spermiogramm machen.
00:10:35: wir hatten nämlich keinerlei... Vorgaben bei dem Ersten.
00:10:39: Weil da haben wir dann erfahren, dass man zum Beispiel eine Woche keinen Sex haben soll und auch nicht unbedingt direkt Fahrrad gefahren hat sein Soil vorher vor dem Schwerbiogramm.
00:10:47: All diese Infos hatten wir vorher nicht.
00:10:49: Genau!
00:10:50: Und dann siehe ich da.
00:10:51: ach und außerdem das Schwermiogramm also die Schwärmien an sich sich alle drei Monate ändern.
00:10:55: Das wussten wir auch nicht.
00:10:56: Naja und er hatte dann ein normales Schwermeogramm
00:11:01: Schau mal an.
00:11:01: Ich finde, das zeigt noch einmal ganz deutlich auch, wie wichtig es ist sich doch nochmal eine andere Meinung einzuholen und wirklich auf dein Gefühl zu hören.
00:11:08: du hast dir dieses Gefühl schon gehabt in der vorhergehenden Klinik da fühle ich mich nicht wohl dem gefühl dann wirklich auf der Kinderwunschreise weiter ... dem Gefühl wirklich zu folgen und
00:11:18: dann
00:11:20: in der nächsten Klinik hast du dich ja gleich schon wohler gefühlt.
00:11:23: Absolut!
00:11:23: Ich finde das ist nochmal super wichtig auch, also dass wir das auch echt unterschätzen... Also für alle die es jetzt auch mithören einfach wirklich auf das Gefühl zu hören auch.
00:11:33: Also super, dass du das gemacht hast.
00:11:35: Und was für eine ganz andere Ausgangslage da?
00:11:38: Absolut.
00:11:38: Ja, das hat uns ja auch psychisch einfach geholfen.
00:11:42: Hat uns wieder Hoffnung gegeben.
00:11:43: quasi.
00:11:45: Ich muss auch noch mal kurz zurück zu dieser ersten Kinderwunschklinik.
00:11:49: Also ich bin schon schlecht mit Bauchwege-Fühl dahin, schon zur Ersten weil ich einfach bei Freundinnen, schon bei mehreren sogar, mitbekommen habe was für ein Leid auch entstehen kann in einer Kinderwunschreise und mit einer Klinik auch.
00:12:01: Weil viele Kliniken... einem schon das Blaue vom Himmel herunter lügen oder erzählen, oder wie auch immer.
00:12:07: So tun als könnten sie hundertprozentig ein Baby quasi erzeugen.
00:12:11: aber das ist eben nicht so.
00:12:13: und noch dazu diese ganzen... die man dann teilweise hat, wenn man eine künstliche Befruchtung macht sind auch schwierig für Frauen und können auch echt Nebenwirkungen haben.
00:12:24: Und all das habe ich schon eben gesehen weil natürlich viele um mich rum schon Kinder bekommen haben in der Zeit und hatte eben Angst eh sowieso schon.
00:12:32: und dann noch dieses Gespräch und dieses unmenschliche quasi und unpersönliche und und uns naja egal im Endeffekt war es gut dass wir dann die Entscheidung getroffen haben nochmal woanders hinzugehen Ja, aber auch da die Information war dann das es klappen könnte.
00:12:48: Aber es klappte immer noch nicht.
00:12:49: und dann sind wir nochmal hin.
00:12:50: und dann sagte sie ja wir können jetzt dann auch noch gucken ob die Eileiter durchgängig sind.
00:12:55: Wir könnten eine Eileitadurchspülung machen und hat ziemlich aufgeklärt und hat mir Papiere mitgegeben und hat gesagt ja das kann auf Schmerzhaftanhängen.
00:13:03: Oh Gott!
00:13:04: Da habe ich direkt wieder Panik bekommen.
00:13:07: Naja
00:13:07: und dann hat sie noch gesagt, ja aber die sind ja genau in der Mitte des Zyklus.
00:13:11: Und da sind ja Folickel und ich gebe ihnen eine Eisprung Auslöse Spritze mit.
00:13:16: Ja das würde ich auf jeden Fall probieren!
00:13:18: Das ist ja nicht so invasiv wie an der künstlichen Befruchtung.
00:13:22: Ja was ist?
00:13:24: Also ich habe anscheinend so ne Panik davor vor dieser Eyelighterspülung dass sich dann mit dieser Spritzischwanger geworden bin.
00:13:30: Ach
00:13:30: das ist ja verrückt.
00:13:34: Sofort dann quasi also das war ja über ein Jahr später, ja fast anderthalb Jahre später.
00:13:41: Aber quasi noch im Rahmen, ich dachte so auch ja ist ja hört man ja auch dass es eben im Alter nicht mehr so schnell geht und so weiter und ich hab mich da absolut sicher gefühlt und war auch so habe auch die Nebenwirkungen oder auch das was diese Spritze wird also erzeugen kann nicht mir vorher angeguckt.
00:13:58: Also ich wusste nicht dass eine Nebenwirkung eine Fehlgeburt sein kann von einer Auslösung.
00:14:04: Das
00:14:05: muss sich auch nicht
00:14:06: Tatsächlich.
00:14:07: Nee, das wusste ich nicht.
00:14:09: aber ja man hört es ja dann schon raus ist hat geendet mit einer fehlgeburt einer frühen fehlgeburt in der neunten bis zehnte woche.
00:14:17: Ja genau also Leid Es ist auch immer noch schmerzhaft darüber zu erzählen.
00:14:24: Das glaube ich dir Weil das du's tust
00:14:28: Ja glaub ich dir Also erstmal wahrscheinlich super happy dass es geklappt hat.
00:14:34: Ne?
00:14:36: Kannst du dich noch, kannst du da noch reinfühlen in diesen Höhenflug?
00:14:40: Schon.
00:14:41: Ja ich möchte das auch gerne immer wieder... Also mich dran erinnern wie es war.
00:14:45: Läden mich an das Gefühl von sofortiger Liebe und sofortigem Bonding und sofortigen Freude.
00:14:54: und oh wir kriegen tatsächlich ein neues Familienmitglied!
00:14:58: Und da ich bei einen befreundeten Paar mitbekommen hatte, dass die extra bis zur vierzehnten Woche gewartet hatten um dann alle zu informieren und trotzdem das Kind in der fünfzehnten Woche verloren hat.
00:15:10: Ja genau!
00:15:10: Die Natur ist klausam.
00:15:12: Wenn ich rumgelaufen habe es jedem sofort erzählt.
00:15:18: Das war ja auch noch zu Corona-Zeiten.
00:15:21: Ich
00:15:21: bin quasi zum Arzt, hab gesagt ich bin Schwanger und der hat gesagt ja dann sind sie jetzt raus.
00:15:25: Die sind eine Risikoschwangerschaft in ihrem Alter.
00:15:28: es sind auch Corona-Maßnahmen.
00:15:30: Sie haben jetzt ein Arbeits-, ein Beschäftigungsverbot quasi Und das heißt also auf der Arbeitsstelle war's relativ allen sofort klar was Sache ist.
00:15:40: Deswegen habe ich dann auch gedacht ja komm' dann kannst du auch offen damit umgehen.
00:15:43: und deswegen habe ich aber auch diese Ja wie lange war's denn?
00:15:46: Fünf Wochen in denen ich eben wusste genau Auch einfach sehr genossen Nur genossen und sonnig war in den Sommer rein.
00:15:56: Die Arbeiten mussten plötzlich vom Stress befreit, also es war einfach klasse.
00:16:01: Aber ich hatte auch gleichzeitig Ängste sofort.
00:16:05: Jetzt hast du aber auch die Verantwortung, jetzt musst du dafür sorgen dass das diesem Kind gut geht.
00:16:11: Und auch so politisch was sich da so wie sich das alles entwickelt hat dachte ich dann mal gucken.
00:16:17: Also es war beides, es war ambivalent.
00:16:19: Es war so wie mein ganzes Leben auch der Kinderwunsch von mir.
00:16:22: Ambivalent war so dieses Jahr vielleicht oder wenn erst später... So war das dann auch mit Testschwangerschaft Riesenfreude aber auch so wow!
00:16:29: Jetzt machen wir das jetzt noch mal.
00:16:33: Das kann ich mich auch noch erinnern an dieses Gefühl tatsächlich.
00:16:36: Dieses Was tun wir hier eigentlich gerade so?
00:16:39: Oh Gott, das ist so groß.
00:16:41: Das kann man gar nicht erfassen finde ich.
00:16:43: also gerade am Anfang finde ich es ganz schwierig.
00:16:46: Absolut!
00:16:46: Also es war tatsächlich wirklich groß und so groß war dann eben auch das Fallen dass die Trauer der Schmerz, das Warten... Ich wusste schon, dass es nicht geklappt hat bevor die Blutung kam.
00:16:58: Also ich war schon bei einem Frauenarzt-Untersuchung und dann wurde beim Ultraschall halt festgestellt, dass da kein Herzschlag mehr ist.
00:17:07: Und das sich das schon löst.
00:17:09: Dass ich halt warten muss oder je nachdem wie der Kament zu nehmen muss oder eine Ausscharbung machen muss – das wusste man alles am Anfang nicht!
00:17:17: Ja, dann habe ich dann quasi Glück gehabt, dass mein Körper gesagt hat, nee also die Ausscharbungen hört sich auch furchtbar an kann auch furschbar sein und ein paar Tage später hab' ich dann von alleine angefangen zu bluten und habe das Leben verloren.
00:17:34: Wenn du erzählen magst, wie bist du?
00:17:37: Wie seid ihr damit umgegangen mit diesem Schmerz?
00:17:41: Ja nicht gut!
00:17:43: Also tatsächlich eher so nach dem Motto.
00:17:47: also ich ja auch weil ich gesagt hab dass ist die Natur.
00:17:50: Die Natur ist grausam aber du musst es jetzt nicht betrauen weil das wird noch klappen.
00:17:55: Ich habe quasi von Anfang an das dann weggedrückt.
00:17:59: Also ich habe nicht wirklich lange geweint oder so, sondern das war die ersten zehn Tage in denen ich dann auch fast nur im Bett gelegen habe.
00:18:07: Da war es auch eine depressive Phase auf jeden Fall nach hinein aber ab.
00:18:11: dann hab' ich gesagt so ne das geht nicht du musst weitermachen.
00:18:14: Ich bin dann auch sofort wieder arbeiten gegangen und ja hab gesagt dass wird mit etwas positiven überschrieben.
00:18:22: Das kann nicht sein.
00:18:24: nein ich bin nicht gut.
00:18:27: jahre später weiß ich, dass man das hätte anders machen können sollen vielleicht.
00:18:31: Also auf jeden Fall haben wir die Trauer nicht... Wir haben es sich betraut beide nicht.
00:18:35: also
00:18:36: wenn du aus heutiger Sicht jetzt ist da was und sagst okay im Rückblick jetzt weil du sagst jetzt nur Jahre später oder so schaust dir nochmal anders drauf?
00:18:46: Ist da irgendwas was du gerne mitgeben würdest aus deiner inneren Weisheit heraus jetzt sozusagen die du gerne mitteilen wollen, würdest mitberinnen oder auch hören?
00:18:59: Ja.
00:19:02: Also ich wünschte mir... Ich wäre damals liebevoller zu mir selbst gewesen.
00:19:08: Das war ich nicht, sondern es war eher sehr hart.
00:19:12: Ich war sehr hart zu mir so.
00:19:14: Ich hab's halt nicht zugelassen weil ich dachte Das habe ich ja anderen Frauen auch gesagt, die eine Fehlgeburt erlebt haben.
00:19:23: Dass sie nicht traurig sein müssen weil das die Natur war.
00:19:27: Ich wusste nicht was das mit mir... Also hatte wirklich keine Ahnung dass das sowas mit mir so gefühlt so emotional ist.
00:19:35: diese Schwangerschaft also von dem ersten Tag schwangerschaft an war es sowas von emotional und das wusste ich vorher nicht und deswegen hätte ich nicht gedacht dass sich so krass trauern würde wenn das passiert.
00:19:46: Ich wusste ja, dass so was passieren kann.
00:19:47: Ich hatte genug Freundinnen, denen es passiert ist.
00:19:49: Es ist nicht so, als hätte ich niemanden gekannt, den sowas passiert ist und ich habe gesehen wie es diesen Frauen danach ging.
00:19:55: Schlimm!
00:19:55: Und trotzdem hab' ich das nicht so gefühlt, wie als ich's dann selber gefühlte.
00:19:59: Ist ja immer so.
00:20:00: Deswegen ist es auch so schwierig Tipps zu geben.
00:20:04: Aber... wenn Leute das hören und so was erfahren, dass sie eben versuchen liebevoll mit sich zu sein.
00:20:11: Und dass die die Trauer zulassen und dass sie einfach mal eine Auszeit vielleicht kurz nehmen oder sich Hilfe holen oder mit jemand anderen externen Personen darüber sprechen.
00:20:21: All das haben mein Mann und ich nicht gemacht sondern sind quasi weiter gerannt durchs Leben.
00:20:27: Weiter funktioniert sozusagen?
00:20:28: Weiter
00:20:28: funktioniert.
00:20:29: Ab dann war es nur noch ein Funktionieren.
00:20:32: Ach
00:20:32: krass!
00:20:34: Und sag mal, wie war das denn dann in die Schule zum Beispiel zurückzukehren?
00:20:38: Mit dem Wissen... dass die meisten des Wissen oder alle das wissen.
00:20:43: Wie stelle ich mir das vor?
00:20:46: Ja genau!
00:20:46: Das war sehr anstrengend und auch sehr emotional.
00:20:50: aber auch da wollte ... Schüler auch informieren, die Klassen informieren darüber.
00:20:55: Mit dem Gedanken wenn ein Mädchen das hört dass so was passieren kann dann ist es vielleicht nicht so geschockt wenn es ihm oder ihr selber passiert dass sie das eine Fehlgeburt erdulden muss.
00:21:04: deswegen habe ich Noch dazu hatte ich auch keine einzige Klasse mehr, die ich in dem Jahr davor hatte.
00:21:09: Sondern es war alles neu!
00:21:10: Das heißt also, dass ich bin in die alten Klassen gegangen und habe mich bei denen verabschiedet quasi und ihnen erklärt... ...dass ich mir das selbst ausgesucht habe und was dann eben passiert ist.
00:21:18: Weswegen ich überhaupt kurz nicht in der Schule war weil eh die Gerüchte küsste schon am Brudeln war.
00:21:24: Habe ich gedacht, nee, dann lieber mit der Wahrheit rauskommen.
00:21:28: So.
00:21:28: Es
00:21:28: ist so mutig.
00:21:30: Ja, das total möglich.
00:21:34: wirklich Super-Motik und dann dich darin auch in all den Emotionen selbst zu halten.
00:21:39: Das ist auch wahnsinnig.
00:21:42: Ja, aber wie ich eingangs schon gesagt habe es war unfassbar anstrengend das hat sehr viel Kraft gekostet.
00:21:49: Ich weiß im Endeffekt überhaupt nicht warum wie ich das geschafft habe quasi also ich weiß nicht mehr wie woher diese Energie kam.
00:21:56: naja gut Aber gleichzeitig war ja noch die energie da die Motivation da die Hoffnung.
00:22:01: Ja gut, wenn man eine Fehlgeburt hatte heißt das ja noch lange nicht dass man nicht trotzdem noch ein gesundes Kind bekommen kann.
00:22:08: Also haben mein Mann und ich einfach weiter gemacht diesmal ohne direkt wieder in die Kinderwunschklinik zu rennen.
00:22:15: Und drei Monate später war ich dann spontan schwanger ohne irgendwelche Hilfe und ganz ehrlich die Freude über die zweite Schwangerschaft war schon gedämpfter natürlich Aber sie war trotzdem riesengroß, weil in meinem direkten Umfeld eigentlich... Ich glaube ich kannte vier Frauen die eine Fehlgeburt hatten und danach ein gesundes Kind bekommen haben.
00:22:39: Also war für mich klar jetzt funktioniert es auf jeden Fall.
00:22:43: Gleichzeitig habe ich ja aber diese ganze Anstrengung noch.
00:22:47: Also ich fühlte sie quasi noch in meinem Körper von dem, dass das die erste eben öffentlich gemacht wurde.
00:22:52: Gleichzeitig habe ich gesagt nein wir können das jetzt niemandem erzählen.
00:22:55: Diesmal warten wir tatsächlich und wir warten wenn es sein muss bis zum Ende des dritten Monats oder bis zum vierten Monat oder wie auch immer.
00:23:01: Ich wollte mich auch nicht krank schreiben lassen.
00:23:02: Ich wollte keinen Arzt.
00:23:03: Ich wusste ja inzwischen, dass der sowieso am Anfang nichts für mich tun kann sondern ist eben die Natur machen muss.
00:23:11: Ja deswegen haben wir dann und ich hab auch mein Mann gebeten nicht drüber zu sprechen haben wir's dann für uns verhalten quasi.
00:23:17: Und ich bin einfach weiter arbeiten gegangen und habe dieses Video wieder leider auch wieder verloren, auch ungefähr genauso früh, acht, neunte Woche so um den Dreh ja und dadurch dass ich halt niemanden erzählt hatte und auch weiterarbeiten gegangen bin, bin ich dann auch weiter arbeiten begangen.
00:23:37: Ach das ist gar nicht krankschreiben?
00:23:38: Gar nicht überhaupt!
00:23:40: Ich hab' einfach so getan als wäre das nichts passiert
00:23:43: Es wär nix gewesen.
00:23:45: Ja Und das war der fatalste Fehler überhaupt, weil ab dann war es halt psychisch auch nicht mehr gesund.
00:23:52: Das war absolut nicht gesund!
00:23:53: Es war nur noch innerlich und da fing das schon an depressiv zu werden.
00:23:58: tatsächlich, weil ich mich natürlich auch wieder selbst verantwortlich gemacht habe und immer noch nicht liebevoll mit mir geredet habe sondern so böse auf mich war, also ich war sauer mit mir selbst Das war nicht gut und auch mit meinem Mann, also der war auch glaube ich sehr geschockt.
00:24:18: Wir haben auch eine Zeit lang gar nicht miteinander reden können irgendwie.
00:24:21: Also es waren dann wirklich nur noch funktioniert und auch gar nicht mehr über dieses Jahr.
00:24:26: sollen wir jetzt noch weiterprobieren oder nicht?
00:24:28: Es war einfach plötzlich so werden gar keinen Sex mehr quasi.
00:24:30: So eine Zeitlang ist hier einfach nicht mehr.
00:24:32: Der Schock
00:24:33: und die Trommel
00:24:34: war wirklich heftig.
00:24:37: Und auch nichts Unübliches
00:24:39: inzwischen
00:24:41: auf dem Weg Da muss ja jeder erst mal selbst wieder irgendwie zu sich finden.
00:24:48: Ja, inzwischen habe ich ja einige Geschichten gehört und inzwischen kann ich das relativieren und ich weiß dass es alles mehr oder weniger normal war.
00:24:57: aber genau im Endeffekt hätte ich mir viel früher schon Hilfe holen können quasi dann wäre es nicht so hättest du lange gedauert die dunkle Phase.
00:25:05: Aber gut, also es war wirklich so dass wir dann nach dieser zweiten Katastrophe nenne ich jetzt mal erstmal eine Pause gemacht haben weil ich gesagt habe ich kann nicht.
00:25:16: Weil ich war mir wirklich immer gehofft jeden Zyklus hat hofft man ja und jeder Zykulus ist wenn's da wieder mit dem Blut los geht ne Enttäuschung super anstrengend.
00:25:25: Super
00:25:25: anstrend total.
00:25:26: Das ist diese Achterbahnfahrt.
00:25:31: Ja, gut.
00:25:32: Bei der zweiten Fehlgeburt gab es eine Tiefphase.
00:25:36: also dann bist du sozusagen in dein Tief gerutscht
00:25:39: so richtig reingerutscht.
00:25:41: Magst du davon erzählen?
00:25:44: Ja kurz!
00:25:45: Also das war auch natürlich Winter Es war sowieso dunkel, es war dunkel draußen.
00:25:50: Es war dunkel in meinem Kopf und im Leben aber ich habe trotzdem noch weitergelebt.
00:25:56: Aber was ich da erlebt habe weiß ich nicht mehr.
00:25:59: Also das ist wirklich gelöscht aus meinem Gedächtnis tatsächlich.
00:26:02: Und nach vier Monaten nicht probieren und warten war mir aber klar... Ich möchte doch dieses Kind haben!
00:26:08: Ich möchte eine Familie.
00:26:09: Ich kann nicht, ich will nicht.
00:26:10: Außerdem habe ich inzwischen auch viele Podcasts mir angehört von Frauen die auch mehrere Fehlgeburten hatten.
00:26:17: Niemand hatte mir bis jetzt gesagt, dass es gar nicht mehr funktionieren kann.
00:26:20: Also einfach Mut zusammengesammelt, Hoffnung wieder angeschaltet und dann weitergemacht.
00:26:32: Weitergemacht!
00:26:36: Das war noch mal ein halbes Jahr quasi... kam nicht und Hitzewellen fing an.
00:26:46: Und natürlich bei mir sofort, oh jetzt bist du ein drittes Mal schwanger!
00:26:49: Jetzt hat es doch noch mal geklappt.
00:26:52: Also Schwangerschaftstests organisiert und der war negativ.
00:26:56: Wieso ist er denn jetzt negativ?
00:26:57: Das kann doch gar nicht sein!
00:26:59: Ja, aber die Hitzewallungen... also ich sag jetzt echt Hitze-Wallungen weil es waren alle drei Minuten ungefähr hatte ich Hitze.
00:27:06: Haben einfach nicht aufgehört.
00:27:08: Es war wirklich schlimm.
00:27:09: Ich konnte nicht unterrichten ohne ab und zu Fenster aufzureißen und mir den Schweiß abzubichen.
00:27:17: Ja, Stimmungstechnik ging auch immer weiter nach unten natürlich.
00:27:21: Dann bin ich halt relativ schnell dann zum Arzt und ... Ich bin mit dem Gedanken dahin es könnte die Schildtrüse sein?
00:27:27: Ich wusste schon dass ich Knoten in der Schildtrüse hab.
00:27:29: also das war klar dass irgendwann entweder eine Unter- oder Überfunktion geben könnte.
00:27:34: aber ich hatte auch schon im Kopf mmh das fühlt sich irgendwie wie die Wechseljahre Das kann doch nicht sein.
00:27:40: oder?
00:27:41: ja
00:27:43: Also hast du den Gedanken tatsächlich, also er war vorher irgendwie da?
00:27:47: Ja.
00:27:47: Den hatte ich und zum Glück weil ich bin zu meinem Hausarzt mit diesen Gedanken Und hätte ich denen Gedanken nicht geäußert hätte der nach dem weiblichen Hormon gar nicht geguckt.
00:27:56: Inzwischen weiß ich das ja Das ist... Da muss man auch hinterher sein als Frau.
00:28:01: Naja ich hatte halt Glück ehrlich gesagt im Unglück dass der das dann sofort gemacht hat.
00:28:05: und ja Das war dann wieder ein Moment Der sehr niederschmetternd war Und auch weh getan hat es, weil als dann die Blutwerte da waren, saß ich mit dem Arzt in einem Raum.
00:28:17: Er guckte sich die Werte an und sagte nur, das ist ja wie bei einer Post-Menopausalenfrau!
00:28:24: Ich sitze da so wie Postmenopausal.
00:28:28: Ich weiß, sagt man, dass wir zu Frauen, die schon über ein Jahr lang nicht mehr geblutet haben... ...und solange war's ja bei mir nun jetzt nicht.
00:28:38: müsste ich auf jeden Fall zum Frauenarzt, er könnte mir da nicht helfen.
00:28:41: Er würde mich auch nicht einstellen können sondern da müsste ich zur Gynäkologin.
00:28:47: Das ist aber eine niederschmitternde Nachricht?
00:28:49: Absolut!
00:28:51: Danach war dann erst mal Schock, Wut, Trauer alles weil genau die Prognose für ein Kind welches spontan entsteht wurde ja immer schlechter quasi mit dieser Diagnose.
00:29:07: Also eigentlich war sie quasi mir genommen worden, weil wenn man sich überlegt das der sagte die Werte sind wie Postmenopausal und Sie waren ja auch wirklich die Oestrogenen viel zu niedrig und Prokosteron auch.
00:29:17: Und FSH also das politisch stimulierende Hormonen viel zu hoch!
00:29:21: Also es war klar da ist nichts mehr.
00:29:22: Da wird nur stimuliert aber es passiert nichts mehr in meinem Eierstock.
00:29:27: Ja gut
00:29:28: Oh, Mensch!
00:29:30: Du bist so zur Gynäkologin gewechselt.
00:29:32: Hast du denn eine gefunden?
00:29:34: Das ist ja tatsächlich in Deutschland so oder so.
00:29:36: Kannst ein guter haben, die ein
00:29:38: paar
00:29:39: Seminare besucht hat dazu aber auch jemanden der nicht so firm ist.
00:29:43: Hast Du jemandem Gutes gefunden?
00:29:45: Ja, auch da hatte ich Glück.
00:29:47: also ich hatte von der Freundin das Buch Women on Fire heißt es glaube ich ausgeliehen bekommen und hatte mich quasi vorher schon angelesen.
00:29:56: Und bin dann zu Frauenärztin, und habe direkt auch nach diesen Hormonen die da beschrieben wurden gefragt.
00:30:01: Die Frauenärzine wusste sofort Bescheid und hat gesagt ja bei so einem krassen Oestrogenmangel muss man was tun.
00:30:07: das geht nicht.
00:30:08: Das ist auch ungesund!
00:30:09: Das ist einfach wirklich ungesunder.
00:30:11: Es ist ungesun fürs Herzkreislaufsystem für die Knochen, für die Psyche, für alles.
00:30:15: Ja war dann erstmal so riesenschock weil ich hatte ja nun gerade quasi die Pille noch nicht so lange vorher erst abgesetzt und wollte eigentlich keine Hormone mehr nehmen, war dann gezwungen, Hormonen zu nehmen.
00:30:30: Ja und es ging dann so, dass die Frauenärztin gesagt hat naja das ist ja die Perimenopause.
00:30:37: Und in der Perimenopause da kann man schon noch schwanger werden.
00:30:40: wir würden also sie sollten bitte diese Hormone züglich einnehmen sowie das halt im normalen natürlichen Zyklus auch wäre.
00:30:48: und Dann sagte sie naja Das steht ja dann einer Schwangerschaft nicht im Weg zumindest als könnte sein dass das vielleicht noch klappt.
00:30:56: So lange man blutet ist es ja theoretisch möglich.
00:31:00: genau Also so war das auch immer, was ich gelernt habe.
00:31:03: Inzwischen weiß ich dass es auch jede Menge Blutungen gibt obwohl es keine Eifrünge gibt und so weiter.
00:31:08: also Es ist nicht ganz so richtig die Aussage und es gibt ja genug Frauen die gar keine wirkliche Erklärung bekommen warum es nicht funktioniert.
00:31:16: also Die Natur ist einfach grausam und ich glaube dass Ja die Reproduktionsmedizin immer noch nicht alles weiß
00:31:27: Bin ich ganz bei dir.
00:31:28: Ja, bin ich noch
00:31:29: ganz bei der.
00:31:29: Ich weiß
00:31:29: sogar sehr wenig tatsächlich.
00:31:32: Wirklich, wenn wir mit einer Ärztin unterhalten eigentlich wissen die sehr, sehr wenig also ein paar Sachen aber ganz viel auch nicht tatsächlich.
00:31:41: Okay du heißt so was bei deiner Gynäkologin?
00:31:44: Du hast Hormone bekommen und wie war da deine Hoffnung noch schwanger zu werden?
00:31:50: War die dann noch da zu dem Zeitpunkt?
00:31:53: Genau!
00:31:53: Also es war... So, dass ich tatsächlich nach außen erzählte, jetzt bin ja noch in den Wechseljahren.
00:31:59: Jetzt kann ich da anscheinend nicht mehr schwanger werden.
00:32:02: aber innerlich war dieser Satz der Frauenärztin das es ja eventuell in der Perimenopause noch sein könnte so präsent für mich, dass sich gesagt hat ne, das wird noch, das klappt noch Das kann nichts sein, dass Ich hier tatsächlich ohne Kind raus gehe Es ist nicht möglich.
00:32:19: Ja, deswegen habe ich dann Sex quasi nur noch in der Mitte des Zyklus mit meinem Mann gehabt.
00:32:23: Das war absolut... Also es war sowieso schon lange nicht mehr romantisch ehrlich gesagt.
00:32:27: Das
00:32:27: kennen wir alle.
00:32:29: Eher für Sarah.
00:32:29: Du seid ja nicht die einzigen.
00:32:31: Es
00:32:32: war nur noch Arbeit und bin auch nochmal eine Kinderwunschklinik.
00:32:39: also ich konnte sie lassen.
00:32:41: Ich wollte halt immer noch keine künstliche Befruchtung und habe dann auch erfahren, dass das mit der Reserve an Einzelnen so alles nicht mehr geht.
00:32:49: Aber aber nochmal neue Hoffnungen bekommen indem es hieß ja, wir wechseln die Hormone zu was anderem.
00:32:55: Zykloproginova hieß es und damit könnte man vielleicht noch mal etwas pushen.
00:33:00: also habe ich wieder angefangen zu hoffen mit den neuen Hormoneingabe oder Einstellung quasi, also ich habe es einfach nicht sein lassen können.
00:33:08: Ich hab ja auch weiter geblutet jetzt auch super regelmäßig durch diese neuen Hormonen.
00:33:11: das war wie die Pille nehmen quasi mit so einer Pause dazwischen und dann hat's halt geblutet.
00:33:17: Ja aber ich hatte unfassbare Nebenwirkungen gehabt.
00:33:21: Ich hatte Unterlifestien die ganze Zeit.
00:33:24: Das unterlifestein habe ich in meiner psychisch labilen Situation darauf gezogen dass ich ja unglaublich viele Eispringen jetzt plötzlich wiederhabe.
00:33:31: Es wirkt nicht mehr gut, nicht mehr schön.
00:33:35: Ich habe geblutet ohne Ende in dieser Abbruchpause.
00:33:39: Das war schmerzhaft und viel Blut.
00:33:41: Und es wurde immer dunkler in meinem Kopf.
00:33:45: Es war nur noch in mir drin quasi.
00:33:48: Nicht mehr nach aus.
00:33:48: Ich hab keine Freude mehr empfunden.
00:33:51: Ja ich hab noch mehr, nur noch funktioniert!
00:33:56: Dann war es halt Anfang viel in zwanzig dann auch schon irgendwann und es wurde immer dunkler.
00:34:01: Und das passierte nichts, hat sich nicht geändert.
00:34:03: Ich wurde nicht schwanger und ich konnte nicht mehr arbeiten.
00:34:05: Ich konnte gar nix mehr.
00:34:06: Ich war nur noch angestrengt die Schüler haben mich angestrent mein Mann hat mich angestrengt.
00:34:09: Mein Leben hat mich an gesträngt und dann dachte ich so okay gut irgendwas stimmt nicht.
00:34:13: Das scheint nicht richtig für mich zu sein dieses Hormon.
00:34:16: irgendwie muss ich da wieder was ändern.
00:34:18: Ja dann bin ich wieder zum Arzt.
00:34:22: Dann war es diesmal nicht das Oestrogen, sondern jetzt kam noch die Schildtrüse oben drauf.
00:34:29: Dann hatte ich eine Schildtrüsenunterfunktion auch noch entwickelt.
00:34:34: Inzwischen... Also ein bisschen tut das auch keiner genau.
00:34:37: aber es wird vermutet dass der extreme Oestrogenmangel in dem Jahr davor diese Schilddrüsengeschichte getriggert hat, dass sich dann auch noch zu wenig Tyroxin selbst entwickelt habe quasi.
00:34:53: Ja, und deswegen ist es auch immer dunkler geworden in meinem Kopf.
00:34:58: Inzwischen ist das klar oder ist hier auch klar gewesen.
00:35:02: dieses fehlende Hormon hat die Depression noch mal ins unerträgliche verschlimmert also.
00:35:09: Das
00:35:10: fühlt sich nach Schwere und nach ganz viel Leiden an.
00:35:14: Hast du dann irgendwann die Notbremse gezogen?
00:35:17: Hast dich krank schreiben lassen oder hast du immer noch funktioniert?
00:35:21: Nein!
00:35:21: Ab da war es dann vorbei.
00:35:24: Da bin ich vor meinem Hausarzt zusammengebrochen und habe ihm gesagt, dass es mir ganz schlecht geht und ihm die ganze Geschichte erzählt.
00:35:34: Dann hat er mich sofort rausgeholt.
00:35:38: Ich hab mich auf die Suche nach Therapie gemacht hab dann auch Therapie gefunden, eine wunderbare Therapeutin die mir dann zum Glück direkt zur Seite stand.
00:35:48: Also ich bin krank geschrieben worden und hatte dann zwei Wochen später quasi diese Therapeuten.
00:35:53: in diesen zwei Wochen hat nicht allerdings zwei Therapeutengespräche die wirklich katastrophal waren.
00:35:58: also auch da es steht und fällt mit den Theraeuten und natürlich wenn man Zeit hat ist das einfacher und ich hatte ja plötzlich dann Zeit sagen das war Glück im Unglück.
00:36:11: Ich hab dann auch die Hoffnung eingestellt, ich habe gesagt so, ne.
00:36:16: Wir können jetzt keiner mehr irgendwas erzählen und es ist egal...ich kann nicht mehr!
00:36:20: Es ist furchtbar.
00:36:22: Ich werd' nicht jünger, es tut einfach nur weh und ich lebe ja nicht mehr sondern das war wirklich nur noch ein Zustand quasi und deswegen war das dann passend.
00:36:32: also ich habe den Wunsch, also ich hab ihn nicht mehr gehabt oder quasi vernichtet bei ihm mir selbst getötet habe angefangen mit mir selbst zu arbeiten, Therapie zu machen und ja genau.
00:36:46: Das ist sehr gut
00:36:47: was sich sozusagen dann auf den Weg in Richtung Heilung gemacht in Richtung okay ich möchte dieses Leben und möchten zufriedenes Leben haben irgendwann
00:37:01: oder das ist ja kein Leben mehr Ich bin nur noch im Überleben Modus und das ist nicht Was ich ganz, ganz wundervoll finde währenddich so deiner Geschichte weiter zugehört habe oder was sich durchgezogen hat.
00:37:20: für mich zu sehen in dir ist eine unheimliche Stärke in deiner Verbindung zu deiner inneren Stimme.
00:37:27: Weil ich immer wieder hörte irgendwie du sagst und dann hab' ich in mir gehört also immer wieder für den nächsten Schritt.
00:37:35: Und diese Stimme scheinst du... Also das ist wirklich für mich beeindruckend, wundervoll.
00:37:40: So klar diese Verbindung und daraufhin bist du dann hast dann aber auch gleich die Führung für dich dann übernommen bis dann in die andere Richtung oder in die nächste Richtung oder zum nächsten Schritt gegangen.
00:37:52: also irgendwie hast du dich selbst da wirklich durch alle hoch- und runterwahnsinnig
00:38:01: navigiert quasi
00:38:03: navigiert und bist trotzdem immer an deiner Seite geblieben, auch wenn das vielleicht sich nicht so klar... also klar ich höre raus wie du sagtest naja kommt drauf an wie ich an meiner Seite gebliben bin.
00:38:17: Ja aber diese innere Stimme in dir ist wirklich ganz stark und klar auszuhören dass du die auch, dass du dann eine ganz starke Verbindung zu hast.
00:38:29: Ja, kann schon sein.
00:38:33: Richtig!
00:38:33: Weil ab dann, als ich dann krankgeschrieben war, hab' ich also auch aufgehört mir Sachen anzugucken wie in die Richtung Wunderbaby gingen.
00:38:40: Also natürlich... na ihr wisst das ja selbst In den Medien wird über uns nicht so viel berichtet Über Frauen, die diesen Kampf nicht gewonnen haben Über Frauen die es geschafft habe über diesen Kampf ein Baby zu bekommen.
00:38:54: und wenn das fünfzehn Jahre gedauert hat da wird berichtet Das hat mir auch immer schon weh getan.
00:39:01: Aber natürlich, in der Zeit, als ich selber noch gehofft habe, habe ich quasi nur solche Infos oder Nachrichten konsumiert.
00:39:08: Also ja es kann auch noch funktionieren dann und dann.
00:39:11: Das war für mich so... das hat mich so am Funktionieren gehalten quasi.
00:39:15: Und ab dem Moment, dass ich gesagt hab, du kannst jetzt tatsächlich noch zehn Jahre irgendwie vielleicht eine I-Cell Spende machen im fremden Land oder sowas und das kann dann wieder schief gehen Oder du lässt es einfach und sagst, du versuchst zu heilen.
00:39:29: Und mit dieser Geschichte halt weiterzuleben und zu sagen okay wir bleiben dann ohne Kind.
00:39:35: Wir schaffen das ein erfülltes Leben auch ohne Kind zu führen.
00:39:37: Schließlich haben wir das jahrelang vorher auch geschafft.
00:39:41: so dass war dann der Gedanke.
00:39:42: und dann habe ich angefangen mir Podcast von Ja wie zum Beispiel von Katharina anzuhören.
00:39:48: Oder es gibt ja auch noch andere Beispiele und ich habe auch im englischsprachigen Raum ganz viel gefunden, muss ich zugeben.
00:39:54: Da gibt's mehr als im deutschsprachen Raum.
00:39:57: Ich hab das Buch von Jodie Day gelesen Living the Life Unexpecteds und diese Frau, diese Jodie-Day hat ja auch ganz viele Tresden in England eben organisiert quasi von kinderlosen Frauen und berichtet davon in diesem Buch.
00:40:14: Und da war mir dann klar, das ist noch mal was anderes als es nur zu lesen wenn man sich austauscht mit Betroffenen.
00:40:20: Ab
00:40:21: jeden Fall ja ganz toll!
00:40:24: Und das hast du auch
00:40:25: gemacht?
00:40:29: Ja es ist tatsächlich.
00:40:31: ab dann... haben sich die Dinge wieder positiver irgendwie entwickelt, tatsächlich.
00:40:35: Weil ab diesen Krankschreiben wie gesagt Zeit hat ich mehr Zeit nehmen können und Therapie machen.
00:40:40: Und ich war erst in einer Klinik auch sogar.
00:40:43: Das war auch gut um die Depression wirklich nachhaltig quasi wegzubekommen.
00:40:48: Schön!
00:40:50: Während dieses Klinikaufteils habe ... in der Selbsthilfegruppe, die ich mir auch noch besucht habe.
00:40:56: Weil ja es war dann wirklich so jetzt brauche ich Hilfe!
00:40:58: Also die Selbsthilfegruppe hab' ich mir dann auch... ...in dieser Krankenschreibungsphase gesucht.
00:41:02: Da gibt's auch um glücklose Schwangerschaften und so.
00:41:05: Und dort wurde die Werbung für euer Retreat geteilt.
00:41:09: So.
00:41:10: Schön.
00:41:11: Und das habe ich dann also während der Klinik habe ich das dann so gelesen.. ..und dann wie die Planung.
00:41:17: Stimmt du kommst da genau davor zurück?
00:41:19: Das könnte ja passen, das ist außerdem nicht weit weg von da wo du wohnst.
00:41:23: Dann macht das doch einfach.
00:41:24: Ja und dann so bin ich also quasi zu eurem Retreat gekommen.
00:41:28: Das
00:41:29: ist ja
00:41:30: toll!
00:41:30: Also wirklich ein Fall von zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewissermaßen?
00:41:35: Ja, doch.
00:41:36: So war es.
00:41:37: Wahnsinnig schön.
00:41:38: Schöne Geschichte.
00:41:41: Und dann hast du es auch sofort gefühlt für euch daraus, ne?
00:41:43: Auch da wieder was Annabel sagt bist eigentlich wie ihr in einer inneren Stimme gefolgt.
00:41:49: Also ich hab das gelesen und mir gesagt, dass ist es.
00:41:52: Das passt ja genau zu dem Buch was du gelesen hast, zu allem.
00:41:57: Zu diesem Ja Du willst dich auch mit mehr Betroffenen auseinandersetzen?
00:42:00: Und ja du kennst Frauen ohne Kinder aber ich kenne nicht so viele.
00:42:04: also ich kende Frauen ohne kinder die den Partner nicht gefunden haben.
00:42:07: in meinem Alter gibt's da schon ein paar.
00:42:09: So wie kenne ich Aber so meine Geschichte In meinem Umfeld Da ist niemand Und deswegen hat, warst du sofort begeistert.
00:42:18: Das mache ich auf jeden Fall!
00:42:21: Ja ja
00:42:22: super schön.
00:42:24: Voll schön.
00:42:26: Da sind wir jetzt auch bei dem Retreat angekommen sozusagen.
00:42:32: Magst du da ein bisschen was zu teilen?
00:42:35: Was auch immer diese kommen?
00:42:40: Also sehr gerne.
00:42:41: also... Warum habe ich mich denn da für zum Beispiel entschieden?
00:42:45: Ja, hab' ich ja schon erläutert.
00:42:47: Einfach weil das Gefühl mir gesagt hat, dass könnte dir gut tun und deswegen bin ich dann dahin.
00:42:52: Da haben wir vorher auch den Ort angeschaut und überhaupt das aus Gebäude, in dem es halt stattfinden soll.
00:42:58: Und dann... Ich wurde immer begeistert, aber es war einfach ein wunderschönes Gebäud.
00:43:02: Ja, das war toll!
00:43:04: Und eben dann auch noch... Oh, es gibt auch noch eine Sauna?
00:43:06: Na dann auf jeden Fall.
00:43:09: Genau.
00:43:10: Dann war's ja so, dass ich keinerlei Ahnung hatte, wer dahin kommt.
00:43:13: Ich wusste nur, dass ihr beide das eben führt quasi.
00:43:18: Und dann kam man an und es waren schon Frauen da.
00:43:24: Es war sofort das Gefühl, dass ich angekommen bin.
00:43:27: Ihr wart so herzlich und so offen... Das Gebäude ist nicht nur im Internet schön sondern auch in echt einfach faszinierend gewesen!
00:43:35: So viel Platz, so viel Raum den man da hatte.
00:43:38: Dann hattet ihr das ja noch net vorbereitet in dem Wohnzimmer, dass man sich auf den Boden setzen konnte mit den Matten usw.. Also es war von Anfang an und es war von Anfang an klar, ja hier darf ich mich öffnen.
00:43:51: Hier werde ich mich Öffnen!
00:43:53: Also
00:43:54: direkt am ersten Tag als wir uns nur vorgestellt haben und danach seid ihr ja also geblieben?
00:44:00: Und wir sind essen gefahren... also die Frauen, die anwesend waren, wird ja dann zusammen Essen gefahren.
00:44:05: und allein auch das war schon so sofort alle erzählen weil wir haben auch ein mitteilungsbedürfnis.
00:44:12: Das hört ja sonst keiner zu.
00:44:15: die Menschen reden nicht über ihre Kinderwunschreisen zu wenig.
00:44:18: Also es fängt gerade erst an, dass Leute tatsächlich darüber reden.
00:44:21: und jetzt seitdem ich mich öffne und es mir besser geht und ich mit anderen Leuten rede, seit dem erfahre ich von lauter Frauen das eben nicht bei jeder Frau so einfach ist Und viele erzählen das einfach nicht weil es ihnen ja peinlich ist und das ist schade.
00:44:38: Ich hoffe, dass sich das ändert.
00:44:40: Dass es normal ist, dass wir auch sagen können ja hier ich wollte ein Kind aber es hat nicht funktioniert.
00:44:44: Das ist traurig!
00:44:45: Aber deswegen möchte ich trotzdem Leben oder einen Wert haben von denen den Wert auf das die anderen sehen quasi und ganz ehrlich nur wirklich blöde Menschen muss ich sagen reagieren da komisch.
00:45:01: Normale Menschen in meinem Umfeld reagieren mit Beileid und Respekt.
00:45:07: Aber es gab auch Leute, die dann eben mit meiner offenen Trauer nicht umgehen konnten und quasi gewollt hätten, dass ich weiter nur funktioniere.
00:45:15: Das gab es auch ja vor allen Dingen in meiner Familie, mit meiner Mutter.
00:45:20: das war alles nicht so einfach aber das hat sich inzwischen auch wieder geredet.
00:45:26: also ich habe sehr viel mit ihr gereden und wir hatten es inzwischen verstanden Am Anfang zu mir gesagt hat nicht besonders herzlich wahr.
00:45:33: Es ist so toll,
00:45:36: dass ihr da nochmal sprechen konntet und dass ihr irgendwie auch was eingesehen habt.
00:45:39: das ist natürlich großartig.
00:45:42: aber du hast recht dieses Peinlichsein diese Schaben Wie ist oft so groß, habe ich das Gefühl.
00:45:48: Dass diese Scham, die so schwer ist, ganz oft dazu führt dass die Menschen sich eher verschließen, dass sie nicht mit ihrer Geschichte rausgehen.
00:45:57: und deswegen finde ich es halt umso wichtiger Orte zu finden wo es völlig klar ist hier braucht sich überhaupt niemanden zu schämen und wir sitzen alle in einem Boot gewissermaßen was den Outcome angeht und auch wenn's unterschiedliche Geschichten sind und deswegen fühle ich das umso
00:46:18: Und da war keine Unterbrechung drin.
00:46:22: Ja, okay.
00:46:25: Jetzt sind wir wieder verbunden.
00:46:31: Ich fand noch mal zu dem was du zuvor auch schon sagtest, dass es häufig nur diese Geschichten glorifiziert und gefeiert mit Erfolgs-Outcome sehr praktisch ausgedrückt hier.
00:46:53: Nur die Frauen, auch die da kämpfen und dranbleiben nur die werden gefeiert und diese Geschichten werden berichtet bei denen es dann letzten Endes doch irgendwie dahin kommt dass sie ihr Kind gebären konnten oder eine Familie gründen konnten.
00:47:07: Aber nicht die Frauen, die auch einen wahnsinnigen Kampf über... Da gibt es ja ganz unterschiedliche Längen!
00:47:13: Auch nur so viele Jahre oder so.
00:47:15: Also ich weiß aus meiner eigenen Geschichte.
00:47:17: Ich glaube wenn ich zurückblicke dann wir fast zehn Jahr oder so also von dem Gedanken an, wenn man schon da anfängt sozusagen und darüber wird auch ganz wenig einfach berichtet und diese Geschichten gefeiert.
00:47:34: Also wir gehen so stark in dieses Vergleichen, dass nur das zählt.
00:47:38: Nur das Wert gibt wenn wirklich ein Kind zur Welt kommt.
00:47:44: Das ist der ultimative Outcome sozusagen.
00:47:48: aber der Weg wird nicht gefeiert.
00:47:50: richtig Der Weg wird nicht gefeiert und damit spalten wir total.
00:47:56: Und damit spalten mir die Gesellschaft, damit spalken wir die Gemeinschaft unter uns Frauen.
00:48:01: Das finde ich einfach... Ja das liegt... Das geht mir gegen Strich!
00:48:07: Absolut,
00:48:08: kann ich das Epo?
00:48:09: Gegenstrich.
00:48:10: und deshalb sind wir hier und es ist wichtig und deshalb so schön dass du es gesagt hast auch, dass du das Gefühl hattest in dem Retreat, dass bist hier angekommen und hier darfst du dich öffnen.
00:48:22: So schön zu hören, also wirklich toll!
00:48:25: Ja total.
00:48:25: Und ich würde auch noch hinzufügen wollen, ne?
00:48:27: Also dieses... Also ich habe das Gefühl dass uns halt nicht zugehört wird oder nicht gesehen wird, dass wir natürlich auch gekämpft haben mit einem anderen
00:48:36: Ausgang.
00:48:36: Aber wir haben genauso viel gekämmt wie jemand der dann doch ein Kind in den Armen hält und das ärgert mich auch so ein bisschen.
00:48:42: Weil irgendwie habe ich das Gefühl, dass einem unterschwellig oft unterstellt wird, ja hast du nicht, habt ihr nicht genug gekämpt?
00:48:47: Habe ich dir genug gemacht?
00:48:48: Habt ihr nicht, weiß ich nicht... Also das ärgeret mich auch muss ich ganz ehrlich sagen.
00:48:54: Das ist der Kampf, den wir hatten, nicht so anerkannt würde irgendwie.
00:48:59: Ja, und es ist ja nochmal eine zusätzliche Belastung.
00:49:02: Das könnt ihr mir sicherlich bestätigen nicht dass die Reise für uns alle an sich schon so anstrengend ist mit all den Gefühls wir haben das gehört von dir noch mal in einer Geschichte und dann nochmal zusätzlich damit jetzt auch noch das irgendwie halten müssen verarbeiten müssen was von außen kommt Und zwar, dass wir uns nicht gesehen und gehört fühlen in unserer Reise usw.
00:49:30: Das ist nochmal... Ich nehme an, ich ging es ähnlich.
00:49:33: Ich kann von mir nur sprechen das war für mich noch mal ein zusätzliches Ding wo ich dachte, gottend!
00:49:38: Dass jetzt auch noch durchkauen irgendwie.
00:49:41: also ja finde ich einfach ärgert mich immer wieder.
00:49:49: Immer wieder.
00:49:50: Ja,
00:49:50: ich finde die Gesellschaft an sich geht nicht gut damit um.
00:49:54: Zumindest was soll ich sagen?
00:49:56: Nicht so dass es uns gut tut und Frauen, die kinderlos geblieben sind
00:50:00: noch nicht den
00:50:01: Eindruck.
00:50:02: Das ist teilweise wirklich so.
00:50:04: deswegen muss man gerade als kinderlose Frau oder überhaupt Personen sich ganz genau überlegen mit wem man sich umgibt und wie man sich rum hat.
00:50:15: Mit ein Grund auf warum ich das hier mache und euch unterstütze, weil ich einfach hoffe dass sich das in den nächsten Jahren ändert.
00:50:21: Ja genau.
00:50:23: Das hoffen wir auch und auch für die jüngeren Generationen wenn wir weiter denken.
00:50:28: Ich wünsche mir das für die Jüngeren generationen, dass sich es auch ändert,
00:50:33: dass sie da offener sprechen können.
00:50:36: Und sag mal du hast das so schön gesagt Sarah mit dem Retreat, dass du... Ich hab's mir aufgeschrieben!
00:50:41: Hier kann ich mich öffnen.
00:50:43: So
00:50:43: schön, genau das was Annabelle und ich wollten.
00:50:48: Und das heißt es vieles dir leicht dich zu öffnen seine Geschichte zu erzählen in diesem Kreis?
00:50:55: Ja genau wir haben ja jetzt auch nicht einfach da gesessen und ihr habt gesagt oh jetzt erzählt eure Geschichte sondern ihr habt euch schon ein Programm darüber überlegt und dadurch war es wirklich gar kein Problem.
00:51:10: Also eine Sache, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist halt einfach diese Kinderwunsch-Landkarte, die wir da... ...gezeichnet haben.
00:51:20: und ja mit dieser Kinderwundslandkarte anhand dem Besten was man dann schon gemalt hatte konnte man auch viel einfacher seine Geschichte wiedergeben.
00:51:29: also das war wirklich gute Unterstützung um die Geschichte zu erzählen.
00:51:35: und Ja, das war einfach sehr emotional Schön und traurig, natürlich.
00:51:41: Es war auch trauriger.
00:51:42: Wirklich muss man sagen es ist auch einfach ein trauriges Thema.
00:51:45: Es ist ja traurige.
00:51:46: So das darf man auch sagen.
00:51:49: Ich übe oder ich arbeite daran beides sein zu dürfen.
00:51:54: Traurig und glücklich gleichzeitig so ungefähr.
00:51:57: Und als ich euch getroffen habe im Oktober letzten Jahres war ich noch nicht soweit wie jetzt.
00:52:02: da war.
00:52:03: schon in dieser Trauerphase, in diese extremen Trauer Phase Weine, ich stehe irgendwo an einer Supermarktkasse.
00:52:12: Ich sehe wie eine Mutter mit ihrem Kind interagiert.
00:52:15: Ich muss innerlich weinen.
00:52:18: Dieses
00:52:19: eust nach außen oder dieses weinenlaute Weinen sag' ich jetzt mal das weinen zeigen Das fällt mir immer noch schwer.
00:52:25: Also jetzt so in der Supermarkt Kasse kann ich das nicht weil das habe ich vorher nie gemacht.
00:52:29: Das kann ich auch jetzt nicht.
00:52:31: Es ist dann immer noch ein innerlicher Kampf.
00:52:34: Im Oktober hat der noch lange angedaut.
00:52:36: Ich musste dann nach Hause und ich musste vielleicht erst mal mich auf die Couch legen und heulen, inzwischen dauert er nicht mehr so lange es ist nur ein kurzes Gefühl eine kurze Welle einen kurzer Schock und dann atme ich einmal durch oder benutze einer anderen Technik wie ich in diesen ganzen Monaten gelernt habe und dann gehts weiter.
00:52:56: Also dann ist die Trauer nicht mehr ganz so stark, quasi.
00:52:58: Es hat sich wirklich entwickelt und das dieses Retreat hat einfach einen riesen Schritt nochmal nach vorne mich machen lassen, also es waren ja nur in Anfangs zwei Tage, aber es waren zwei sehr intensive Tage und
00:53:15: ab
00:53:15: da ging es dann immer besser, wirklich.
00:53:19: Super schön!
00:53:20: Das ist
00:53:21: richtig toll!
00:53:22: Gab's so... Ein ganz besonderer Moment?
00:53:29: Ja, zum Beispiel das Feuer Ritual.
00:53:34: Das fand ich auch.
00:53:35: Das war sphärisch.
00:53:41: Es war schön, ruhig und traurig.
00:53:47: Man hat sich so solidarisch gefühlt irgendwie und ich glaube, einer von euch beiden hatte das auch gesagt.
00:53:52: Weil bei diesem Feuerritual ging es ja darum, Dinge in das Feuer einzugeben wie man transformieren möchte oder die man loslassen möchte oder wie auch immer.
00:54:01: Das eine von euch gesagt hatte dass wir das jetzt quasi stellvertretend machen für andere
00:54:06: zusammen.
00:54:07: Und schon habe ich mich dann noch mal... größer wieder gefühlt oder besser wiedergefühlt, oder aufgebaut wiedergefühl so.
00:54:17: Also das war auch sehr besonders, weil der Garten auch so schön war und die Aussicht so toll waren.
00:54:23: Aber alles also gemeinsam tanzen war schön, gemeinsam Yoga machen.
00:54:28: ihr habt euch da wirklich was überlegt und es war kurzweilig und interessant und ja einfach gut.
00:54:35: Es ist halt wirklich gut wie als wäre ein Stein von meinem Herzen gefallen danach.
00:54:42: Krass, du bist nicht alleine.
00:54:45: Du bist nicht allein damit.
00:54:46: Ey, Entschuldigung!
00:54:47: Oh wow was für eine schöne Rückmeldung, das berührt mich gerade wieder.
00:54:54: Das ist toll.
00:54:56: Genau so etwas wollten wir erschaffen sozusagen oder also diese Verbundenheit auch feiern tatsächlich und ich habe mich sollte dieses Feuerritoral... noch andere Momente gehabt, aber das vorherritte All habe ich persönlich auch nochmal als ganz... Also für mich auch sehr, sehr kraftvoll gefunden.
00:55:14: Ich glaube Annabelle war dass sie gesagt hat so wir machen das auch stellvertretend für alle anderen Frauen in so einer Situation und man hat es richtig gemerkt diese Verbundenheit die darf dadurch auf einmal so ruf kam und ich fand das ganz bewegend tatsächlich
00:55:30: wahnsinnig.
00:55:30: Ja, ich auch schön.
00:55:32: Das ist auch, erinnere ich mich ja auch hier ganz toll.
00:55:36: Ja, kann ich mich auch direkt zurück katapultieren in den Moment.
00:55:41: Das war ein
00:55:43: besonderes Wochenende.
00:55:44: Wir haben zusammen ja auch geweint und wenn man zusammen weinen kann... Es gibt nichts was offener ist.
00:55:51: also wann hat man das jetzt offener als wenn wir gemeinsam weinst?
00:55:55: Also deswegen dass das geklappt hat, dass wir das konnten.
00:56:02: Das waren heilsam!
00:56:04: Absolut Ja, stelle mich dir zu.
00:56:07: Und auch so einfach den Raum geschaffen haben, den haben wir.
00:56:13: natürlich setzen Katarina und ich den Grundstein aber es steht natürlich im Feld auch immer mit den Teilnehmerinnen was wir gemeinsam kreieren.
00:56:23: also wir haben einen gemeinsamen Ort ein ganz ganz schönen Raum kreiert der einfach sicher war und offen und wertefrei und indem wir uns alle wirklich verletzlich öffnen können.
00:56:38: Und du hast es noch mal gesagt, also innerhalb einer kurzen Zeit... Da haben wir alle zu beigetragen weil wir alle irgendwie das auch wollten offensichtlich und gemeinsam einfach füreinander da sein wollen.
00:56:54: Ja, gemeinsam ist ja auch jedes Retreat für uns als Retreat-Leiterin eine Transformation.
00:57:01: mit in dieser Transformation auch nochmal durch Transformationen durch.
00:57:06: Also unsere Reise geht auch weiter, also die hört nicht auf sondern für mich wenn ich zurückblicke, in mir ist seit Oktober auch noch mal einiges passiert.
00:57:17: Es geht immer weiter.
00:57:21: Das ist das Schöne finde ich, wenn sich Teilnehmerinnen dann ja... gemeinsam kogrieren miteinander.
00:57:29: Ich sag immer auch dann, wir kogrien mit Leben und Leben kogriert mit uns an diesem Wochenende und mit der Natur auch.
00:57:37: Also
00:57:37: das ist ja schön!
00:57:38: Also
00:57:38: mich noch mal von dir zu hören wie viel... Und ich bringe das zurück die erste Kinderwunschklinik war grausam für dich.
00:57:45: also offensichtlich spielt sich Umgebung für dich auch irgendwie eine Rolle weil in dem Retreat auch kann nochmal jetzt durch einfach die Umgebung auch, ja eine Wirkung oder ein Impact.
00:58:02: Zumindest also danke das noch mal fürs Teilen.
00:58:04: Das ist auch nochmal eine wunderbare Rückmeldung
00:58:07: und
00:58:08: darauf achten wir auch.
00:58:10: oder leider können wir das nächste Retreat jetzt nicht in dieser Umgebungen wieder stattfinden lassen.
00:58:16: aber ich würde sagen wir haben ne andere Umgebungsgefunden.
00:58:21: Klar, natürlich nicht exakt so ist wie das Haus.
00:58:25: Aber sehr ähnlich von dem was wir wirklich sehen konnten.
00:58:28: und die Verbindung also.
00:58:30: es ist auch wieder ein wunderschöner Raum.
00:58:32: dort da ist eine Saunaäule mit Renna, die Natur da ist ein Teich, da ist ne Feuerstelle
00:58:40: Perfekt, das hört mich
00:58:42: perfekt an.
00:58:43: Da haben
00:58:43: wir drauf geachtet und nicht weit von den Bergen entfernt.
00:58:46: Wer Lust hat irgendwie noch vorher oder nachher in die Berge zu gehen?
00:58:50: Ohne sie und Berge sind in unmittelbarer Umgebung gewissermaßen
00:58:54: wunderbar.
00:58:55: Wenn
00:58:56: ich doch mal kurz dazu sagen, in dem Ort oder im Raum, in einem Haus wo wir im Oktober waren Das war für mich ein des schönsten Häuser, in denen ich je war also von der Energie her weil es war alles rund Ja,
00:59:09: das stimmt.
00:59:11: Das war für mich das Besondere mit diesem Weibblick natürlich auch und irgendwie habe ich mich da auch so gefühlt wie tatsächlich wie in einer Gebärmutter so ein bisschen beschützt irgendwie.
00:59:22: Total!
00:59:23: Und es ist so ein besonderer Ort unglaublich.
00:59:27: Tolles Bild.
00:59:29: Jetzt gibt's mit der Gebärmutter einen wirklich tolles Bild.
00:59:32: Stimmt?
00:59:34: Das war wirklich ganz, ganz toll.
00:59:37: Und was ich auch spannend fand, dass die Teilnehmerinnen alle eigentlich an unterschiedlichen Orten standen.
00:59:43: Mental und emotional.
00:59:44: Auf
00:59:44: der Reise?
00:59:45: Auf der reise!
00:59:47: Ich fand das sehr bereichernd.
00:59:49: Man muss nicht alle müssen schon an einer bestimmten Stelle sein oder so.
00:59:53: Sondern ich fand es gerade so bereicherend, dass alle irgendwie auf dieser Reise an einem unterschiedlichen Standort gerade stehen.
01:00:02: Und ich fand das ganz schön, trotzdem alles, also das Teilen konnten und so ein Schmerz aber auch unsere Hoffnung und all das.
01:00:10: Das fand ich auch immer ganz spannend.
01:00:12: Ja ist es auch weil mir besonders das gut getan hat zu sehen dass man eben wenn man ein bisschen Zeit hatte auch schon anders drauf sein kann.
01:00:22: Also wenn man sich schon ein bisschen zeit genommen hat um das Ganze zu verarbeiten anzugehen, zu betrauern wie auch immer dann kann man schon wieder ganz anders aus der Wäsche gucken.
01:00:29: Also das war für mich in diesem Moment als noch nicht so gingen wie jetzt, eben noch schlechter ging als jetzt schon mal Augen öffnen und ja hoffnungsgebend.
01:00:37: Also dann hatte ich wieder Hoffnung okay das wird du kannst auch noch ein erfülltes glückliches Leben führen.
01:00:43: So das habt ihr mir quasi gezeigt und auch eine andere Teilnehmerin genau weil wir eben an unterschiedlichen Stellen waren.
01:00:49: Das hat unglaublich gut getan.
01:00:50: Ja und es ist glaube ich wirklich ganz egal Es könnte ich könnte mich auch vorstellen nochmal so einen Retreat zu besuchen in zehn Jahren.
01:00:56: Weil das Thema hört ja nicht auf wie ihr beide gerade auch noch mal gesagt habt.
01:01:00: Ja, es ist eine lebenslange Reise quasi und wenn wir Frauen ohne Kinder uns solidarisch zeigen dann haben... Dann gewinnen wir daraus so viel für unser eigenes persönliches weiteres Leben.
01:01:15: also ja überhaupt Solidarität ist eh für mich super wichtig.
01:01:21: Wahrscheinlich deswegen mache ich das auch.
01:01:23: und ja ich kann allen nur raten egal wo sie sich befinden in ihrer Reise, das zu machen wenn sie es können.
01:01:31: Wenn Sie Zeit haben und
01:01:35: ja du sagtest ja auch vorher auf deine Reise irgendwie kamst dann irgendwann an den Punkt dass Du dir Hilfe gesucht hast bewusste Hilfe gesuchten und das fing dann ja an.
01:01:45: also dass du Therapie gesucht hat.
01:01:49: eine Therapiegruppe und das Retreat hier zusammen ist ja auch ein Weg, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen.
01:01:56: Das kommt noch mal stark raus.
01:01:58: Und das kenne ich auch von meiner eigenen Reise weil wir auch und ich auch lange Zeit ganz viel und viele auf dem Weg für sich alleine viel ausmachen und alleine rumburscheln und irgendwie versuchen durchzukommen.
01:02:12: Ich würde auch irgendwie ja also Hilfesuchen.
01:02:17: Ich würde fast heute rückblickend sagen, es geht nicht ohne Hilfe.
01:02:24: Würde ich für mich auch
01:02:25: sagen?
01:02:26: Es geht nicht ohne Hilfe wie auch immer die aussieht.
01:02:29: das kann ein mini das kann einen Podcast sein dem du folgst ja dass kann ein Buch sein es nützen nicht.
01:02:35: die großen langes kommt ja auch immer darauf an wie man sich da irgendwie unterstützen kann und Unterstützung holen kann.
01:02:41: aber es geht aus meiner Sicht auf dieser reise nicht ohne helfer.
01:02:46: Da bin ich total bei euch und auch dafür.
01:02:49: Und mir kommt gerade spontan die Idee, dass das natürlich schön wäre wenn die Kinderwunschkliniken quasi schon so Anlaufstellen anbieten würden oder sowas.
01:02:57: Oder wenn das irgendwie anders organisiert wäre?
01:02:59: Oder wenn Ärzte da ein bisschen empathischer wären... Weil Ärzten sind ja dann auch so jetzt halt abgegangen!
01:03:06: Also es ist wirklich teilweise was ich da also auch an Ärztern unempathischen hatte.
01:03:13: Bei der einen war zum Beispiel, also am Anfang bei der ersten Fehlgeburt wurde mir das nicht direkt gesagt.
01:03:18: Sondern er hat mir gesagt ich soll zwei Tage später nochmal wiederkommen und wir könnten dann noch mal nachgucken vielleicht wäre es ja doch noch da.
01:03:24: Also das war ganz furchtbar.
01:03:25: Oh Gott,
01:03:26: oh Gott!
01:03:26: Und genau und er hat mich dann wieder raus geschickt und im Endeffekt wollte der nur nochmal abrechnen weil der wusste das schon.
01:03:33: Ja,
01:03:33: ja.
01:03:36: Und ich bin ja dann zu meiner alten Frauenärztin von früher, die kilometerweit weg ist.
01:03:40: Egal direkt quasi.
01:03:42: und sie hat dann sofort gesagt Ja nee das bestätigt sich hier nur dass es abgegangen.
01:03:46: also es war ganz furchtbar wirklich teilweise Horrors doch nicht wie man da so erlebt was man in Röschel geklopft also drückt bekommt usw.
01:03:55: Ja
01:03:57: glaube ich dir sofort Wahnsinn Und sagt mal, Sarah.
01:04:01: Wie geht es dir denn heute?
01:04:03: Also ich kann nur sagen, was sich wie Annabelle das empfindet.
01:04:08: Es sitzt eine andere, Sarah hier als die, hast du ja auch schon angedeutet, als die vom Oktober.
01:04:14: Du hast
01:04:15: wahnsinnige
01:04:16: viele Schritte gemacht.
01:04:18: Ja habe ich.
01:04:19: Ich arbeite auch wieder.
01:04:22: Ich muss ja auch wieder arbeiten, also ein bisschen Geld muss ich von noch verdienen in meinem Leben.
01:04:26: Es ist aber okay, es geht auch wieder.
01:04:31: Die Scham ist komplett weg!
01:04:32: Also ich schäme mich überhaupt nicht mehr.
01:04:34: Ich seh das auch gar nicht ein, mich für diesen Weg zu schämen.
01:04:37: Ja gut.
01:04:39: Ich rede viel offener über alles.
01:04:41: Ich hatte zum Beispiel am Samstag... Das war eine richtige Prüfung, ich hatte am Samstag ein twenty-fünfeigjähriges Abhinachtreffen.
01:04:50: Oh, wow!
01:04:52: Und das ist dann
01:04:54: richtig... wirklich.
01:04:56: Aber
01:04:56: hallo?
01:04:57: Ich hatte glaube ich zehn Minuten gedauert und da kam die Frage.
01:05:00: Und wie viele
01:05:01: hast du?
01:05:06: Wie viele hast Du von der Frau mit der ich damals sehr viel zu tun hatte?
01:05:12: Das hat sich aber dann komplett auseinander gelebt und wir haben uns dann wieder getroffen und dann kam das direkt Und ich konnte darüber reden, ohne dass ich innerlich verkrampft bin und einfach gar nichts gesagt habe oder mich jemand anderen zugewendet habe.
01:05:25: Oder sonst irgendwas?
01:05:26: Ich hatte es ihr einfach erzählt und es war komplett anders!
01:05:30: Also in der ganze Zeit lang konnte ich auf die Frage gar nicht antworten sondern weil sie sind dann sofort in mir drin gewesen und konnte gar nicht mehr reden.
01:05:37: also dieser Schwert, ich kann das gar nicht... Ihr wisst es, jemand dem das nicht durchgemacht hat weiß das nicht.
01:05:42: Leute, die das hier hören können es wahrscheinlich nachentsenden.
01:05:44: Dieser Schmerz ist unbeschreiblich!
01:05:46: Das gibt durch den ganzen Körper, das gibt durch Mark und Bein.
01:05:50: Es ist
01:05:51: aber bodenlos.
01:05:52: Ja, absolut los.
01:05:54: Genau.
01:05:55: Es wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
01:05:57: Füße
01:05:57: komplett weggezogen?
01:06:00: Aber so ist es nicht mehr.
01:06:01: also ich stehe wieder auf dem Boden.
01:06:04: Ich habe Projekte, ich arbeite wieder und ich habe jetzt dann auch ein Baby in meinem Leben
01:06:12: Erzählen.
01:06:13: Wow!
01:06:14: Ja, ich wollte das... Ich habe keine großartige Familie nicht viel.
01:06:22: Natürlich hab' ich eine Familie aber es gibt jetzt nicht so viele kleine Kinder um mich rum.
01:06:25: Meine Freundin die alle in der Zeit Kinder gekriegt haben quasi um mich herum, in der ich keines gekriegte habe.
01:06:32: Die Kinder sind jetzt auch schon wieder drei, vier, fünf aussehen sieht man sie nicht so oft und ich so ja okay Adoption und Pflege schafft usw.. Schwierig, weil ich mich gar nicht ... Ich wusste gar nicht.
01:06:42: Kann ich für ein fremdes Kind überhaupt öffnen?
01:06:45: Ist alles... Ich wusst zuerst mal das eine betrauen und abschließen und dann auf zum nächsten weitergehen.
01:06:49: Genau
01:06:50: richtig!
01:06:50: So, und dann hat sich aber so'n Zwischending quasi geöffnet zwischen Garnix- und Pflegekind sofort.
01:06:56: Und zwar einen Ehrenamt.
01:07:00: Genau ja, das gibt's hier.
01:07:03: Da kann man sich bewerben und Familien helfen die Kinder haben und vielleicht Hilfe, Unterstützung brauchen.
01:07:10: Die sich das aber nicht leisten können eine Nanny zu bezahlen oder was weiß ich fast?
01:07:16: Genau!
01:07:16: Ich finde das Projekt mega schön und ehrlich gesagt meine Therapeutin hat mich drauf gebracht und es hat fast vier Monate gedauert bis ich dann wirklich bereit war das auch zu probieren überhaupt nichts zu bewerben weil erster war dass ich kann das nicht ich weine nur noch dazu.
01:07:33: ich fühlte mich auch mein Selbstwert ist ja auf schwer Also hat schwer gelitten in dieser Zeit.
01:07:38: Und es war dann eher so, dieses Gedanke ja und was soll ich da helfen?
01:07:41: Ich kann ja nichts!
01:07:43: Mir hat das ja keiner beigebracht.
01:07:44: Ich hatte ja gedacht, ich lerne das alles in den... ...in den Mamakursen wenn ich dann eben schwanger bin usw.
01:07:49: So wie das bei vielen Frauen auch einfach ist.
01:07:52: Manche haben kleine Geschwister und müssen das von zu Hause aus machen, hatte ich nicht alles.
01:07:56: Also ich war wirklich so, kann ich das überhaupt bei der Gedanken?
01:08:00: Ja und jetzt hatte ich mehr Selbstvertrauen und mehr Selbstwert wieder und dachte doch Ich möchte das gerne probieren.
01:08:07: Ja, und das ist jetzt mein neues Projekt!
01:08:09: Und ich gehe jetzt einmal in der Woche eben einer Familie mit einem jetzt inzwischen schon zehn Monate alten Baby helfen... Wow!
01:08:16: ...und die Freuten sie Mutter freut sich einfach nur an Ast ab, dies zehn Jahre.
01:08:21: Ja?
01:08:21: Zehn Jahre jünger.
01:08:23: Wenn man arbeitet sehr viel egal wie.
01:08:24: auf jeden Fall kann ich den helfen.
01:08:26: Und es ist so dass ich eben mit dem Kind dann was machen kann und Sie kann dann Dinge erledigen.
01:08:30: Also wir sehen einfach
01:08:32: weil... Und hat Zeit für sich irgendwie noch?
01:08:34: Das gucken wir dann mal.
01:08:35: Im Moment ist sie immer noch auf Abrufe, aber es läuft super!
01:08:39: Ich werd auch immer selbstbewusster und merke auch nein ich bin nicht auf den Kopf gefallen und auch das funktioniert.
01:08:45: Ich kann überlegen okay wenn ich das mache, dann kann ich das Baby noch ein bisschen fordern oder fördern oder wie auch immer.
01:08:50: Ich denke jetzt schon über so Sachen nach und mir geht das Herz auf damit und es ist nicht so dass ich denke ja... Ich würd's jetzt aber gerne mitnehmen, oder wieso ist es nicht mein?
01:08:59: Gar nichts.
01:09:00: Sondern das ist ganz klar nicht mein Baby!
01:09:02: Das is in Ordnung... ich bin die Daycare-Mother wenn überhaupt.
01:09:06: Aber ich habe so ein bisschen Anteil an Mutter sein quasi halt auf eine andere Art und Weise Und muss zugeben dass mir das gut tut.
01:09:16: und wer weiß vielleicht öffnen meinen Mann und ich uns ja dann doch noch für was anderes.
01:09:21: Es kann auch gut sein, dass mir das einfach reicht.
01:09:26: Dass ich das super finde und dadurch auch eine Beziehung zu einem Kind aufbauen kann.
01:09:31: Weil es geht über Jahre, also es kann über Jahre gehen wenn dann alles klappt und so.
01:09:36: Deswegen!
01:09:36: Also da bin ich... Ich will mir jetzt keinen Druck mehr machen tatsächlich.
01:09:41: Der Druck wartet so krass.
01:09:43: Ja, aber
01:09:44: es berührt
01:09:45: mich richtig.
01:09:45: Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass du das nicht gefunden hast.
01:09:48: Das ist der Hammer.
01:09:50: Ich finde das auch ganz, ganz toll und zu überlegen nochmal von letzten Jahr Oktober bis heute April.
01:09:58: Da ist so viel passiert.
01:10:00: Wahnsinn!
01:10:02: Und dann was für
01:10:04: ein schönes Projekt auch noch.
01:10:06: und auch das Gefühl ist und Projekt hört sich auch so irgendwie so.
01:10:13: Der Mechanischern aber ehrenamt und mir kommt dazu irgendwie Der Spruch auch, it takes a village to raise the child.
01:10:24: Wir brauchen also Familien... Das finde ich häufig in den deutschen Kultur oder den deutschsprachigen Ländern, dass es häufig noch so irgendwie nur die Familien häufig denken, sie müssen das alles alleine schaffen.
01:10:42: Wenn du in anderen Kulturen schaust Meinen besten Willen nicht.
01:10:45: Und es ist auch nicht nur, it takes a village to raise a child.
01:10:48: Es ist auch It Takes A Village To Support An Older Adult.
01:10:54: Wir brauchen Menschen und das kann alles so wunderschön-positiven Einfluss haben auf die Entwicklung eines Kindes.
01:11:02: Das muss nicht nur die biologischen Eltern sein Sondern bei geologischer Eltern sind vielleicht manchmal auch nicht nur biologische Eltern.
01:11:12: Also Eltern schafft an sich, wir können sehr stark irgendwie sehr gefordert überfordert gestresst wie auch immer sein
01:11:20: und das überträgt sich dann wieder auf das Kind genau.
01:11:23: Und mir ging es gerade darum dass es eben nicht bezahlt ist weil Familien die Geld haben, die kaufen sich eine Nanny oder bezahlen halt irgendjemand anderen der Kinder betreut und das können viele Familien aber eben nicht im Moment, weil irgendwie alles noch teurer wird und so weiter.
01:11:40: Und deswegen fand ich das einfach so schön.
01:11:43: Ich meine klar, ich habe etwas gebraucht bis ich mich dann wirklich dafür entscheiden konnte oder halt einfach mein Herz soweit war oder mein ganzes Ich sowei war dass ich das auch wirklich mir vorstellen konnte.
01:11:52: aber dann hab es gemacht und seitdem bin ich einfach nur froh und hoffe dass sich dieses Projekt.
01:12:00: Ja, doch.
01:12:00: Es ist ja ein Projekt dieses Ehrenamt, dass das einfach weitergeführt wird und auch andere Städte so was machen.
01:12:06: Ich weiß in Berlin zum Beispiel gibt es sowas auch aber hier oder auf dem Land gibt's sowas gar nicht.
01:12:11: Das heißt also, es wäre total toll wenn sich da vielleicht etwas draus entwickeln würde und das einfach irgendwie normal ist, dass man sich gegenseitig auch mit den Kindern, auch wenn man Nichtfamilie ist, halt irgendwie hilft.
01:12:20: So ganz schön.
01:12:21: Toller Gedanke.
01:12:22: Magst du noch mal teilen für andere Zuhörerinnen und Zuhöre die das jetzt hören, die dadurch vielleicht auch inspiriert sind?
01:12:30: Wie bist du daran gekommen?
01:12:32: Dass die vielleicht auch irgendwie wissen, wo sie sich vielleicht erkundigen könnten oder wenn sie... Ich weiß
01:12:38: nicht wie.
01:12:39: Also im Internet kann man ja einfach eingeben ehrenamt Kinderbetreuung und gucken ob man da was findet.
01:12:44: Also ich bin über meine Therapeutin da dran gekommen.
01:12:46: Ah okay.
01:12:50: Ja
01:12:51: genau.
01:12:51: Ich kann da keinen weiteren Tipp jetzt leider geben.
01:12:54: Das ist
01:12:56: absolut
01:12:57: nicht überall, das gibt es sich in jeder Stadt deswegen.
01:13:00: Man kann ja vielleicht gucken ob es in dieser da wo man wohnt irgendwie was mit katholische Familienbildungsstätten gibt.
01:13:07: Stimmt,
01:13:07: überhaupt
01:13:08: der fissliche Bildungsstädten stimmt hast du recht?
01:13:10: Ja, das
01:13:11: könnte man gucken.
01:13:12: Ja,
01:13:13: er fiel total schön.
01:13:14: Also ich hatte für mich auch immer irgendwie so eine Habe.
01:13:16: Das ist das, was ich immer noch im Kopf, wenn ich ein bisschen älter bin als Leihoma.
01:13:20: Also es ist ja sowas Edeliches eigentlich.
01:13:22: Da hätte ich halt auch total Lust drauf tatsächlich mit jungen Menschen zu geben.
01:13:26: Wenn ich älta werde und wenn ich ältem bin finde ich auch total schön!
01:13:31: Wir hatten ja ne Austauschstudentin mit uns gehabt.
01:13:34: Ausspannend!
01:13:35: Wir haben übern Jahr ein gutes Jahr ne Austauchstudenten bei uns gehabt.
01:13:43: Es gibt so viele Möglichkeiten, trotzdem irgendwie ein Familienleben zu haben.
01:13:50: Auch obwohl man nicht kurzverwandt ist und trotzdem irgendwie was Gutes zu tun für junge Menschen um ihnen in ihrer Entwicklung weiterzuhelfen.
01:13:57: deswegen also ich denke inzwischen inzwischen jetzt hat sich dann meine Einstellung auch einfach wieder geändert weil eine ganze Zeit lang war meiner Einstellung so ja super jetzt hast du das nicht geschafft jetzt bist du komisch jetzt hast nichts mit Kindern.
01:14:10: Ihr kennt sicherlich ähnliche Gedanken oder ähnlichen selbst zerstörerische Gedanken.
01:14:17: Genau, das habe ich einfach abgestellt und bin aus dieser Opferrolle quasi so ein bisschen raus.
01:14:22: Ich möchte mich nicht mehr so fühlen sondern ich möchte wieder aktiv was ändern und ich finde genau dieses Ehrenamt zum Beispiel ist eine Sache die zeigt dass sich jetzt wieder eigen verantwortet mit meinem Leben umgehen
01:14:37: absolut dass du auch echt einen großen Schritt weiter bist, was deine Trauer angeht.
01:14:42: Das war das sehr einbringend als du gesagt hast es ist okay mir ist total klar, dass das nicht mein Kind ist und das ist auch in Ordnung so.
01:14:50: aber also daran merkt man total so.
01:14:52: ok natürlich ist dann noch trauer die wird immer bleiben vermutlich ich kann das nur für mich sagen aber die wird weniger und tritt immer mehr im Hintergrund zum glück Wirklich beeindruckend.
01:15:06: Ich freue
01:15:06: mich total.
01:15:07: Ist es auch, weil ich seit lang dachte dass das halt nicht besser wird?
01:15:10: Weil ich dachte ne, das kann nicht sein, dass das so ähnlich ist wie mit der Trauer von... ...ich habe auch schon meinen Vater leider recht früh verloren und aber das ist jetzt auch schon über fünfzehn Jahre her und da ist die Trauer auch nicht mehr so.
01:15:22: Aber ich hab einfach gedacht nein bei dem Kinderwunsch Das ist so essenziell, das geht nicht!
01:15:26: Es geht nie wieder weg.
01:15:28: Ja, nee.
01:15:28: Das stimmt nicht!
01:15:29: Man kann damit arbeiten und man kann den Kampf ein wenig ausgeben... ...und schon fühlt man sich leichter, ja?
01:15:34: Also tatsächlich.
01:15:35: Ich habe auch einfach die Kontrolle wieder übernommen,... ...die ich ja komplett verloren hatte in der Reise.
01:15:43: Und jetzt ist es wieder da.
01:15:44: Ich kontrolliere einiges und fühle aber auch wieder.
01:15:48: Das ist das Allerwichtigste, dass ich fühle mich wieder.
01:15:53: Weil das war das Schlimmste, was ich mich dann nicht mehr gefühlt habe.
01:15:57: Absolut, das ist ein schlimmer Zustand tatsächlich.
01:16:01: Kann ich auch nur bestätigen.
01:16:03: Wahnsinn!
01:16:04: Also du hast dir ganz viel wieder zurückgeholt von der Energie und von der Lebensfreude finde ich.
01:16:10: Hast du dir sehr viel zurück geholt?
01:16:12: Du kannst wirklich stolz auf dich sein dass du das angegangen bist, dass du alles gemacht hast.
01:16:19: Einige Schritte davor vor diesem tollen Ehrenamt.
01:16:22: Dass du die aber wirklich gegangen bist Auch wenn es ein Angang war, nehme ich mal an.
01:16:28: Das eine oder andere, ne?
01:16:30: Ja, anstrengend war's.
01:16:33: Ja,
01:16:34: toll!
01:16:35: Hast du vielleicht letzte Frage?
01:16:37: Hast du noch so eine Botschaft die du den Hörerinnen und Hörern mitgeben wollen würdest?
01:16:47: Wenn ihr könnt geht auf das Retreat.
01:16:49: Das
01:16:51: war nicht abgesprochen.
01:16:53: Also, das ist wirklich schön.
01:16:58: Und vielleicht wenn ihr das eventuell etablieren könnt gibt es ja auch noch Möglichkeiten eben ein Jahr danach oder so und ansonsten versucht egal wo ihr steht in eurer Reise liebevoll mit euch zu.
01:17:10: nein also dass was mir so völlig abhandengegangen ist zwischendurch ich war nur noch auf mich am rumhacken und ich glaube das hätte mir ganz gut getan wir hätten man ... in dieser Zeit mal gesagt.
01:17:22: Aber das habe ich erst wieder erlernen müssen quasi, das habe... Ich hab erst wieder angefangen liebevoll mit mir zu reden als ich dann endlich mir auch Hilfe geholt habe.
01:17:32: Also vorher nicht!
01:17:33: Das waren wirklich ganz schlimme Jahre und es hat ja auch Beziehungsproblemen geführt und so.
01:17:38: Und vielleicht schafft's der eine oder andere weil er sich vorher schon Hilfe holt ein bisschen sanft dadurch diese ganze Geschichte zukommen?
01:17:46: Das ist meine, das würde ich gerne weitergeben.
01:17:50: Vielen, vielen Dank für diesen schönen Schlussworte.
01:17:53: Und wirklich noch mal ganz herzliches Dankeschön, dass du im Podcast warst, deine Geschichte erzählt hast und ja mit uns über das Retreat geplaudert hast.
01:18:02: Das war richtig schön!
01:18:04: Vielen Dank!
01:18:05: Ja, vielen dank.
01:18:06: Du bist so eine tolle Inspiration.
01:18:08: Vielen Dank.
01:18:10: Danke, das hör ich natürlich gerne.
01:18:14: Wenn dir der Podcast gefällt dann nimm dir doch fünf Minuten Zeit und gib ihm eine Bewertung auf Apple Podcast oder Spotify, ich würde
01:18:22: mich so freuen.
01:18:24: Für Anregungen oder wenn du deine Geschichte erzählen möchtest, dann schreiben
01:18:28: wir noch gerne
01:18:29: eine E-Mail unter
01:18:31: podcastatpraxis-apia.de.